11.08.2017

US-Aktien: Geopolitik bestimmt den Takt

ActivTrades: Der anhaltende Streit zwischen den USA und Nordkorea hat am Donnerstag den Handel an der Wall Street bestimmt. Je länger der Atomkonflikt mit Nordkorea dauert, desto stärker wird die Risikoaversion am Markt sein.

 

 

Der Dow Jones Industrial Average Index lag am Ende bei 21.844 Punkten. Das entsprach einem Minus von 0,93 Prozent. Es war der größte Absturz seit 29. Juni. Der wesentlich breiter gefasste S&P 500 Index gab fast 1,5 Prozent nach. Auch die Kurse an der Technologiebörse Nasdaq 100 brachen ein. Er sackte sogar um mehr als 2 Prozent auf 5.788 Punkte ab. Weitere Verluste am amerikanischen Aktienmarkt können nicht ausgeschlossen werden.

 

Gold profitiert

Am Goldmarkt erzeugte die wachsende Risikoaversion gute Laune. Profitieren dürfte der Goldpreis von einem weiter fragilen Marktumfeld, aber auch die technischen Zeichen der Zeit stehen auf grün. So sprang der XAU/USD per Schlusskurs über die obere Flaggenbegrenzung und einen langfristigen Abwärtstrend bei 1.260 Dollar. Daraus ergibt sich in den kommenden Wochen unmittelbares Aufwärtspotenzial auf 1.337 Dollar (jetzt den Goldpreis berechnen ).

 

Zum Wochenschluss stehen dies- und jenseits des Atlantiks einige wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda, die zu Kursbewegung führen könnten. So werden die deutschen und amerikanischen Verbraucherpreise veröffentlicht. Anderseits dürften die geopolitischen Spannungen die Finanzmärkte noch weiter beschäftigen.

 

Autor: Malte Kaub

 

 

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