Besonderheiten von Nachhaltigkeitsfonds

Die wichtigste Besonderheit von so genannten Nachhaltigkeitsfonds, die oft auch als Ethikfonds bezeichnet werden: Das Management des Fonds legt nicht in erster Linie Wert auf eine besonders hohe Rendite.

Das Geld der Anleger wird nicht in jedem möglichen Unternehmen angelegt, vielmehr findet eine Auswahl statt, die auch auf gewissen ethischen Prinzipien beruht. Investiert wird nur in solche Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften oder die bestimmte Standards einhalten.

Nachhaltigkeitsfonds haben verschiedene Anlagekriterien

Als Anleger sollte man bei Nachhaltigkeitsfonds beachten, dass es keine allgemeinen Regeln gibt, nach denen das Fondsmanagement das investierte Geld anlegen muss. Die Kriterien werden vielmehr von der jeweiligen Fondsgesellschaft festgelegt.

Das bedeutet, dass manchen Nachhaltigkeitsfonds nur Aktien von Unternehmen kaufen, die überhaupt nicht auf bestimmten Geschäftsfeldern aktiv sind, andere Fonds dagegen haben etwas weniger strikte Standards. Hier dürfen Unternehmen auch in Bereichen aktiv sein, die man nicht auf den ersten Blick mit Nachhaltigkeit in Verbindung bringen würde.

Beispielsweise können entsprechende Nachhaltigkeitsfonds Aktien von Autokonzernen in ihrem Portfolio haben, dabei legt das Fondsmanagement jedoch Wert darauf, dass der jeweilige Konzern der nachhaltigste in der Branche ist.

Vor dem Kauf von Anteilen an einem Nachhaltigkeitsfonds sollte man sich also über die Anlagekriterien informieren. Auf dieser Grundlage kann man dann entscheiden, welche Kriterien man persönlich als besonders wichtig erachtet.

 

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