Was macht ein ETF-Emittent und welche Gebühren werden abgerechnet?

Der ETF-Emittent sorgt dafür, dass der Fonds jederzeit entsprechend des zugrunde liegenden Schemas zusammengesetzt ist.

Basiert er beispielsweise auf einem Aktienindex, muss der Fonds angepasst werden, wenn sich die Zusammensetzung der im Index abgebildeten Werte ändert. Gleiches gilt auch dann, wenn der Fonds auf einer anderen Grundlage basiert.

Gebührenstruktur bei ETFs

Die Gebühren sind im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds relativ gering, trotzdem fallen gewisse Kosten an, die aus dem Fondsvermögen entnommen werden.

Dazu zählen die Kosten für Verwaltung, Wertpapierhandel und das Depot, außerdem gibt es Kosten für rechtlich vorgeschriebene Prospekte, Prüfungen und ähnliche Dinge. Insgesamt liegen die Gebühren für die Verwaltung in der Regel zwischen 0 und einem Prozent.

Beim Kauf über die Börse müssen Anleger zudem die für den Börsenhandel üblichen Kosten zahlen, zum Beispiel die Ordergebühren oder die Maklercourtage.

Im Gegensatz zu einem über die Fondsgesellschaft gehandelten Fondsanteil fällt allerdings kein Ausgabeaufschlag an.

 

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