Fonds-Arten: Offene Fonds, Geschlossene Fonds, Immobilienfonds, Medienfonds

Nachfolgend möchten wir Ihnen Offene Fonds, Geschlossene Fonds, Immobilienfonds und Medienfonds näher vorstellen.

Offene Fonds

Der Begriff des offenen Fonds ist ein Sammelbegriff für alle frei handelbaren Fonds.

Der Wert beziehungsweise Preis eines offenen Fonds wird fortlaufend ermittelt und ermöglicht dadurch eine freie Handelbarkeit. Im Unterschied hierzu stehen geschlossene Fonds.

Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds binden Kapital, beispielsweise für bestimmte größere Projekte. Sie können beispielsweise mit einer festen Laufzeit ausgestattet sein, innerhalb welcher ein Abzug von Kapital nicht möglich ist.

Vorstellbar ist es jedoch, Anteile von geschlossenen Fonds am so genannten Graumarkt zu handeln. Erst, wenn das angepeilte Projekt abgeschlossen ist, zeigt sich der Erfolg der Unternehmung und der etwaige Profit.

Mit geschlossenen Fonds wurde hingegen auch schon viel Kapital vernichtet. Das sollten Sie über geschlossene Fonds wissen...

Immobilienfonds

Immobilienfonds sind Fonds, die für ein bestimmtes Immobilienprojekt aufgelegt werden. Sie sind meist geschlossener Struktur. Es werden also Immobilen gekauft, gebaut oder angemietet und damit versucht, das Kapital zu mehren.

Nachdem das eingesammelte Kapital in einem entsprechenden Immobilienprojekt gebunden ist, kann es nicht nach Belieben abgezogen beziehungsweise ausbezahlt werden.

Immobilienfonds sollten daher mit Vorsicht genossen werden. Es ist schwer, bei einem Immobilienfonds Risiken zu kalkulieren, geschweige denn zu diversifizieren.

Medienfonds

Ähnlich einem Immobilienfonds bezieht sich ein Medienfonds auf ein bestimmtes Medienprojekt, beispielsweise das Produzieren eines oder mehrerer Filme. Auch hier ist das Kapital gebunden.

Erst im Verlauf der Zeit wird der Erfolg des Projekts sichtbar. Medienfonds sind daher dem Kleinanleger nicht zu empfehlen, da Risiken schwer kalkuliert beziehungsweise diversifiziert werden können.

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