Wie lassen sich geschlossene Fonds handeln?

Beteiligungen an geschlossenen Fonds sind letztlich Gesellschaftsanteile, für die es ursprünglich keinen organisierten Markt gibt.

Der so genannte Zweitmarkt, das heißt, der Handel mit "gebrauchten" Fondsanteilen beschränkte sich oft darauf, dass Initiatoren bei der Zusammenführung verkaufswilliger Anleger und potenzieller Käufer ihrer Anteile behilflich waren, ohne dass jedoch ein Erfolg garantiert werden konnte.

Zweitmarktplattformen und Fondsbörsen

Inzwischen gibt es neben initiatoreneigenen Zweitmarktplattformen auch Fondsbörsen, die den Zweitmarkthandel abwickeln. Allerdings ist die Fungibilität eines geschlossenen Fonds immer noch deutlich geringer als die einer Aktie oder eines anderen Wertpapiers.

Insbesondere dann, wenn die unbefriedigende Entwicklung eines Fonds das Motiv für den Verkauf der Beteiligung ist, dürfte es vielfach schwer werden, einen interessierten Käufer zu finden.

Allerdings lassen sich am Zweitmarkt durchaus interessante Investitionen tätigen. So können Beteiligungen zu teilweise sehr günstigen Einstandspreisen erworben werden.

Allerdings sollte man sich vor einem Engagement stets die Geschäftsberichte des betreffenden Fonds aus den vergangenen Jahren ansehen, um festzustellen, ob es möglicherweise ernste Risiken oder wirtschaftliche Probleme gibt.

Wenn das Investitionsobjekt jedoch rentabel ist, kann eine Investition über den Zweitmarkt dem Anleger attraktive Renditen bieten.

 

Mehr zu den Besonderheiten geschlossener Fonds:

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