Zertifikatesparplan

Zuletzt soll es noch um den sogenannten Zertifikate-Sparplan gehen. Zertifikate ermöglichen es, selbst in schwierigen Marktsituationen attraktive Renditen zu generieren. Die Entwicklung von Zertifikaten ist von verschiedenen Anlageinstrumenten (u.a. Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Indizes, Wechselkurse) abhängig.

Der Anleger hat die Möglichkeit, gezielt in Bereiche zu investieren, für die er sich interessiert. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Bank zum am Markt erhältlichen Zertifikat auch einen passenden Wertpapiersparplan anbietet.

Besonders begehrt sind bei Anlegern übrigens Rohstoffzertifikate (z.B. Gold, Silber, Öl). Es kann sich hier oftmals für den Zusatz "mit Währungssicherung" (Quanto-Zertifikat) entschieden werden, um ein Wechselkursverlust aus dem Weg zu gehen. Das Investieren im Rahmen eines Zertifikate-Sparplans ist im Regelfall auch hier ab 50 Euro pro Monat möglich.

Gebühren und Verwaltungskosten

Die Gebühren sind hier auf einem durchschnittlichen Niveau. Neben den Transaktionsgebühren pro Kauf fallen Verwaltungskosten ("TER-Kosten") an. Hinzu kommen teilweise Ausgabeaufschläge sowie Depotverwaltungsgebühren.

Sparer sollten sich bei dieser Sparplan-Alternative jedoch über das besondere Risiko bewusst sein.

So besteht die Gefahr darin, dass der Emittent, also der Herausgeber der Zertifikate, insolvent wird. Da Zertifikate Inhaberschuldverschreibungen sind, ergibt sich das nicht zu unterschätzende Risiko eines Totalverlustes.

Sparpläne:
1) Aktiensparpläne
2) Fondssparpläne
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4) Zertifikatesparpläne
5) Welcher Sparplan ist der Beste?

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