Candlesticks

Candlesticks gibt es schon über 200 Jahre. Sie wurden in Japan entwickelt, um die Analyse des Reismarktes zu revolutionieren. Rein visuell betrachtet sind sie natürlich auch attraktiver als gewöhliche Balkencharts oder Liniencharts und bieten außerdem mehr Möglichkeiten in der Darstellung. Seien es Sekunden-, Minuten, Stunden-, Wochen- oder Monatscharts - Tradingperioden sind klarer zu erkennen.

 

Verwendungsbereiche der Candlesticks

Im Devisenbereich machen z.B. die Minutencharts auf 60-Minuten-Basis Sinn oder aber im Ein- und Fünf-Minutenbereich für Trades, die rein auf Indikatoren-Basis (RSI, MACD, Alligator usw.) eingegangen werden sollen. Um nachhaltige Trends in Kombination mit der technischen Analyse zu erkennen, sollte man z.B. mindestens den 60-Minutenchart verwenden.

 

Dabei zeigt eine Kerze von oben nach unten beschrieben das im jeweiligen Zeitraum angewendete Zeitmaß durch die Kerze an. Obereres Kerzenende (Kopf der Kerze) ist das Hoch, oberes Kerzenende (der Anfang des Körpers der Kerze) als Abschluss der Zeitperiode, unteres Kerzenende (der Schluss der Kerze) als Eröffnungskurs der Zeitperiode und unteres Kerzenende (Fuß der Kerze) als Tiefkurs. Dies gilt für die bullishe Kerze (meist in grüner Farbe dargestellt). Für die bearishe Kerze (meist in rot dargestellt) gilt es vice versa.

 

Je länger eine Kerze ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Einleitung eines neuen Trends. Folgt eine zweite und dritte größere Kerze, so ist ein Rebound oder Reversal sehr wahrscheinlich. Candlesticks können auch Chartformationen ausbilden und somit Tendenzen für den zukünftigen Verlauf aufzeigen.

 

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