Fibonacci Retracements

Namensgeber ist der Mathematiker Leonardo Fibonacci, der die Zahlenreihe 0,1,1,2,3,5,8,13,21,34,55,89,144,233 usw. im 13. Jahrhundert entdeckte. Die nächstfolgende Zahl der Reihe ergibt sich durch die Addition ihrer beiden Vorgänger.

Das Spannende an dieser Zahlenreihe ist, dass - wenn man eine Zahl durch die folgende Zahl dividiert - sich ein Wert nahe 0,618 ergibt. Dividiert man eine Zahl durch die übernächste Zahl erhält man ein Ergebnis von rund 0,382.

Je höher die jeweiligen Zahlen dabei sind, desto näher liegen die Ergebnisse an den idealtypischen Werten von 0,382 und 0,618.

Weitere Fibonacci-Verhältnisse werden z.B. an den Werten von 0,236; 0,5; 0,764; 1,382; 1,618 usw. festgemacht.

Fibonacci Retracement - Interpretation

Im Rahmen der Technischen Analyse wird nun unterstellt, dass Korrekturen häufig an solchen Fibonacci-Levels enden und der Markt dort zu drehen beginnt.

Kommt es also nach einem Aufwärtsimpuls eines Wertpapiers oder generell eines Basiswerts zu einer Korrektur, so wird zur Ermittlung der Fibonacc Retracements zunächst die vorangegangene Trendbewegung gemessen. Das Ergebnis wird anschließend mit um 38,2% bzw. 50% bzw. 61,8% der zuvor ermittelten Länge korrigiert.

 

Auf diese Weise ergeben sich die Werte für die entsprechenden Fibonacci Retracements. Fällt solch ein Fibonacci Retracement mit anderen charttechnischen Unterstützungen zusammen, so erhöht dies deren Aussagekraft enorm.

Genau wie der Fibonacci Fan lassen sich auch die Fibonacci Retracements in kurzfristigen und langfristigen Charts zur Identifizierung von Unterstützungen einsetzen. Sie sind somit für den längerfristigen Aktienhandel wie auch den kurzfristigen CFD Handel geeignet.
 

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