Tagesgeldkonto

In den letzten Jahren wurde eine neue und sehr praktische Form der Zinsanlagen immer beliebter: Das Tagesgeldkonto. Vor allem die so genannten Direktbanken haben deren Verbreitung gefördert. Direktbanken haben in der Regel nur wenige bis gar keine Filialen und daher wickeln Kunden ihre Bankgeschäfte dort über das Internet ab. Hier finden sich auch die meisten Tagesgeldkonten. Speziell die Direktbanken bieten gegenüber den Filialbanken oft deutlich höhere Tagesgeldzinsen.

Sie müssen sich ein Tagesgeldkonto wie ein zusätzliches Konto vorstellen, von welchem Sie jederzeit Geld von Ihrem Girokonto hin und her überweisen können. Im Gegensatz zum Girokonto können Sie auf dem Tagesgeldkonto jedoch keinerlei Überweisungen an Dritte tätigen. Daher gibt es auf dem Tagesgeldkonto einen höheren Zinssatz. Das Tagesgeldkonto funktioniert also wie ein Parkplatz für ihr Geld, welcher zudem einen höheren Zins verspricht.

Einen guten Überblick über die aktuellen Zinsen der Tagesgeld-Angebote verschiedener Banken bieten Tagesgeld Vergleiche.

Der Vorteil eines Tagesgeldkontos liegt eindeutig in der einfachen Handhabe und der schnellen Verfügbarkeit des Geldes. Sie können es schließlich täglich abrufen und haben es nicht über Monate oder gar Jahre vertraglich gebunden. Wenn Sie also in eine Situation geraten, wo Sie eine größere Summe benötigen, dann können Sie sofort auf Ihr Tagesgeld zurückgreifen. Ein Tagesgeldkonto kombiniert also attraktive Zinsen plus schnelle Verfügbarkeit. Der Erfolg spricht für sich: Tagesgeldkonten erfreuen sich hierzulande einer stetig wachsenden Beliebtheit.

Einlagen auf Tagesgeldkonten sind mindestens durch den staatlichen Einlagensicherungsfonds abgesichert. Oftmals bieten Banken ihrerseits noch höhere Garantien auf Spareinlagen.

 

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