Worauf Sie beim Überziehungszins achten sollten?

Der Überziehungszins wird dann fällig, wenn der vorgegebene Kreditrahmen überschritten wird. Ähnlich wie beim Dispositionskredit kann dies dadurch geschehen, dass mehr Geld in Anspruch genommen wird als von der Bank eigentlich erlaubt.

Diesen Punkt kann man ganz einfach selbst beachten; allgemein sollte man aufgrund der deutlich höheren Zinssätze beim Überziehungskredit darauf verzichten, diesen in Anspruch zu nehmen.

Die zweite Variante, die dazu führen kann, dass man den von der Bank eingeräumten Darlehensrahmen überschreitet, tritt dann ein, wenn sich der Beleihungswert des eigenen Depots verringert.

Da beim Wertpapierkredit kein fester Kreditrahmen eingeräumt wird, sondern eine von der Zusammensetzung des Depots abhängige Prozentzahl des Gesamtwerts, kann es sein, dass durch Kursverluste der maximale verfügbare Kredit deutlich sinkt.

Wer das Darlehen zum Kauf weiterer Wertpapiere einsetzen will, sollte zudem darauf achten, dass diese ebenfalls im Kurs steigen können. Wenn die Kauforder für das entsprechende Papier ohne Limit festgelegt wurde, kann es passieren, dass der Kaufpreis über dem vorhandenen Kreditrahmen liegt. Daher sollte man solche Kauforders grundsätzlich mit einem gewissen Kurslimit verbinden.

 

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