23.08.2012

XTB: Interview mit den Börsenexperten zur aktuellen Live Trading Seminarreihe

Mick Knauff - X-Trade Brokers

David Ernsting von Broker-Test.de sprach mit den Börsenexperten von X-Trade Brokers (Mick Knauff, Hermann Kutzer und Dr. Gregor Bauer), dem CFD und Forex Broker. In dem Interview geht es um die aktuelle Live-Trading Seminarreihe, die derzeitige Lage an den Börsen und auch über die Euro-Krise.

Wenn drei Börsengrößen wie Mick Knauff, Hermann Kutzer und Dr. Gregor Bauer jeweils clevere Investment Alternativen vorstellen, dann muss das ja einen besonderen Grund haben. Worum geht es Ihnen?

Gregor BauerGregor Bauer: Jeder von uns hat einen unterschiedlichen Blick auf das Geschehen an den Weltmärkten und verfolgt daher ein individuelles Konzept, an den Börsen erfolgreich zu agieren. Dieses möchten wir den Anlegern vorstellen und dazu haben wir unsere jeweiligen Schwerpunkte in den Seminarbeschreibungen deutlich gemacht.

Hermann KutzerHermann Kutzer: Ich betrachte mich als Freund und Förderer der privaten Anleger und freue mich immer, wenn ich mit ihnen auf Veranstaltungen zusammentreffe. Seminare und Roadshows wie die von XTB sind besonders intensive Veranstaltungen, von denen auch ich selbst profitiere.

Mick KnauffMick Knauff: Natürlich geht es nicht nur darum den Partner XTB bei der „Road Show“ zu unterstützen. Mein Anliegen ist es auf all meinen Seminaren und Vorträgen den Teilnehmern den Markt aus der Korrespondentensicht zu erklären – auf die wichtigen Eckpunkte – wie Termine USA – Politik usw. hinzuweisen – die aktuell bei unserer „politischen Börse“ eine besondere Rolle spielen.

Aber auch die Instrumente beim Handel, wie Stopp Loss versuche ich immer wieder in den Focus zu stellen. Eine gute Absicherung ist in diesen Zeiten ALLES! Informationen zu den jeweiligen Seminarinhalten können Sie hier finden.

Worin liegen Ihre besonderen Stärken?

Mick KnauffMick Knauff:
Ich denke, die Seminarteilnehmer mögen meine direkte und klare Art und Weise – wie ich den Markt erkläre. Ohne Umschweife oder blanke Theorie! Ich stehe täglich auf der Börsengalerie – noch näher kann man wohl kaum am Markt sein.

Einfache Worte, klare Hinweise und die Geschichten „drumherum“. Um die AGs und um den Markt, dazu natürlich auch mal ein Lachen, denn der Markt kann auch bei aller Ernsthaftigkeit Spaß machen. Das mögen die Menschen.

Gregor BauerGregor Bauer:
Mein Spezialgebiet ist die technische Analyse. Ich werde den Teilnehmern zunächst die Methodik dieser sehr effizienten Form der Marktbewertung näher bringen und dann ganz konkrete, auch statistisch überprüfte Handelsansätze vorstellen.

Mein Anliegen ist, dass am Ende des Seminars jeder Teilnehmer die vorgestellten Strategien sofort auf der XTB Handelsplattform umsetzen kann, unabhängig davon, ob er nun Einsteiger oder schon Profitrader ist. Wir werden zudem immer direkt in den Märkten sein und die aktuell laufende Entwicklung über die XTB Plattform live handeln.

Hermann KutzerHermann Kutzer:

Stärken? Das müssen andere beantworten. Ich versuche stets, meine extrem lange Erfahrung verbunden mit grundsätzlichem Optimismus einzubringen.

In welchen Städten kann man Sie denn überhaupt live antreffen?

Gregor BauerGregor Bauer:
Die Seminare führen insgesamt durch neun Städte in Deutschland und Österreich. Der zweite Teil der Seminarreihe startet am 5. September mit Mick Knauff in Berlin, danach geht es weiter nach Köln wo ebenfalls Mick Knauff anwesend sein wird.

Am 12. September sind wir mit Hermann Kutzer vor Ort in Wien. Alle weiteren Termine und wann Sie welchen Experten live treffen können, finden Sie unter www.xtb.de/seminare.

Wie kann man sich den Aufbau solch eines Seminares vorstellen? Haben die Gäste auch die Möglichkeit eigene Fragen zu stellen?

Hermann KutzerHermann Kutzer:
Es wird eine Mischung aus grundsätzlichen und aktuellen Informationen geboten. Und die ganze Veranstaltung ist „interaktiv“ – es wird um Fragestellung der Gäste ausdrücklich gebeten.

Mick KnauffMick Knauff:
Nun, der Aufbau des Seminars beginnt mit einem aktuellen Marktbericht von mir. Danach gehe Ich zum Thema Recherche – politische / marktspezifische Termine und deren Beachtung und zur Strategie über. Gerade jetzt ist es wichtig den Teilnehmern zu erklären warum Geldmarktauktionen – US - FED und EZB und vor allem Konjunkturdaten so wichtig sind.

Auch die Themen Gold und alternative Investments greife ich an und selbstredend dürfen gerne Fragen gestellt werden. Fragen sind manchmal das „Salz und der Pfeffer“ in der Suppe!

Gregor BauerGregor Bauer:
Fragen sind jederzeit willkommen. Die Teilnehmer können beispielsweise auch ihre individuellen Strategien vorstellen, wobei ich dann gerne auch weitere Tipps gebe. Wenn wir live in den Märkten sind, werden wir auch gemeinsam Strategien entwickeln und den Erfolg direkt beobachten.

 

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Und die Seminare sind wirklich kostenlos?

Götz PosnerGötz Posner:
Selbstverständlich, alle Seminare und Weiterbildungsmaßnahmen sind bei XTB generell kostenfrei. Wir sind davon überzeugt, dass sich jeder private Anleger so gut wie möglich mit den Finanzinstrumenten auskennen sollte.

Wir möchten unseren Kunden und Interessenten vielfältige Möglichkeiten bieten, sich über alle Produkte und Märkte ausgiebig zu informieren, denn nur ein gut informierter Händler kann vernünftige und fundierte Handelsentscheidungen treffen.

Falls ein Anleger nicht zu einem Ihrer Seminare kommen kann, was sind dann Ihre Tipps in der momentanen Börsenlage?

Mick KnauffMick Knauff:
Machen wir aus Tipps Ratschläge: Bitte achten Sie auf politische Termine / Wahlen und US-Konjunkturdaten. Hören Sie genau zu bei Themen rund um Griechenland, Italien und Spanien. Recherche ist das wesentliche Element im Handel, unabhängig ob Devisen, Aktien, Zertifikate oder CFDs.

Glauben Sie nicht unbedingt allen Börsenbriefen oder selbsternannten Gurus mit enormen Gewinnchancen. Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl, das hat vielfach Recht. Handeln Sie nur das was Sie auch wirklich verstehen!

Hermann KutzerHermann Kutzer:
Ich empfehle als Strategie möglichst zweigleisig zu fahren: Zum einen die langfristige Aktienanlage über mindestens drei bis fünf Jahre, wobei ich neben deutschen Top-Unternehmen die globalen Champions als Basis wählen würde – Mega-Konzerne, die weltweit stark vertreten sind und auf ihrem Gebiet führende Positionen einnehmen.

Zum anderen empfehle ich dringend, sich für die kurzfristigen Marktschwankungen aktiv zu interessieren – also sich mit dem systematischen Trading zu beschäftigen. Dem Privatanleger wird ein umfangreicher Service mit kostenlosen Demo-Konten geboten – eine Art Fahrschule.

Gregor BauerGregor Bauer:
Die weitere Entwicklung hängt von zurzeit noch zu vielen unkalkulierbaren Faktoren ab, daher rate ich dazu, keine neuen Käufe zu tätigen und das Pulver trocken halten. Wer investiert ist, sollte aber jetzt auch nicht aus übertriebener Panik verkaufen, sondern Positionen zunächst weiter halten.

Götz PosnerGötz Posner:
Grundsätzlich hat ein Anleger aber auch jederzeit die Möglichkeit auf Webinare, Einzelschulungen vor Ort und tägliche Marktanalysen bei XTB zurückzugreifen. Gerne kann XTB auch auf allen relevanten Finanzmessen vor Ort besucht werden.

Und zum Schluss wüssten wir noch gerne, wie Sie die Entwicklung des Euro sehen? Wird es zwei parallele Euros (Stichwort Süd-Euro und Nord-Euro) geben oder werden Länder wie z.B. Griechenland aus dem Euro austreten (müssen)?

Gregor BauerGregor Bauer:
Meiner Meinung nach wird die Eurozone nicht auseinanderfallen, die Diskussionen darum werden aber auch in den kommenden Monaten erhebliche Verwerfungen an den Märkten auslösen.

So steht ja beispielsweise am 12. September die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtmäßigkeit des Euro-Rettungsschirm noch an, deren Ausgang wir die Entwicklung der Weltmärkte dramatisch beeinflussen wird. Persönlich bin ich der Meinung, dass es von Vorteil wäre, wenn Griechenland aus dem Euro austreten würde. Es lassen sich auch andere Formen der Wirtschaftshilfe für dieses Land finden.

Hermann KutzerHermann Kutzer:
Euro? Kein Mensch weiß, wie es konkret ausgehen wird. Ich bin aber überzeugt: Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist (wie jetzt, es ist im Gegenteil höchst brisant), dann ist es eben noch nicht am Ende …

Mick KnauffMick Knauff:
An die Trennung des Euro – in einen Süd-Euro und Nord-Euro glaube Ich nicht – zu kompliziert und zu schlecht handelbar.

Zum Thema Griechenland denke ich, dass es zu viele politische Befürworter gibt, wie auch Euro Gruppenchef J.C. Junker die an Griechenland festhalten. Man hätte wohl Angst, dass wenn jetzt ein Mitglied rausgeht andere folgen könnten und somit der Plan eines geeinten Europas zu Ende wäre. Außerdem, wenn überhaupt müssten die Griechen selbst den Austritt verlangen – und danach sieht es ja aktuell wohl eher nicht aus!

Zu den Seminaren können Sie sich hier anmelden.




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