27.09.2017

Wie sieht es an den amerikanischen Märkten aus?

XTB

  • Europäische Märkte steigen heute morgen
  • US30 schließt in den letzten vier Handelstagen etwas tiefer, bleibt aber in der Nähe des Allzeithochs
  • US100 schwächelt, Aufwärtstrend aber noch intakt


Heute morgen gab es beim DE30 einige bullische Impulse. Der Dax durchbrach daraufhin das höchste Level seit Mitte Juli. Seit der Wahlen in Frankreich im April gab es eine weltweite Aktien-Rally begleitet von einem Anstieg im EUR/USD .

Allerdings schnitten die amerikanischen Indizes weitaus besser ab als die europäischen. In Hinblick auf die amerikanischen Märkte, gibt es insbesondere zwei Indizes die sich auf einem interessanten Level befinden: Der US30 und der US100.
 


Der US30 befindet sich weiterhin im steigenden Trendkanal, der bis zum April diesen Jahres zurückgeht. Quelle: xStation5


Der US30 (Dow Futures Basiswert) ist in den letzten 12 Monaten stark angestiegen und kann aktuell im Vorjahresvergleich ein Zuwachs von über 25% verbuchen.

Allerdings gab es kürzlich eine Serie von niedrigeren Schlusskursen mit insgesamt vier aufeinanderfolgenden roten Kerzen. Der Rückgang vom Allzeithoch bei 22.386 Punkten verlief relativ flach. Der langfristige bullische Aufwärtstrend (seit April) bleibt aber weiterhin intakt.

Technisch gesehen wäre nach einem Durchbruch der 22.386-Marke der Weg nach oben frei. Die obere Grenze des Trendkanals liegt bei knapp 22.600 Punkten.

Alternativ könnte ein Durchbruch unterhalb der 22.070 Punkte erste Short-Signale auslösen mit der Möglichkeit die untere Trendlinie anzutesten (siehe gelbe Linie). Allerdings würde erst ein Durchbruch dieser Linie einen eindeutigen Trendwechsel signalisieren.        

Der US100 bleibt weiterhin im langfristigen Aufwärtstrend, allerdings waren die neuesten Preisentwicklungen ein wenig schwächer als beim US30. Quelle: xStation5


Für Bullen ist der Ausblick für den US100 weniger positiv. Aus technischer Perspektive wurde bei 6.019 ein doppeltes Hoch ausgebildet und dient vorerst als entscheidende Widerstandslinie.

Es deutet zwar viel darauf hin, dass der Aufwärtstrend weiter besteht, doch die Marktimpulse waren nicht so stark wie beim US30. Falls der Markt etwas schwächeln sollte, dient die 5.850-Marke erstmal als Unterstützungslevel, ebenfalls nicht weit entfernt von der steigenden Trendlinie (siehe gelbe Linie).

Die Trendlinie ist allerdings nicht sehr aussagekräftig, da diese seit April nur einmal angetestet wurde. Daher ergibt es Sinn dem jüngsten Trend (siehe lila Linie) mehr Bedeutung zu verleihen, die jedoch letzten Montag durchbrochen wurde. Der Kurs testet diese Trendlinien nun von unten an. Wird diese durchbrochen ist erneut mit bullischen Impulsen zu rechnen.

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