12.09.2017

Wirtschaftskalender: Inflationsdaten werden für zwei G10 Währungen veröffentlicht

XTB

  • am Dienstag beginnt eine kritische Woche für das Pfund
  • schwedisches CPIF muss heute Morgen beobachtet werden
  • Rohölbestände werden von der API am Abend veröffentlicht


Am Dienstag kann man von etwas Volatilität bei den Devisenmärkten ausgehen. Zwei wichtige Inflationsberichte werden aus Europa erwartet. Des weiteren wird eine Rede vom Vizepräsident der EZB, Vitor Constancio, sowie die Erdöhllagerbestände der API erwartet.


09:30 - schwedische Inflation: Die Riksbank hat eine wichtige Entscheidung in der letzten Woche getroffen. Der Inflationsmaßstab wurde vom CPI auf das CPIF geändert. Ab dem August wird das CPIF ein wichtigerer Wert für Investoren sein. Es wird erwartet, dass das CPIF bei 2,3% und das CPI bei 2,2% im Jahresvergleich landen wird.

Lassen Sie uns daran erinnern, dass die Schwedische Krone (SEK), in letzter Zeit, Gewinne gegen den US Dollar verzeichnen konnte. Damit dieser bullische Trend anhält, müssen solide Inflationszahlen veröffentlicht werden. Eine derartige Veröffentlichung könnte dazu führen, dass die Zinserhöhung vor dem Q2 2019 erfolgen wird. 


10:30 - britische Inflation: Im allgemeinen, kann man davon ausgehen, dass höhere Inflationszahlen eine stärkere Währung zur Folge haben, da die gestiegene Inflation eine Zinserhöhung wahrscheinlicher macht. Bezüglich Großbritannien kann man das jedoch nicht so pauschal sagen.

Kurzzgesagt dreht sich alles um die Reallöhne. Diese sind in letzter Zeit geringer ausgefallen, was wiederum die gesamte Wirtschaft gefährdet. Denken Sie daran, dass negativer Reallohn-Wachstum dazu führt, dass Verbraucher weniger ausgeben.

Verbraucherausgaben stellen den größten Teil der britischen Wirtschaft dar. Somit könnte die heutige Veröffentlichung in Kombination mit den Arbeitsmarktzahlen, welche morgen erwartet werden, kritisch für das britische Pfund sein.

Wenn die Reallöhne es schaffen ein Plus aufzuweisen, könnte das für die Märkte ein Zeichen dafür sein, dass der Tiefpunkt überwunden wurde.


15:45 - EZB Constancios Reede: Die EZB hat ihre Zinssätze unverändert gelassen. Investoren sind unsicher, was das Programm der quantitativen Lockerung angeht. Bis jetzt scheint es so, dass im Oktober diesbezüglich Entscheidungen anstehen. Somit könnte jede Andeutung eine Bewegung im Markt verursachen.  


22:40 - Rohölbestände seitens der API: Die letzte Veröffentlichung wurde von Hurricane Harvey verzerrt. Für die heutige Veröffentlichung könnte das selbe gelten, obwohl nicht in einem so großen Ausmaß. Der API Bericht wird wie immer einen Tag vor dem Bericht des DoE veröffentlicht. 
 

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EUR/GBP  ist auf die Unterstützungszone bei 0,9050 gefallen. Wenn die Daten aus Großbritannien positiv sind, könnte das einen Durchbruch durch diese Linie mit sich bringen. Quelle: xStation5

 

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