Interview mit Jens Chrzanowski, Admiral Markets, zur Boss Birthday Aktion

Broker-Test.de im Interview mit Jens Chrzanowski von Admiral Markets über die “Boss Birthday”-Aktion des CFD- und Forexbrokers, exklusive Neuerungen zum zusätzlichen Schutz der Trader und dem aktuellen heißdiskutierten Thema eines möglichen Verbotes von CFDs. Desweiteren erläutert Herr Chrzanowski den Unterschied der angebotenen Handelsplattformen MetaTrader4 und der Supreme Edition.

 

Jens Chrzanowski
Jens Chrzanowski

Unter dem Titel “Boss Birthday: Der Chef gibt einen aus” gibt es eine neue Aktion bei Admiral Markets – worum geht es genau?

Nun, wenn man einen “runden” Geburtstag feiern darf, darf man auch ordentlich feiern, und traditionell feiert Admiral Markets immer gern mit der Kundschaft! Am 03. November 2016 ist mein 40. Geburtstag, und dies als Anlass nehmend findet eine besondere Aktion bei uns statt, innerhalb der folgenden 40 Tage. Der Kunde, Neu- und Bestandskunden sind willkommen, kann sich “seine” Handelsinstrumente aussuchen aus einem Korb der meistgehandelten Forex & CFDs und diese dann bis zu 40 Tage quasi kostenlos traden, ohne Spread.

Bis zu 4 Handelswerte sind auswählbar. EUR/USD, DAX30, Dow Jones CFD, Gold, Brent und viele mehr sind dabei. So eine tolle Aktion hatten wir bisher noch nie, und ich habe so etwas auch noch bei keinem anderen gesehen. Alle interessierten Kunden registrieren sich über unsere Webseite zu dieser Aktion, die Fair Play-Bedingungen zur Aktion sind dort ebenfalls zu finden. 40 wird man nur einmal im Leben, und ich bin von der ersten Stunde bei Admiral Markets in Deutschland mit dabei. Viele Kunden kennen mich, da ich auch in vielen Webinaren mit dabei bin. Was liegt also näher, als kräftig zu feiern über diese tolle Aktion!

Wie sehen Sie die bisherige Firmengeschichte in Berlin?

2016 hat uns viel Freude bereitet, wir haben viele Auszeichnungen gewonnen, zuletzt im Oktober die Awards von BrokerVergleich, „Bester CFD Broker 2016“ und „Bester Forex Broker 2016“ und davor „Bester CFD-Broker 2016“ vom Deutsches Kundeninstitut DKI. Im Spätsommer haben wir unser DAX30 Angebot nochmals optimieren können, nun sind auch CFD Minilots handelbar, also Kontrakte ab 0,1 Volumen. Unser verlässlicher Spread im DAX30 gilt von 08 bis 22 Uhr und sollte alles zusammengenommen das beste Angebot deutschlandweit sein für alle DAX-Trader, ich kenne jedenfalls kein besseres. 0,8 Punkte Spread ohne Orderkommission, als Minilot verfügbar, und alles abgesichert durch beste Regulierung der Financial Conduct Authority, der britischen FCA und dem Plus an Sicherheit über die Negative Balance Protection Policy, unserem Schutz vor Nachschusspflichten. Kontinuität zahlt sich aus, bei den in Deutschland zu verleihenden Broker-Preisen sind wir seit Jahren immer vorn mit dabei!

Und was wird es bald neues geben, was ist in der Pipeline?

Noch vor der WoT-Messe ist jetzt Anfang November unser neuer „Volatility Protection Service“ gestartet, bei dem einige innovative Ordereinstellungs-Optionen mit dabei sind. Viele Forex & CFD-Trader lieben Volatilität, also Bewegung im Kurs, denn in aller Regel sind Forex & CFDs ja keine längerfristigen Wertanlagen, sondern Trading auf kurzfristige Kursunterschiede. Das Blöde an der Vola, an Kurs-Gaps und Co. ist nur, dass dies nicht kontrollierbar war. Mit unserem neuen Volatility Protection Service erhalten unsere Kunden neue Einstellungsmöglichkeiten für das Tradingkonto! Die maximale, tolerierte Slippage kann vom Trader vorgegeben werden; Pending Order können bei auftretenden Gaps gestrichen werden; Stop-Order können bei zu großer Slippage gecancelt werden und für die volle Transparenz kann neu die Slippage bei den ausgeführten Trades dokumentiert werden.

Alles sehr spannende Themen und neue Möglichkeiten, vor allem für die aktiven Trader, die in allen Marktlagen traden wollen, auch rund um marktbewegende News oder sehr volatilen Märkten. Wichtig ist aber, sich mit allen neuen Möglichkeiten vorab vertraut zu machen. Der Volatility Protection Service ist für Demo- und Livekonten verfügbar, gegen ein Ausprobieren im Demo-Modus spricht also nichts. Und alle Details zu den neuen Optionen sind auf unserer Webseite zu finden.

Kann man Admiral Markets dieses Jahr wieder auf der WoT finden?

Ja, die World of Trading-Messe ist für uns die wichtigste Messe des Jahres, und wir sind erneut als Silbersponsor mit großem Stand vertreten. Jochen Schmidt und Heiko Behrendt werden für uns Vorträge halten, wir präsentieren die Neuerungen bei uns und freuen uns auf viele tolle Gespräche. Übrigens: wer noch eine kostenlose Eintrittskarte zur WoT benötigt, kann dies über uns erhalten. Einfach auf unsere Webseite gehen, dort finden Sie den Weg, in unseren „Company News“.

 

Dort werden sicherlich einige Trader fragen, was der Unterschied zwischen dem „normalen“ MetaTrader 4 und Ihrem Admiral Markets MT4 Supreme ist. Geben Sie den Broker-Test Lesern die Antwort schon heute?

Sehr viele Trader suchen nach dem MetaTrader 4 bei ihrem Broker, der MT4 ist die meistgewünschte Handelssoftware weltweit für Forex & CFDs. Der MT4 ist klasse – aber wir sagen bei Admiral Markets auch öfters „Gutes noch besser“ – unser sinnvolles Tuning für den MT4 erweitert die Möglichkeiten stark! Wir liefern über 60 Zusatztools, die kaum einen Wunsch offenlassen. Zum Beispiel Minicharts, die alle Zeitebenen für Charts liefern, auch Tick-by-Tick, 2- und 10-Minuten, alles. Oder verbesserte Teilschliessungen, oder CandleCountdown, oder der manuelle Tradingsimulator, der die manuellen Strategien testbar macht. Auch hier: verfügbar kostenlos für Demo- und Livekonten. Überzeugen Sie sich selbst, das Tuning macht wirklich Spaß!

 

Derzeit gibt es in der deutschen Presselandschaft immer wieder Meldungen zu einem CFD-Verbot in Deutschland – was sagen Sie als ausgewiesener Marktkenner dazu?

Wir begrüßen sehr, wenn die Regulierung strenger wird. Es tummeln sich leider auch einige unseriöse Anbieter am Markt, meist ohne Regulierung oder einer Regulierung außerhalb Europas, was man freundlich „Wilder Westen“ nennen könnte. Das die Aufsicht hier genauer hinschaut, finden wir klasse! Aber ein Verbot, auch von den langjährigen seriösen Brokern, sollte man nicht erwarten! Ich lade jeden Kunden und jeden Wettbewerber ein: schauen Sie sich an, was Admiral Markets UK alles leistet an Risikomanagement, Weiterbildungsangeboten und zusätzlichen Absicherungen der Kunden. Wenn von allen dieser Standard eingehalten würde, wäre dies sehr gut. Wenn man einmal versucht, es simpel zu formulieren: Klassische Anlageformen haben ihre Berechtigung und sind empfehlenswert.

Aber die übliche Rendite dort bewegt sich derzeit oft zwischen 0,01 und vielleicht 3 Prozent im Jahr. Rock ‘n’ Roll ist das nicht. Forex & CFDs, oder Hebelprodukte allgemein, erlauben traumhafte Gewinne von 50 Prozent und mehr am Tag! Aber auch in die entgegengesetzte Richtung, also auch Verluste von 50 Prozent und mehr am Tag, bis hin zum Totalverlust. Dies sind also keine Produkte für jedermann. Wir bitten alle unsere Kunden, die Chancen und die Risiken zu sehen, diese gehen stets Hand-in-Hand.

 

Viele Anleger sind weiterhin mit Optionsscheinen/Hebelzertifikaten unterwegs, da es dort keine Nachschusspflicht gibt. Was sagen Sie zu diesem Aspekt?

Nun, Optionsscheine sind die klassischen Hebelprodukte, die seit Jahrzehnten in Deutschland bekannt sind. Jeder Trader darf auswählen, welche Anlageform für ihn passend ist. Es ist tatsächlich so, das bei vielen Forex & CFD Brokern es bei Extremereignissen zu einer Nachschusspflicht kommen kann, das Traderkonto also ins Minus rutscht. Admiral Markets UK hat dagegen wie eingangs erwähnt jedoch seit Jahren eine zusätzliche Absicherung: unsere Negative Balance Protection Policy.

Diese Policy, auf deutsch frei übersetzt Versicherung oder Regelwerk, schützt weitestgehend vor einem Konto-Soll. Sollte durch reguläre Tradingaktivitäten, zum Beispiel Weekend-Gaps, so ein Fall eintreten, kompensiert Admiral Markets UK gemäß der Policy aus eigenen Mitteln und setzt das Konto auf plusminus Null. So sind wir rund um den „berühmten“ Schweizer Franken-Schock im Januar 2015 vorgegangen, so sind wir auch rund um die Brexit-Entscheidung 2016 mit dem 1.000-Punkte-Gap im Dax umgegangen. Seit bestehen der Policy hat Admiral Markets UK ausnahmslos jeden Fall kompensiert. Kein Kunde hatte eine Nachschusspflicht. Andere, auch namhafte Broker gehen hier anders vor, dort ist der Kunde in der Pflicht.

Somit komme ich zur Ausgangsfrage zurück: Optionsscheine sind Okay – aber CFDs beim richtigen Anbieter auch! Der Trader spart bei Forex & CFDs Ordergebühren, die Spreads sind in aller Regel weitaus geringer, und die Handelssoftware und die Möglichkeiten sind einfach viel moderner. Alle die Hebelprodukte traden möchten, lade ich ein: Überzeugen Sie sich selbst!

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