Kein Immobilien-Kaufvertrag ohne Notar

ARAG: Auch wenn sich alle Beteiligten einig sind – der Kauf einer Immobilie ist ohne notarielles Siegel unwirksam. Erst mit der Beurkundung durch einen Notar ist ein Immobilien-Kaufvertrag gültig. Die ARAG Experten erklären, warum es gute Gründe für diese Vorschrift gibt.

Neutrale Instanz
Notare sind die neutrale Instanz zwischen Käufer und Verkäufer einer Immobilie. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zum einen ist es ein Geschäft von großer Tragweite – egal, ob es um ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück geht. Zum anderen sorgen Notare dafür, dass der Kauf korrekt abgewickelt wird und es keinen Streit gibt, der womöglich die Gerichte belastet.

Vor allem aber achtet der beauftragte Jurist darauf, dass die Grunderwerbsteuer an den Staat gezahlt wird, bevor die Immobilie im Grundbuch umgeschrieben wird und auf den neuen Eigentümer übergeht.

 

 

Aufgaben des Notars
Der Notar ist eine Art Manager, der beide Seiten berät, in der Regel den Kaufvertrag aufsetzt und die gesamte Kaufabwicklung überwacht. So beantragt er nach Beurkundung des Kaufvertrages zunächst einmal die so genannte Auflassungsvormerkung im Grundbuch.

Dieser Eintrag garantiert dem Käufer, dass die Immobilie oder das Grundstück nicht mehr belastet oder anderweitig verkauft werden kann.

Dann prüft der Notar, ob die Grundschulden des Verkäufers gelöscht sind und ob Vorkaufsrechte – beispielsweise von Kommunen – bestehen oder andere Auflagen zu beachten sind.

Liegen alle Voraussetzungen vor, informiert er den Käufer, dass er zahlen muss. Sobald das Geld beim Verkäufer eingegangen ist, beantragt er die Eigentumsumschreibung im Grundbuch.

 

 

Die Beurkundung
Die wichtigste Amtshandlung des Notars ist das Siegel unter dem Kaufvertrag. Vorher aber wird der Vertrag den Beteiligten Wort für Wort vorgelesen. Ohne dieses Relikt aus Zeiten, in denen nur wenige Menschen lesen konnten, wäre ein Immobilienvertrag auch heute noch unwirksam.

Handelt es sich um einen Kaufvertrag zwischen Verbrauchern und einem Unternehmen – wie zum Beispiel beim Verkauf einer Immobilie von einer Baugesellschaft an Privatleute – darf die Beurkundung nach Auskunft der ARAG Experten frühestens zwei Wochen nach Versand des Vertragsentwurfes stattfinden.

Zwar gibt es zwischen Privatleuten keine solche Frist, dennoch raten die ARAG Experten auch hier zu einer so genannten Abkühlungsphase von etwa zehn Tagen, in der alle offenen Fragen mit dem Notar geklärt werden können und grundsätzlich die Kaufentscheidung überdacht werden kann.

 

Aktie im Fokus: Wirecard – Experten des Bankhauses Lampe sehen 50 Prozent Kurspotential

Die Aktie des DAX-Konzerns Wirecard notierte am 08. Februar 2019 auf einem übergeordneten Verlaufstief von 86,00 Euro. Das Wertpapier verdoppelte sich danach beinahe bis zum 28. Mai 2019 auf ein jü…

Gold: Die Fallhöhe ist groß!

Seit Jahresbeginn ist das Edelmetall um mehr als 17 Prozent gestiegen. Doch nach dem Sprung auf die Marke von 1.535 US-Dollar legte die Goldrally eine Verschnaufpause ein. Nach so einer Bewegung is…

S&P 500 Index: Marktteilnehmer warten noch ab

Der marktbreite Standard and Poor‘s 500-Index bildet die größten 500 US-Unternehmen ab. Damit gilt dieses Barometer als Maßstab der US-Wirtschaft und findet als Pacemaker sogar mehr Beachtung, als …

Wirtschaftskalender: Wichtige Umfragedaten

0930 Uhr | Deutschland | EMIs (August) Die deutschen Messwerte schnitten 2019 sehr schlecht ab. Die ZEW-Konjunkturerwartungen fielen auf den niedrigsten Stand seit 2011, während der EMI für das ver…

EURUSD Analyse: Trump’s Spiel mit den Zöllen

Die Krise in Italien hat sich soweit konstituiert, dass der Ministerpräsident seinen Rücktritt einreichen wird. Damit wäre die amtierende Regierung am Ende und Neuwahlen wären wahrscheinlich. Die r…

Aktie im Fokus: Commerzbank – Aktie und Unternehmen haben schwer zu kämpfen

In der abgelaufenen Woche hat die Commerzbank-Aktie ein Rekordtief bei 4,65 Euro markiert und ist damit unter ihre Tiefstände aus 2013 und 2016 gefallen. Der anhaltende Druck aufgrund von zum Teil …

Aktie im Fokus: Bilfinger – Das hätte nicht passieren dürfen!

Aktien des Industriedienstleisters Bilfinger sind in der abgelaufenen Woche mit einem merklichen Kursrutsch unter eine äußerst wichtige und langjährige Unterstützung gerutscht. Das Papier notiert j…

Börse fiebert Fed-Protokoll entgegen – der DAX zieht an

Die Anleger greifen wieder zu. Erstaunlich, denn die US-Notenbank könnte den Markt durcheinander wirbeln. Am Abend wird es mit dem Fed-Protokoll spannend. Die Lektüre wird diesmal besonders interes…

Aktie im Fokus: Continental – Experten der Deutschen Bank sehen ca. 15% Kurspotential

Die Aktie der DAX-Konzerns Continental notierte am 12. Juli 2019 auf einem letzten Verlaufstief von 112,46 Euro. Bis zum 25. Juli 2019 erholtes sich das Wertpapier dann auf ein Zwischenhoch von 132…