Banken begrüßen Brexit-Steuerbegleitgesetz – Rechtsicherheit bei laufenden Verträgen gewährleistet

Bankenverband:  Der Bundestag hat heute das Brexit-Steuerbegleitgesetz verabschiedet. Mit dem Gesetz sollen mögliche negative Folgen eines harten Brexit vermieden werden. „Wir sind in Deutschland auf einen harten Brexit vorbereitet! Dieses klare Signal hat die Politik mit dem heute verabschiedeten Gesetz gesendet“, erklärte Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. „Bundestag und Bundesregierung zeigen, dass sie bereit sind, alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um Nachteile für die in Deutschland ansässigen Unternehmen zu vermeiden.“

Krautscheid betonte, dass sich die Banken bereits seit Monaten auf einen harten Brexit vorbereiten würden. Unmittelbare Auswirkungen auf Kunden befürchte er daher nicht. Allerdings seien rechtliche Anpassungen notwendig gewesen, die nun mit dem Gesetz geregelt werden. So erhält etwa die Aufsichtsbehörde BaFin die Möglichkeit, durch zielgenaue Maßnahmen sicherzustellen, dass bereits bestehende Finanzgeschäfte fortgeführt werden können. Ohne eine solche Erlaubnis hätte es erhebliche Rechtsunsicherheiten über die  Fortsetzung bestehender Geschäftsbeziehungen zwischen Finanzunternehmen in UK und der EU gegeben.

Mit der Anpassung des Kündigungsschutzes für Hochverdiener werde zugleich die Attraktivität des Finanzplatzes Deutschland für ausländische Unternehmen erhöht, erklärte Krautscheid. Auch dies sei ein positives Signal, um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Finanzstandortes zu stärken.

DAX kann Gewinne nicht halten – Es geht um die letzten zehn Prozent 

Die nahe Zukunft der Börsen steht und fällt mit den zehn Prozent des Handelsabkommens zwischen den USA und China, die laut US-Finanzminister Mnuchin noch fehlen. Man darf zwar davon ausgehen, dass …

Bei Zinssenkung drohen Bankinsolvenzen

Die Sorge der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) um die deutschen Banken wächst angesichts möglicher weiterer Zinssenkungen im Euroraum. “Unser deutsches Problem ist die mangel…

Aktie im Fokus: Tesla – Autobauer verfehlt Absatzziele!

Die Aktie von Tesla folgte dem Aufruf der Bullen und stieg ab 180,00 US-Dollar an ihre federführende Abwärtstrendlinie und den EMA 50 an. Seitdem bewegt sich das Papier nach einem erfolgreichen Tes…

Anleihen-ETFs verwalten erstmals mehr als eine Billion Dollar – Verdopplung bis 2024 erwartet

Das weltweit verwaltete Vermögen in börsennotierten Indexfonds (ETFs) auf Anleihen ist im Juli 2019 erstmals auf über eine Billion Dollar gestiegen, wie Zahlen des Vermögensverwalters BlackRock zei…

Brent Crude Rohöl Analyse Iran-Konflikt heizt Preise an

Seit Ausbruch des Iran-Konflikts ziehen Rohölpreise wieder merklich an, das sich seit Wochen in einem deutlichen Aufwärtstrend widerspiegelt. Eine Verschärfung der des Konfliktes könnte noch weiter…

Gold: Wie im Rausch!

Am Dienstag kletterte der Goldpreis auf 1.439 US-Dollar pro Feinunze (rund 31 Gramm). Das ist der höchste Stand seit sechs Jahren. Innerhalb von drei Wochen ist der Preis um mehr als elf Prozent ge…

Wirtschaftskalender: DoE-Bericht und Carney-Rede

1300 Uhr | Tschechien | Zinsentscheid Im Laufe der letzten Quartale hat die tschechische Zentralbank eine deutliche Straffung der Geldpolitik vorgenommen, da der zweiwöchige Repo-Satz von 0,05% auf…

DAX tritt den Rückzug an – Gold und Bitcoin bleiben gefragt

Vor dem handelspolitischen Poker auf dem G20-Gipfel in Osaka befinden sich die Börsen auf dem Rückzug. Der Deutsche Aktienindex testet die bei 12.180 Punkten liegende Unterstützung. Je nachdem, ob …

Was machen die Bullen im Nasdaq 100? – Die Handelsideen für den 26.06.2019

Bei den wichtigsten Indices gab es am zweiten Handelstag der Woche rote Vorzeichen. Gold setzte seine Rally fort, geriet dann allerdings unter Druck. Der US-Dollar notierte nach den Abgaben der Vor…