Brexit-Folgen: Auslandsbanken rechnen mit Tausenden neuen Stellen in Deutschland

Bankenverband: Der mit dem Brexit einhergehende Umzug vieler Banken nach Deutschland wird die Konkurrenzsituation auf dem deutschen Finanzmarkt nach Einschätzung ihres Verbands kaum verschärfen.

“Die großen Häuser werden ihre Strategie aufgrund einer größeren Präsenz in Deutschland nicht ändern”, sagte der Vorstandschef des Verbands der Auslandsbanken (VAB) in Deutschland, Stefan Winter, am Mittwoch in Frankfurt.

Auch wenn sich fast 50 seiner Institute entschieden hätten, ihre Präsenz hierzulande auszubauen, heiße das nicht automatisch, dass auch das Geschäft und die Bilanzen nach Deutschland verlagert werden. Die Banken würden das Kapital für ihr Geschäft in allen verbleibenden 27 EU-Staaten einsetzen. Dennoch dürften die Mitgliedsinstitute in den nächsten 12 bis 18 Monaten bis zu 5.000 neue Stellen in Deutschland schaffen, betonte Winter.

Wie stark der Brexit letztlich die Finanzbranche belasten werde, könne man derzeit nicht beziffern. Die größeren Institute hätten jedoch bereits jetzt jeweils zwei- bis dreistellige Millionensummen allein für die Beratung und die Vorbereitung aufgewendet.

Trotz aller Vorbereitungen rechnet Winter mit Schwierigkeiten nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. “Nicht alles wird zu 100 Prozent funktionieren und vorhanden sein”, sagte er.

Alle betroffenen Institute arbeiteten zwar mit Hochdruck daran, notwendige Systeme und Infrastruktur zu installieren, um ihre Dienstleistungen und Produkte auch künftig aus Deutschland anbieten zu können. Jedoch stießen sie immer wieder auf neue Themen und Fragen.

Winter befürchtet, dass es zu einem ungeordneten Austritt kommen werde. “Die vielen kontroversen Diskussionen, Irrungen und Wirrungen der letzten Wochen lassen im Augenblick wenig Raum für Zuversicht.”

 

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