Deutsche Bank ist verhalten optimistisch für 2019

Bankenverband: Die Deutsche Bank sieht an den für sie sehr wichtigen Kapitalmärkten wieder etwas bessere Bedingungen als zuletzt. “Im Wertpapierhandel (Sales & Trading) haben sich die Marktbedingungen im ersten Quartal im Vergleich zu dem turbulenten Umfeld im vierten Quartal verbessert”, schrieb der seit knapp einem Jahr amtierende Vorstandschef Christian Sewing in dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht.

“Im historischen Vergleich bleibt die Marktaktivität aber relativ gering.” Daher müsse die Bank vor allem auch weiter auf die Kosten schauen, um die Finanzziele zu erreichen. Die Deutsche Bank will die Rendite auf das materielle Eigenkapital auf mehr als 4 Prozent steigern.

Experten halten das Ziel einer Verachtfachung der Rendite im Vergleich zu 2018 angesichts der weiterhin schweren Marktbedingungen für ehrgeizig. Das genaue Ergebnis des ersten Quartals 2019 werden Investoren im April dieses Jahres in ungewöhnlich knapper Form erfahren.

Laut einer Ankündigung vom Freitag wird die Deutsche Bank nach Ende des ersten und dritten Vierteljahres jeweils nur Eckdaten und keine kompletten Quartalsberichte mehr publizieren. Künftig werde es nur noch Halbjahresberichte sowie Geschäftsberichte geben, hieß es.

Für dieses Jahr rechnet die Deutsche Bank damit, “dass sich die Erträge im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöhen”. Die Bank wolle die Einnahmen auch durch Investitionen “in gezielte Wachstumsbereiche steigern”.

Die Kosten sollen unter 22 Milliarden Euro sinken, die Zahl der Mitarbeiter unter 90.000. Allerdings erwartet das Institut “signifikant” höhere Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten als im Vorjahr. Näheres zu möglichen Fällen wurde nicht genannt.

 

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