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EU-Kommission will Bedeutung des Euro stärken

Bankenverband: Der Euro soll nach dem Willen der EU-Kommission eine weltweit zentrale Rolle spielen. Entsprechende Ideen hat am Mittwoch die Brüsseler Behörde präsentiert.

“Der Euro sollte das politische, wirtschaftliche und finanzielle Gewicht der Eurozone widerspiegeln”, sagte EU-Währungskommissar Valdis Dombrovskis. Obwohl erst 20 Jahre alt, sei der Euro die zweitwichtigste Währung der Welt. Die multilaterale Weltordnung werde zunehmend geschwächt, betonte Dombrovskis. Die Antwort darauf müsse ein global stärkerer Euro sein.

Der für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten zuständige Kommissar Pierre Moscovici sagte, eine breitere Nutzung des Euro in der Weltwirtschaft berge erhebliche Potenziale, wenn es darum gehe, die europäischen Bürger und Unternehmen besser vor externen Schocks zu schützen und die Widerstandsfähigkeit des internationalen Finanz- und Währungssystems zu erhöhen.

 

 

“Fortschritte bei der Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion sind daher nicht nur erforderlich, um hierzulande Wachstum und Stabilität zu fördern, sondern spielen auch eine große Rolle für die Autonomie Europas in einer globalisierten Welt”, sagte Moscovici.

Die EU-Kommission empfahl den EU-Staaten, die Nutzung des Euro in wichtigen Märkten mehr zu fördern – vor allem im Energiesektor sowie bei Rohstoffen und im Verkehrssektor. Die Kommission kündigte zudem an, eine Reihe gezielter Konsultationen zu starten. Damit will sie Möglichkeiten erkunden, die Rolle des Euro weiter zu stärken. Über erste Ergebnisse soll im Sommer 2019 berichtet werden.

 

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