Höhere Belastungen für Europas Banken durch Basel IV

Bankenverband: Europäische Banken werden durch das Basel-IV-Reformpaket stärker belastet als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), die am Montag in Frankfurt vorgestellt wurde. Primär verantwortlich dafür sei der sogenannte Output-Floor, der eine Mindestkapitalausstattung für Banken festschreibt.

“In allen von uns untersuchten Kreditportfolios führt der Output-Floor zu erheblich höheren Kapitalanforderungen. Dies erschwert und verteuert die Kreditvergabe im Bereich der Immobilienfinanzierung ebenso wie bei kleinen und mittleren Unternehmen”, sagte BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig.

Besonders hart treffe es das risikoarme deutsche Baufinanzierungsgeschäft. Dass sich das durchschnittliche Risikogewicht mehr als verdopple, sei nicht nachvollziehbar und müsse unbedingt vermieden werden.

Daher müsse die Wirkung des Output-Floors in der europäischen Umsetzung deutlich abgemildert werden. Ansonsten seien negative Folgen für die Kreditvergabe an Privatkunden und Unternehmen unausweichlich.

Im Rahmen der Studie wurden Portfolios zur Immobilienfinanzierung, zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen, zur Projektfinanzierung etwa im Bereich erneuerbarer Energien sowie zur Finanzierung von Gewerbeimmobilien untersucht.

Die neuen Baseler Vorschriften sollen zum 1. Januar 2022 angewendet und müssen zuvor in europäisches Recht umgesetzt werden.

 

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