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Deutscher Aktienindex hinter roten Vorzeichen

Bernstein Bank: Mit leichten Verlusten (minus 0,2 Prozent) präsentiert sich der Dax im frühen Handel. Gemischte Vorgaben geben vor diesem Hintergrund keine klare Richtung vor. Während die US-Aktienindizes deutlich im Plus aus dem Handel gingen, rutschte der japanische Nikkei (minus 0,6 Prozent) nach einem zunächst freundlichen Handelstag schlussendlich in die Verlustzone.

Der chinesische SSE 50 (plus 1,7 Prozent) konnte wiederum stattlich zulegen und begibt sich damit wie seine US-Pendants auf Erholungskurs. Der Dow Jones kletterte um 1,70 Prozent auf 24.601 Punkte. Die Nasdaq legte um 1,73 Prozent auf 6.523 Zähler zu. Der S&P schloss bei 2656 Punkten mit einem Aufschlag von 1,39 Prozent.

Fester Euro belastet
Belastend wirkt sich hierzulande ein wieder fester tendierender Euro (plus 0,3 Prozent) aus. Zudem dürfte nach der rasanten Talfahrt noch eine gehörige Portion Skepsis in den Knochen der Investoren stecken. Ein erster Rebound war letzte Woche postwendend wieder abverkauft worden. Vor allem die Sorge um eine anziehende Inflation und zusehends ansteigende Renditen an den Anleihemärkten hatten die internationalen Aktienmärkte unter enormen Druck gesetzt.

Die derzeitige Zurückhaltung dürfte insofern auch mit den morgen anstehenden Inflationszahlen aus den USA zusammenhängen. Eine oberhalb des Konsenses liegende Teuerungsrate der Verbraucherpreise könnte die Zinsängste erneut befeuern. Im heutigen Handelsverlauf stehen dagegen kaum impulsträchtige Konjunkturdaten auf der Agenda.

 

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