E-Commerce oder Electronic Commerce beschreibt die weitgehend automatisierte Abwicklung bestimmter oder ganzer Teile der betrieblichen Funktionen Einkauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien, insbesondere über das Internet. Dies kann auch vor- oder nachgelagerte Prozesse wie z. B. Marketing oder Rechnungswesen umfassen.

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Die Early-Stage-Finanzierung dient zur Bereitstellung finanzieller Mittel für ein sich in Gründung befindendes Unternehmen. Sie kann weiter in “Seed-Finanzierung”, “Start-up-Finanzieurng” sowie “First-Stage-Finanzierung” differenziert werden. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Venture Capital von Investoren.

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Das ‘Ebitda’ ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und dient vor allem der Schaffung einer möglichst transparenten Vergleichbarkeit von Unternehmen oder Unternehmenseinheiten, so genannten ‘Profit Centern’. Statt auf die buchhalterische Gewinn- und Verlustrechnung wird dabei auf die sogenannte Cash-Flow-Rechnung zurückgegriffen, also auf Erträge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. In der englischen Langfassung ist die Kennzahl als ‘earnings…

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EBIT steht für “Earnings before Interest and Taxes” und beschreibt somit dem Gewinn eines Unternehmens vor Zinsen und Steuern. Es fungiert als betriebswirtschaftliche Controlling-Kennzahl. EBIT stellt den Überschuss der reinen betrieblichen Tätigkeit einer Periode dar.

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Ebt steht als Abkürzung für Earnings before taxes (Ergebnis bzw. Gewinn vor Steuern). Dieser (eher wenig gebräuchliche) Begriff bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die aus der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens resultiert. Sie wird berechnet als Jahresüberschuss zuzüglich Nettosteueraufwand oder als Betriebsergebnis abzüglich Finanz- und außerordentlichem Ergebnis.

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Das Kürzel EpA (Ergebnis pro Aktie) bezeichnet eine grundlegende Kenngröße, um den Wert einer Aktie zu analysieren und zu beurteilen. Zu seiner Berechnung teilt man den gesamten von dem betreffenden Unternehmen erzielten Jahresgewinn durch die Zahl der ausgegebenen Aktien. Grob gesprochen gilt: Je größer das EpA, desto “wertvoller” ist die Aktie und desto mehr Potenzial…

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Easy Express-Zertifikate haben eine Laufzeit von etwas mehr als einem Jahr und sind an die Wertentwicklung eines bestimmten Basiswertes gebunden. Notiert dieser am Beobachtungstermin auf oder über der Tilgungsschwelle, so wird das Zertifikat zum vorher festgelegten Tilgungsbetrag zurückgezahlt. Unterschreitet der Basiswert die Tilgungsschwelle zum Beobachtungstermin, so partizipiert der Anleger 1-zu-1 an der negativen Entwicklung.

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Die eb.rexx Indizes sind eine Gruppe von Indizes, die allesamt auf Kursen auf der Handelsplattform EUREX Bonds basieren. Dort werden außerbörslich diverse festverzinsliche Wertpapiere gehandelt. Um den Wert der Indizes zu ermitteln, werden die Kurse solcher Wertpapiere verrechnet. Die eb.rexx Indizes umfassen Staatsanleihen und Pfandbriefe mit der höchsten Liquidität in unterschiedlicher Zusammensetzung und verschiedenen Varianten.

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Das Kürzel “ebB” (etwas bezahlt Brief) ist ein Kurszusatz mit dem die Notierung einer Aktien versehen werden kann. Solche Kürzel dienen allgemein dazu, eine detaillierte Beschreibung der aktuellen Marktsituation oder des Handels mit dem betreffenden Wertpapier abzugeben. “ebB“ bedeutet konkret, dass nicht alle, sondern nur ein kleiner Teil, der Verkaufsaufträge für die Aktie ausgeführt werden…

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Das Kürzel ebG ist ein Kurszusatz, mit denen Anleger über die Marktlage informiert werden. Es bedeutet „etwas bezahltes Geld“. Damit wird angezeigt, dass nur ein kleiner Teil der zum Kurs limitierten Kaufaufträge ausgeführt werden konnte.

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EBIT steht für “Earnings before Interest and Taxes” und beschreibt somit dem Gewinn eines Unternehmens vor Zinsen und Steuern. Es fungiert als betriebswirtschaftliche Controlling-Kennzahl. EBIT stellt den Überschuss der reinen betrieblichen Tätigkeit einer Periode dar.

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Ähnlich der Ebitda-Marge, also dem Verhältnis vom Ebitda zum Umsatz, definiert die Ebit-Marge das Verhältnis von Ebit zum Umsatz. Im Unterschied zum Ebitda, also dem Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, beschreibt das Ebit lediglich den Ertrag vor Steuern und Zinsen, die Aufwendungen für Abschreibungen in der jeweiligen Periode fließen also in die Rechnung ein,…

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Das ‘Ebitda’ ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und dient vor allem der Schaffung einer möglichst transparenten Vergleichbarkeit von Unternehmen oder Unternehmenseinheiten, so genannten ‘Profit Centern’. Statt auf die buchhalterische Gewinn- und Verlustrechnung wird dabei auf die sogenannte Cash-Flow-Rechnung zurückgegriffen, also auf Erträge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. In der englischen Langfassung ist die Kennzahl als ‘earnings…

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Analog zur Umsatzrentabilität, die sich aus dem Verhältnis von buchhalterischem Gewinn zu Umsatz in Prozent definiert, beschreibt die Ebitda-Marge das Verhältnis vom Ebitda, also Cash-Flow bzw. Liquidität im weitesten Sinne, zum Umsatz. Die Ebitda-Marge gibt an, wie erfolgreich das Unternehmen oder der Unternehmensteil vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen gewirtschaftet hat. Im Gegensatz zur Umsatzrentabilität ist…

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Ebt steht als Abkürzung für Earnings before taxes (Ergebnis bzw. Gewinn vor Steuern). Dieser (eher wenig gebräuchliche) Begriff bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die aus der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens resultiert. Sie wird berechnet als Jahresüberschuss zuzüglich Nettosteueraufwand oder als Betriebsergebnis abzüglich Finanz- und außerordentlichem Ergebnis.

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Der Economic Value Added (EVA) ist eine Maßzahl dafür, wie viel zusätzlichen Vermögenswert ein Unternehmen durch den Einsatz von Kapital erzielt. Er kennzeichnet denjenigen Teil des gesamten erwirtschafteten Gewinns, der die Kosten des eingesetzten Kapitals übersteigt. Je höher der EVA ausfällt, desto größer ist der während eines Geschäftsjahres erzielte Wertzuwachs. Ein negativer Economic Value Added…

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European Federation of Financial Analyst Societies Europäische Vereinigung der Finanzanalysten

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Effekten ist der Sammelbegriff für vertretbare Wertpapiere (Anleihen, Aktien, Anteile an Aktienfonds und Investments, Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, festverzinsliche Wertpapiere, Derivate oder Optionsanleihen), die austauschbar und somit an der Börse handelbar (fungibel) sind. Merkmale von Effekten sind weiterhin, dass sie nach Gattung, Stückzahl und Nennwert bestimmbar sind. Außerdem dienen sie der Kapitalanlage, d. h., dass mit Effekten…

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Effekten sind an einem Kapitalmarkt handelbare Wertpapiere. Ein wesentliches Kriterium stellt dabei die Übertragbarkeit vom Verkäufer oder Emittent auf den Käufer dar. Eine sichere und schnelle Abwicklung erforderte eine Alternative zum Handel mit effektiven Stücken, also realen Papieren. Analog dem bargeldlosen Zahlungsverkehr etablierte sich daher der Effektengiroverkehr, also die korrekte, buchmäßige Verwahrung und Übertragung von…

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Begriff wird oft bezogen auf den Effektivzins (Zins incl. Kosten und Gebühren) siehe auch Effektivzins

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Unter Effektivzins versteht man den effektiven Jahreszins. Er weicht i.d.R. von dem in den Verträgen angegebenen Nominalzins ab, der die Berechnungsgrundlage für den Effektivzins darstellt. Er stellt die auf 1 Jahr bezogenen Gesamtkosten eines Kredits als Prozentsatz dar. Wesentlichen Einfluss auf den Effektivzinssatz haben neben dem Nominal das Disagio, die Tilgungsrate und die Zinsfestschreibungsdauer.

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Der Teilmarkt der Börse, bei dem die Erfüllung eines Geschäfts innerhalb einer kurzen Zeit nach Abschluss des Geschäfts erfolgen muss, heißt Effektivmarkt. Als Geschäft ist hier die Lieferung, Abnahme der Lieferung und ihre Bezahlung zu verstehen. In Deutschland beträgt der Zeitraum des Effektivmarktes zwei Börsentage. Geschäfte mit einer längeren Fälligkeit werden an Terminmärkten getätigt. Der…

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Aus Sicht des Geld- bzw. Kapitalanlegers ist die Effektivverzinsung der reale, also um alle Kosten bereinigte, Ertrag einer Anlage im Verhältnis zur investierten Summe für einen bestimmten Zeitraum (üblicherweise 1 Jahr). Der Effektivzins entspricht aus Anlegersicht der Rendite einer Anlage. Aus der Perspektive eines Kreditnachfragers entspricht die Effektivverzinsung dem Gesamtbetrag, den der Schuldner neben der…

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Unter Effektivzins versteht man den effektiven Jahreszins. Er weicht i.d.R. von dem in den Verträgen angegebenen Nominalzins ab, der die Berechnungsgrundlage für den Effektivzins darstellt. Er stellt die auf 1 Jahr bezogenen Gesamtkosten eines Kredits als Prozentsatz dar. Wesentlichen Einfluss auf den Effektivzinssatz haben neben dem Nominal das Disagio, die Tilgungsrate und die Zinsfestschreibungsdauer.

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Werden Wertpapiere ohne Einbeziehung eines Banken- oder Emissionskonsortiums direkt vom Emittenten bei den Anlegern platziert, wird von Eigenemission gesprochen. Ein Vorteil der Eigenemission sind die niedrigeren Kosten, da Vergütungen für das Banken- oder Emissionskonsortium entfallen. Allerdings muss der Emittent über eine gute Platzierungskraft verfügen, um die Anleger zu erreichen. Entweder erreicht er viele Kleinanleger oder…

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Das Eigenkapital ist der Vermögensteil auf der Passivseite der Bilanz, der nach Abzug sämtlicher Schulden (= Fremdkapital) übrig bleibt. Ein hoher Anteil an Eigenkapital wird von Banken positiv bei der Kreditvergabe beurteilt.

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Als Eigenkapitalfonds wird ein Geschlossener Fonds bezeichnet, der seine Investitionen ausschließlich aus Eigenkapital, d. h. aus den Einzahlungen der Anleger bestreitet. Fremdkapital in Form von Krediten oder Darlehen wird innerhalb des Fonds nicht aufgenommen. Die Anlageobjekte des Fonds können Immobilien, aber auch andere Investitionen in Sachwerte sein. Ein reiner Eigenkapitalfonds bietet den Anlegern eine erhöhte…

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Die Eigenkapitalquote ist eine Kennziffer der Fundamentalanalyse und gibt den prozentualen Anteil des Eigenkapitals eines Unternehmens am Gesamtkapital an: Eigenkapitalquote = (Eigenkapitalsumme / Bilanzsumme) x 100. Sie kann als ein Maß für die finanzielle Solidität des Unternehmens verstanden werden und beschreibt damit die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität. Bei Unternehmensverlusten, die zuerst über das Eigenkapital ausgeglichen…

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Die Eigenkapitalrendite (auch engl. als Return of Equity, RoE, bezeichnet) ist eine Kennziffer für die Ertragslage eines Unternehmens. Sie gibt Aufschluss über die Verzinsung des Eigenkapitals, ist also ein Maß für die Rentabilität des Unternehmens. Die Eigenkapitalrendite ergibt sich rechnerisch als das prozentuale Verhältnis des Jahresüberschusses (Gewinn) zum Eigenkapital: Eigenkapitalrendite = (Gewinn / Eigenkapital) x…

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Mit Eigentum wird die rechtliche Verfügungsgewalt über eine Sache bezeichnet. Die rechtliche Verfügungsgewalt bedeutet nicht auch die tatsächliche. Eine Sache kann im Besitz einer Person sein (tatsächliche Verfügungsgewalt), obwohl die Eigentumsrechte bei einer anderen Person liegen.

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Zu dem Einführungskurs wird ein Wertpapier, z.B. eine Aktie, an der Börse erstmalig platziert, d.h. Erstzeichner müssen diesen Preis bezahlen. In Zukunft resultiert der Kurs dann aus Angebot und Nachfrage an der Börse.

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Der Einheitskurs, auch Kassakurs genannt, wird einmal börsentäglich für Wertpapiere festgesetzt, die wegen ihres geringen Handelsvolumens nicht im variablen Handel zugelassen sind. Der Kurs setzt sich dabei aus allen im Zeitraum gehandelten Wertpapieren zusammen. Der Kursmakler stellt denjenigen Kurs fest, der dem bestmöglichen Marktausgleich entspricht.

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Als Einheitswert wird ein vom Finanzamt festgelegter Substanzwert bezeichnet. Die Grundlage für die Festsetzung des Einheitswertes ist im Bewertungsgesetz festgeschrieben. Insbesondere kommt der Einheitswert bei der Bewertung von Grundstücken und Gebäuden zum Tragen, wenn es um die Festsetzung der Grundsteuer geht. Aber auch andere Steuerarten beruhen auf dem Einheitswert, wie beispielsweise die Vermögens- oder Erbschaftssteuer.

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Der Einkaufsmanagerindex (EMI) ist ein monatlich herausgegebener Indikator (nicht zu verwechseln mit technischen Indikatoren) zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und basiert auf einer Befragung von 500 Industrieunternehmen.    Der Einkaufsmanager Index emöglicht einen allgemeinen Überblick über die konjunkturelle Lage der Industrie in Deutschland. Er ist nicht nur ein wichtiger Konjunkturindikator für das verarbeitende Gewerbe, sondern für…

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Der Verein „Einlagensicherung der Schweizer Banken und Effektenhändler“ ist Träger der nach Bankengesetz vorgeschriebenen Selbstregulierung zur Sicherung der privilegierten Einlagen bei schweizerischen Geschäftsstellen von Banken und Effektenhändlern. Alle Banken und Effektenhändler, die in der Schweiz eine Geschäftsstelle betreiben und privilegierte Einlagen entgegennehmen, sind Mitglieder des Vereins. Gemäß dem Schweizer Bundesgesetz unterliegen Einlagen bei diesen Geschäftsstellen…

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Einlagensicherungsfonds sind Sicherungssysteme von Banken, zu denen sich jeweils mehrere Kreditinstitute zusammenschließen. Ihr Zweck ist es, die Einlagen der Kunden bei den am Fonds beteiligten Banken vor einem Verlust zu schützen. Zu den geschützten Einlagen zählen Sparguthaben, Termingelder und Sichteinlagen, nicht jedoch Aktien und Investmentfondsanteile. Der Schutz bezieht sich auf Einlagen von Privatkunden und Unternehmen.…

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Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken sichert die Guthaben jedes einzelnen Kunden bei den privaten Banken bis zu einer Höhe von 20 Prozent des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank zum Zeitpunkt des letzten veröffentlichten Jahresabschlusses voll ab. Der Schutz beinhaltet Guthaben natürlicher Personen und juristischer Personen. Geschützt werden Sicht- Termin- und Spareinlagen und Sparbriefe,…

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Die so genannte Einschusserfordernis ist ein Betrag, der bei Termingeschäften (sog. Futures) zu zahlen ist. Sie wird auch als Margin bezeichnet und dient als Sicherheit, die bei einer Futures-Position aufgrund der Erfüllungspflicht eines solchen Geschäftes hinterlegt werden muss. Die Höhe der Einschusserfordernis wird von der Art und dem Wert des Termingeschäftes bestimmt.

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Erklärung Einzelhandelsumsätze: Die Einzelhandelsumsätze beschreiben, welchen Umsatz die Einzelhändler im jeweiligen Land mit dem Verkauf von Waren erzielt haben. Die Ermittlung der Umsatzzahlen erfolgt dabei monatlich. Die Zahlen basieren im Regelfall auf Stichproben bzw. Hochrechnungen. Die Einzelhandelsumsätze sind unter anderem ein bedeutsamer Indikator für die Konsumentenausgaben. Wichtig sind die Einzelhandelsumsätze vor allem für die Devisenmärkte. Höhere…

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E-Commerce oder Electronic Commerce beschreibt die weitgehend automatisierte Abwicklung bestimmter oder ganzer Teile der betrieblichen Funktionen Einkauf und Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien, insbesondere über das Internet. Dies kann auch vor- oder nachgelagerte Prozesse wie z. B. Marketing oder Rechnungswesen umfassen.

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Als ein elektronisches Handelssystem wird ein auf Computertechnologie basierendes Börsensystem bezeichnet. An der Deutschen Börse wurde 1997 das elektronische Handelssystem XETRA (eXchange Electronic TRAding) eingeführt. Marktakteure (Banken, Makler) stehen sich auf dem Handelsparkett nicht mehr persönlich gegenüber; sie erteilen ihre Aufträge per Tastatur und Mausklick in der Zeit von 9:00 bis 20:00. Ein Zentralrechner erledigt…

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Bei den Emerging Markets handelt es sich im ökonomischen Sinne um die so genannten Schwellenländer, die sich auf dem Weg vom Entwicklungsland zur modernen industrie- und dienstleistungsorientierten Volkswirtschaft befinden. Zu den Emerging Markets zählen große, bevölkerungsreiche Staaten wie China und Indien ebenso wie kleinere Volkswirtschaften, beispielsweise aus Zentral- und Osteuropa sowie einige Länder des südamerikanischen…

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Unter Emission versteht man die Ausgabe von Wertpapieren. Eine spezielle Form ist die Neuemission, bei der ein Wertpapier erstmalig an der Börse platziert wird.

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Beschließt ein Unternehmen den Gang an die Börse, ist es zur Platzierung seiner Wertpapiere auf eine Emissionsbank angewiesen. Mit dieser werden Anzahl, Preis und Art der Aktien sowie der Termin des Börsengangs festgelegt.

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Als Emissionshaus werden primär Banken bezeichnet, die die Emission eines Wertpapieres auf den Markt vorbereitet und begleitet. Nach erfolgreicher Markteinführung der Aktien überweist das Emissionshaus dem Unternehmen den Emissionserlös und behält einen Abwicklungsanteil als Provision ein.

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Ein Emissionskonsortium ist eine Gemeinschaft von Banken mit dem alleinigen Zweck einer Wertpapieremission. Dabei tritt meist ein Unternehmen als Konsortialführer in Erscheinung. Ein Emissionskonsortium übernimmt die Emission meist vollständig, auch wenn nicht alle Wertpapiere sofort platziert werden können. Die überschüssigen Wertpapiere verbleiben dann im Konsortium.

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Der Emissionskurs ist der Einführungspreis eines neuen Wertpapieres an der Börse, d.h. Erstzeichner müssen diesen festgelegten Preis bezahlen. Früher wurde dieser Preis zumeist in einem Festpreisverfahren definiert, wohingegen heutzutage meistens das so genannte Bookbuilding-Verfahren zum Einsatz kommt, um den Einführungspreis festzulegen.

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Als Emissionsmarkt wird der Teil des Kapitalmarkts bezeichnet, auf dem verschiedene Arten von Wertpapieren (z.B. Aktien, Renten) emittiert, d.h. erstmalig an der Börse eingeführt werden.

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Der Emissionsprospekt ist ein Druckwerk, in dem alle wichtigen Informationen über eine neu herausgegebene Aktie verzeichnet sind. Jedes Unternehmen, das seine Aktien an der Börse listen möchte, ist dazu verpflichtet, vor der Emission einen solchen Prospekt zu veröffentlichen. Er soll interessierten Anlegern die Möglichkeit geben, sich ein detailliertes Bild über die Aktie sowie deren Chancen…

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Unter Emissionsrendite wird die bei Ausgabe eines Wertpapiers zugesicherte Rendite verstanden, die bei Einlösung mit Sicherheit erzielt werden kann. Es ist der Gewinn, der bei der Erstausgabe (Emission) von Effekten entsteht.

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Interessensgemeinschaft, Kooperation von Banken, die sich zu einem speziellen Emissionsziel zusammenschließen

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Als Emittent bezeichnet man einen Herausgeber von Wertpapieren. Von einer Emission spricht man in diesem Zusammenhang jedoch nur, wenn die Wertpapiere zum ersten Mal im Handel angeboten werden. Emittenten…

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Emittenten, wie z.B. Unternehmen, Institutionen oder öffentlich-rechtliche Körperschaften, die Aktien, Anleihen und Schuldverschreibungen vergeben, unterliegen einem Ausfallrisiko. Hauptsächlich für den Privatanleger wird das Emittentenrisiko bei Zertifikaten wichtig. Fällt der Emittent (in diesem Fall die Bank, die das Zertifikat ausgibt) aus, so ist das Kapital verloren. Bei Staatsanleihen und weiteren Anleiheformen gibt es Ausfallversicherungen, bei Zertifikaten…

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Bei einem endfälligen Darlehen wird die gesamte Darlehensschuld erst am Ende der Laufzeit des Darlehens beglichen. Während der Laufzeit werden lediglich die Zinsen vom Darlehensnehmer bezahlt, es erfolgt aber keine Tilgung. Endfällige Darlehen werden auch gern in Kombination mit Lebensversicherungen eingesetzt, wobei Ablaufdatum von Darlehen und Versicherung übereinstimmen und mit der fälligen Versicherungssumme das Darlehen…

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Ein Derivat ist allgemein ein Anlagetyp, dessen Wertentwicklung von der Preisentwicklung eines anderen Objekts abhängt. Dieser so genannte Basiswert kann z. B. ein Wertpapier, eine Ware oder eine Devise sein. Handelt es sich bei dem Basiswert um Energierohstoffe, spricht man von Energiederivaten. Der Kurswert solcher Finanzinstrumente ist also an Energiepreise gekoppelt, etwa an den Rohöl-,…

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Enger Markt bezeichnet den Börsenhandel von Wertpapieren, für die im Regelfall nur wenig Kauf- und Verkaufsaufträge vorliegen. Die Umsätze dieser Wertpapiere an der Börse sind relativ gering, so dass schon wenige Aufträge genügen, um die Kurse stark nach oben oder unten zu bewegen. Bei marktengen Papieren empfiehlt es sich daher, mit limitierten Aufträgen zu arbeiten.…

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ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning. Ein Unternehmen versucht dabei zu planen, wie es seine zur Verfügung stehenden Mittel (Kapital / Personal) einsetzen kann, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen.

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Der Enterprise Value (EV) ist der Wert eines Unternehmens, d. h. der Betrag, den ein Interessent bei dessen Übernahme für den Kauf aufbringen müsste. Dieser Unternehmenswert ergibt sich im Wesentlichen aus der Marktkapitalisierung (bei einer Aktiengesellschaft das Produkt aus der Anzahl der existierenden Aktien und dem Kurswert einer einzelnen Aktie) zuzüglich der bestehenden Verbindlichkeiten des…

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Durch die Entlastung des Vorstands sprechen die Aktionäre dessen Mitgliedern ihr Vertrauen aus. Das geschieht laut Regelung im Aktiengesetz im Rahmen der Hauptversammlung des Unternehmens. Sind die Eigentümer der Aktiengesellschaft nicht mit der Führung der Geschäfte durch den Vorstand einverstanden, können sie diesem die Entlastung verweigern. In diesem Fall kann der Aufsichtsrat des Unternehmens einzelne…

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Alle Wertpapierhandelsunternehmen sind seit 1998 verpflichtet, ihre Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften durch Zugehörigkeit zu einer Entschädigungseinrichtung zu sichern. Dies regelt das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAG). Die Bundesanstalt für Finanzdientleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert hierbei den Zulassungsvorgang des jeweiligen Unternehmens und informiert nahezu automatisiert mit einer Mitteilung an die EdW, die dann dann die Mitgliedschaftsunterlagen vorbereitet, die Unterlagen anfordert…

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Das Kürzel EpA (Ergebnis pro Aktie) bezeichnet eine grundlegende Kenngröße, um den Wert einer Aktie zu analysieren und zu beurteilen. Zu seiner Berechnung teilt man den gesamten von dem betreffenden Unternehmen erzielten Jahresgewinn durch die Zahl der ausgegebenen Aktien. Grob gesprochen gilt: Je größer das EpA, desto “wertvoller” ist die Aktie und desto mehr Potenzial…

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EPS steht als Abkürzung für den englischen Begriff Earnings per Share (Gewinn pro Aktie) und bezeichnet eine für die Beurteilung des Werts und Kurspotenzials einer Aktie bedeutsame Kennzahl. Ermittelt werden die EPS, indem man den von dem Unternehmen während eines Geschäftsjahres erzielten Gewinn durch die mittlere Zahl der während des Geschäftsjahres kursierenden Aktien dividiert. Außerordentliche…

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Wenn ein Konzern eine Tochter desgleichen Unternehmens an der Börse platziert, spricht man von Equity Carve-Out. Allerdings nur dann, wenn nur eine Minderbeteiligung des Tochterunternehmens ausgegliedert wird. Der Konzern versucht mit diesem Verfahren, frisches Geld an der Börse einzusammeln, ohne die Kontrolle über seine Tochter zu verlieren.

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Insbesondere für börsennotierte Unternehmen ist es wichtig, neue Investoren zu gewinnen. Eine Equity Story wird dazu genutzt, künftige Chancen und Entwicklungspotentiale eines Unternehmens gegenüber den Investoren zusammenfassend darzustellen. Dabei erfolgt eine Projektion der Vergangenheit in die Zukunft, verbunden mit Vision, Strategie, Kultur und Ertragskraft des jeweiligen Unternehmens. Die Equity Story soll potentiellen Investoren die Beurteilung…

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Bei der Equity-Bewertung handelt sich um ein Bewertungsverfahren, das darauf abzielt, die voraussichtliche Entwicklung des Eigenkapitals eines Unternehmens in die Zukunft fortzuschreiben.

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Equity-Linked Notes ist der englische Begriff für Aktienanleihen. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus einer Anleihe mit fester Laufzeit und festem Zinskupon, wobei die Rückzahlung entweder zu 100% des Nennwertes oder durch Lieferung einer anfangs festgelegten Anzahl an Aktien des Basiswerts erfolgen kann. Die Lieferung von Aktien kommt dann zum tragen, wenn der…

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Erklärung Erdöl-Lagerbestände: Die Erdöl-Lagerbestände geben Auskunft darüber, wie viel Erdöl ein bestimmtes Land besitzt. Eine Diskrepanz zwischen den meist wöchentlich veröffentlichten Zahlen und den Berechnungen der Analysen hat zum Teil stark schwankende Ölpreise zur Folge. Die Öllagerbestände der USA werden beispielsweise wöchentlich von der Energy Information Adminstration (kurz: EIA) berechnet und immer am Mittwoch veröffentlicht. Die entsprechenden…

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Die Erfüllungsgarantie wird durch die Clearingstelle der Deutschen Börse gegeben. Sie bietet den Marktteilnehmern die Sicherheit, dass sämtliche am Terminmarkt abgeschlossenen Kontrakte auch tatsächlich erfüllt werden. Die Clearingstelle ist eine Abteilung der Börse, die für die Abwicklung der Handelsvereinbarungen verantwortlich ist. Terminkontrakte sind Geschäfte, die nicht sofort ausgeführt werden, sondern sich auf einen in der…

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Adjustment ist jener Preis, zu welchem ein Börsengeschäft tatsächlich erfüllt wird (Erfüllungspreis). Bei Termingeschäften wird das Adjustment am letzten Handelstag festgesetzt. Adjustment wird auch Settlement-Preis genannt.

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Eine Ergänzungskapitalanleihe ist ein Wertpapier, das meist von Banken zur Stärkung ihres Eigenkapitals emittiert wird. Das so gewonnene Kapital wird komplett dem Eigenkapital des Emittenten zugerechnet. Die Bedingungen dieser Anleihen können so gestaltet sein, dass Zinszahlungen nur erfolgen, wenn der Jahresüberschuss hoch genug ausgefallen ist. Auch können diese Anleihen nachrangig sein, d. h. der Käufer…

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Das Ergebnis je Aktie ist eine Kennziffer und wird nach IAS Standard ermittelt. Sie stellt den Gewinn nach Steuern der durchschnittlichen Anzahl an Stammaktien gegenüber.

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Das Kürzel EpA (Ergebnis pro Aktie) bezeichnet eine grundlegende Kenngröße, um den Wert einer Aktie zu analysieren und zu beurteilen. Zu seiner Berechnung teilt man den gesamten von dem betreffenden Unternehmen erzielten Jahresgewinn durch die Zahl der ausgegebenen Aktien. Grob gesprochen gilt: Je größer das EpA, desto “wertvoller” ist die Aktie und desto mehr Potenzial…

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Ebt steht als Abkürzung für Earnings before taxes (Ergebnis bzw. Gewinn vor Steuern). Dieser (eher wenig gebräuchliche) Begriff bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die aus der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens resultiert. Sie wird berechnet als Jahresüberschuss zuzüglich Nettosteueraufwand oder als Betriebsergebnis abzüglich Finanz- und außerordentlichem Ergebnis.

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Der Erlös oder Umsatz eines Unternehmens ist der Geldwert, den ein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum durch den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen erwirtschaftet.

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Unter erneuerbare Energien versteht man Energie aus regenerativen Energiequellen. Zu den regenerativen Energiequellen zählen Sonne, Wind, Biomasse, Wasser und Geothermie. Durch unterschiedliche Techniken lassen sich so Strom oder andere Energieträger erzeugen. Auf Grund der steigenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien vor dem Hintergrund von Fukushima und dem Atomausstieg, stellen erneuerbare Energien auch eine interessante Anlageform dar.…

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Der Erneuerungsschein ist Teil des sog. Bogens, der den Inhaber eines Wertpapiers zum Erhalt von Dividenden oder Zinszahlungen ermächtigt. Sind alle Dividenden- oder Zinsscheine eines Bogens aufgebraucht kann der Anleger durch Vorlage des Erneuerungsscheins einen neuen Bogen einfordern. In der Praxis ist das nur relevant, wenn die Wertpapiere als effektive Stücke vorliegen und vom Anleger…

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Der Eröffnungskurs ist der erste, am Börsentag festgestellte Kurs eines Wertpapiers, in den noch nachbörsliche Ereignisse des Vortages einfließen. Das Gegenteil des Eröffnungskurses ist der Schlusskurs.

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Der Begriff der Eröffnungstransaktion stammt aus den Bereich des Derivatehandels und des Terminmarkts. Mit ihr entsteht eine Kauf- oder Verkaufsposition, auch Long- oder Short-Position genannt. Ein Marktteilnehmer eröffnet damit eine Position am Terminmarkt. Der Abschluss einer Eröffnungstransaktion entsteht durch eine sog. Glattstellungstransaktion.

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ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning. Ein Unternehmen versucht dabei zu planen, wie es seine zur Verfügung stehenden Mittel (Kapital / Personal) einsetzen kann, um den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen.

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Die Division des gesamten Fondsvermögens durch die Anzahl der umlaufenden Anteile ergibt den Wert eines Anteils – den errechneten Wert

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Mit Ersatzinvestitionen werden bereits vorhandene Wirtschaftsgüter in Unternehmen ersetzt und dienen dazu, die betriebliche Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. In der Regel handelt es sich dabei um Erneuerungen im Anlagenbereich. Ersatzinvestitionen errechnen sich aus der Differenz von Brutto- und Nettoinvestitionen.

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Bei einem Ersatzsicherungsgeschäft wird eine Positionen im Portfolios durch Absicherung eines ähnlichen Basiswerts abgesichert. Dies kann nötig werden, weil es für den abzusichernden Basiswert keine Absicherung am Terminmarkt gibt. Es muss dann auf einen anderen Basiswert ausgewichen werden, dessen Kursverlauf im Regelfall sehr ähnlich zu der Entwicklung des abzusichernden Wertes verläuft. Besonders bei Rohstoffen kann…

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Ein Short-Hedge ist eine Absicherungsstrategie für den Käufer einer Long-Position. Diese bestehende Long-Position wird durch den parallelen Verkauf des Short-Kontrakts abgesichert. Short-Hedge wird auch als Verkaufsabsicherung oder als Ersatzverkauf bezeichnet.

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Ein Erschöpfungs-Gap bezeichnet eine Lücke (engl. Gap) im Kursverlauf, die meist am Ende sehr starker und dynamischer Kursbewegungen auftritt. Diese Gaps werden oft schnell wieder geschlossen, d. h., der Kurs fällt relativ schnell wieder unterhalb den Bereich des Gaps zurück. Charttechniker sehen darin deutliche Anzeichen, dass sich ein starker Aufwärtstrend seinem Ende nähert oder sich…

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Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wird vom US-Arbeitsministerium wöchentlich (donnerstags) veröffentlicht und gilt als wichtiger Vorlaufindikator (Indikator) für den US-Arbeitsmarktbericht. Neben der Veränderung der wöchentlichen Erstanträge wird zudem ein 4-Wochen-Durchschnitt veröffentlicht, der die volatilen wöchentlichen Daten geglättet darstellt. Darüber hinaus beinhaltet die wöchentliche Veröffentlichung Informationen zum Anteil der Bevölkerung, welcher dauerhaft Arbeitslosenhilfe bezieht sowie…

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Der Ersteinschuss spielt beim Kauf von Futures eine Rolle – einer Form von Termingeschäften, bei denen ein späterer Handel bindend vereinbart wird. Wenn ein Kunde erstmals eine Future-Position eingeht und sich damit in einem Kontrakt zum Kauf einer Ware oder eines Wertpapiers zu einem bestimmten Termin in der Zukunft verpflichtet, muss er zunächst einen Ersteinschuss…

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Der erste Kurs ist die Kursnotierung einer Aktie zu Beginn eines Handelstages an der Börse. Wurde (etwa wegen fehlender Angebote oder Nachfragen nach dem Wertpapier) kein Kurs zum Handelsbeginn festgesetzt, so wird der erste Kurs durch einen Strich angegeben. Ergänzt wird dieser manchmal durch eine taxierte, also geschätzte Kursnotierung.

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Erstmarkt bezeichnet die erstmalige Ausgabe und Platzierung von Wertpapieren. Ein Beispiel ist der erstmalige Börsengang (IPO) eines Unternehmens und die erstmalige Zuteilung der Aktien bei den Zeichnern. Startet später der Börsenhandel wird dies als Sekundärmarkt bezeichnet. Auch bei Lebensversicherungen gibt es einen Erstmarkt, welcher den Abschluss der Versicherung durch den Versicherungsnehmer beinhaltet. Im Zweitmarkt dagegen…

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Eine Euro-Auslandsanleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, das außerhalb des Euro-Raumes herausgegeben wird. Zinsen und mögliche Tilgungen erfolgen aber in Euro, so dass der Anleger (beispielsweise in Deutschland) kein Währungsrisiko trägt. Die Kreditwürdigkeit des ausländischen Emittenten ist möglicherweise durch den Anleger selbst nicht so genau einschätzbar. Deshalb sollte hier professionelle Hilfe von seriösen Anlageberatern in Anspruch…

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Die Ertragsgleichheit weist auf den Fall (Zeitraum/Zeit) hin, in dem es oppurtuner ist den Basiswert gleich zu kaufen, anstatt ihn über einen Optionsschein zu kaufen. Ist der Basiswert nicht volatil genug, so sind Optionsscheine nachteilig und zu teuer.

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Generell versteht man unter Ertragskraft das Potential eines Unternehmens, künftig Gewinne zu erzielen. In der Wertpapieranalyse ist die Kennziffer ein zentrales Kriterium für die Anlageentscheidung. Es handelt sich um eine zukunftsbezogene Größe, deren wichtigste Indikatoren die Umsatzentwicklung, der Gewinn je Aktie sowie der Cash Flow sind.

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Unter Ertragslage wird die Gesamtheit aller grundlegenden Daten verstanden, welche sich auf die Gewinne einer Gesellschaft beziehen

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Ertragssteuern werden auf Vermögenszuwächse in einem bestimmten Zeitraum erhoben. In der Unternehmensbilanz werden sie als Aktivposen ausgewiesen und stellen eine Forderung an den Staat dar.

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Ertragssteuern werden auf einen Vermögenszuwachs in einem bestimmten Zeitraum erhoben und fallen im Gegensatz zu Substanzsteuern nicht an, wenn es keine Veränderung der Besteuerungsgrundlage gegeben hat.

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Ertragssteuerverpflichtungen sind ein Passivposten der Bilanz, die ein Unternehmen dem Staat gegenüber hat. Es handelt sich also um Verbindlichkeiten. Ertragssteuern werden auf einen Vermögenszuwachs in einem bestimmten Zeitraum erhoben.

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Eine Erweiterungsinvestition dient der Erweiterung von betrieblichen Fertigungskapazitäten zur Erzeugung von zusätzlichem Outpunt in einem Unternehmen. Die Investitionen zielen auf ein Wachstum des Unternehmens hin. Der Unterschied zur Ersatzinvestition liegt in der Ausweitung der Produktionskapazitäten bei konstant bleibender Kostenstruktur.

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Erklärung Erzeugerpreisindex: Der Erzeugerpreisindex (Producer Price Index, kurz PPI) trifft eine Aussage zur Preisentwicklung von Industrieerzeugnissen im Rahmen der Herstellung bzw. dem Inlandsverkauf an ebenfalls gewerbliche Kunden. Grob gesagt werden also Preisveränderungen aus Verkäuferperspektive gemessen. Dieser Index ist ein Wirtschaftsfaktor, der global sehr bedeutsam ist. Er reagiert extrem sensibel auf Veränderungen in der nationalen Wirtschaft. Vom Erzeugerpreisindex lässt…

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bereits vom Markt eingepreist / bereits im Kurs mit eingerechnetes Ereignis das noch in der Zukunft liegt, aber bereits im Kurs eingepreist wurde

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eTAN ist ein Verfahren des TAN-Generators zum Erzeugen von Transaktionsnummern. Dabei erhält der Nutzer einen einzigartigen TAN-Generator und einen individuellen Schlüssel. Bei jeder Transaktion muss der individuelle Schlüssel und einige Transaktionsdaten eingegeben werden (z.B. Teile der Wertpapierkennnummer). Daraus errechnet der TAN-Generator anschließend die Transaktionsnummer. Dieses Verfahren gilt als sicher, da durch die Eingabe von transaktionsbezogenen…

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ETC ist die Abkürzung für Exchange Traded Commodity, ein Wertpapier für den Handel von Rohstoffen. ETC können nicht mit jedem Depot gehandelt werden, ggf. muss ein Depotwechsel in Erwägung gezogen werden. Eine ausführliche Erläuterung finden Sie im Eintrag für Exchange Traded Commodity.

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Exchange Traded Funds, kurz ETFs, sind Investmentfonds, die wie Aktien über die Börse gehandelt werden können. Ein Ausgabeaufschlag fällt meist nicht an die einzelnen ETFs haben je nach Liquidität einen mal engeren oder weiteren Spread, den der Anleger berücksichtigen sollte. Der Preis der ETFs für einen Anteil entspricht weitgehend einem vom Emittenten festgelegten Bruchteil des…

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Erklärung Ethereum: Ethereum (Abkürzung: Ether, ETH) ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung. Im Grunde ist Ethereum eine Plattform zur Erstellung dezentralisierter Anwendungen. Diese laufen über Programme, die Vertragsvoraussetzungen wiederholt und automatisiert prüfen und dann gegebenenfalls ausführen (= Smart Contracts). Transaktionen sind dabei stets an Ziele geknüpft. Sobald diese erreicht werden, wird der Vertrag ausgeführt. Im Juni…

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Ein Ethikfonds ist ein offener Investmentfonds, der seine Anlagen nicht nur nach den ökonomischen Kriterien des Kapitalmarkts ausrichtet, sondern sich bei der Auswahl der Anlageobjekte auch und besonders an ethischen Aspekten orientiert. Beispielsweise können Aktien von Unternehmen, die stark in den Bereichen Rüstung oder Alkohol tätig sind, von einem Ethikfonds gemieden werden. Desweiteren kann das…

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Ein Nachhaltigkeitsfonds (auch ethisch-ökologischer Fonds oder Ethikfonds genannt) investiert in Aktiengesellschaften, die nicht nur eine positive wirtschaftliche Entwicklung versprechen, sondern sich auch ihrer ökologischen, sozialen und ethischen Verantwortung bewusst sind. So werden z. B. Unternehmen für die Aufnahme in derartige Fonds nicht berücksichtigt, die in moralisch fragwürdigen Bereichen (wie der Waffen- oder Tabakindustrie etc.) tätig…

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Definition ETN: Bei den Exchange Traded Notes (ETNs) handelt es sich um börsengehandelte Wertpapiere, die mit den bekannten Exchange Traded Commodities (ETCs) vergleichbar sind. Bei den ETNs handelt es sich um Schuldverschreibungen einer Bank. Zum Fälligkeitstag zahlt die Bank den Index-Ertrag (abzüglich Gebühren) aus. Der Anleger geht dementsprechend ein Kreditrisiko der Bank ein, da die…

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Das Kürzel ebG ist ein Kurszusatz, mit denen Anleger über die Marktlage informiert werden. Es bedeutet „etwas bezahltes Geld“. Damit wird angezeigt, dass nur ein kleiner Teil der zum Kurs limitierten Kaufaufträge ausgeführt werden konnte.

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Seit dem 1. Januar 2002 ist der EURO das offizielle Barzahlungsmittel innerhalb der Länder der Europäischen Währungsunion. Bereits seit dem 1. Januar 1999 wurde er als Buchgeld geführt. Der Euro ist neben dem US Dollar die wichtigste Währung der Welt. Kontrolliert wird der Euro von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main.

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Eurex ist eine der international führenden Terminbörsen und wird gemeinsam von Deutsche Börse AG und SIX Swiss Exchange betrieben. Die Eurex bietet den Handel mit Idices jedweder Art und Gestaltung an, ob auf Aktien, Anleihe, Zinsderivate, Immobilien, Rohstoffe oder auch auf Futures – die Indices sind über die Eurex-Platfrom handelbar. Seit dem Zusammenschluss mit der…

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Der Euribor ist die Bezeichnung für den Zinssatz für kurz- und mittelfristige Termingelder im sog. Interbanken-Geschäft. Er wird täglich veröffentlicht und von zahlreichen großen europäischen Banken für die gegenseitige Vergabe von Termingeldern in Euro verwendet. Die Laufzeit dieser Termingelder liegt meist zwischen einer Woche bis zu einem Jahr. Indirekt hat der Euribor auch Einfluss auf…

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Seit dem 1. Januar 2002 ist der EURO das offizielle Barzahlungsmittel innerhalb der Länder der Europäischen Währungsunion. Bereits seit dem 1. Januar 1999 wurde er als Buchgeld geführt. Der Euro ist neben dem US Dollar die wichtigste Währung der Welt. Kontrolliert wird der Euro von der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main.

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Der Euro Stoxx Aktienindex, eigentlich Dow Jones Euro Stoxx 50, listet die 50 größten, europäischen, börsennotierten Unternehmen der Eurozone. Seit der Einführung des Index am 28. Februar 1998 hat er sich zu einem der wichtigsten europäischen Börsenbarometer entwickelt. Mit der umgangssprachlichen Bezeichnung Euro Stoxx 50 wird konventionell der Kursindex verstanden und nicht der Performanceindex. Beim…

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Eine Euro-Auslandsanleihe ist ein festverzinsliches Wertpapier, das außerhalb des Euro-Raumes herausgegeben wird. Zinsen und mögliche Tilgungen erfolgen aber in Euro, sodass der Anleger (beispielsweise in Deutschland) kein Währungsrisiko trägt. Die Kreditwürdigkeit des ausländischen Emittenten ist möglicherweise durch den Anleger selbst nicht so genau einschätzbar. Deshalb sollte hier professionelle Hilfe von seriösen Anlageberatern in Anspruch genommen…

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Der Euro-Bund-Future ist eine in ihrer Form idealisierte Bundesanleihe. Sie hat eine Laufzeit zwischen 8,5 und 10 Jahren und wird mit jährlich sechs Prozent verzinst. Auch der Anlagebetrag ist auf 100.000 Euro standardisiert. Kaufen und verkaufen kann man eine solche Anleihe nur zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr. Aus der Preisentwicklung des Euro-Bund-Future schließen Finanzexperten…

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Eurobond ist ein Synonym für Anleihen aus europäischen Ländern. Im engeren Sinne werden unter Eurobonds Staatsanleihen der Länder der Eurozone verstanden. Das schließt auch Emissionen anderer Länder mit ein, die in Euro-Währung erfolgen. Historisch gesehen sind Eurobonds Emissionen, die auf den europäischen Finanzmärkten getätigt werden und von internationalen Bankenkonsortien verkauft werden. Sie können auch auf…

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Die Abkürzung EZB steht für die Europäische Zentralbank, die über die Stabilität des Euro als gemeinsame europäische Währung wacht. Auch die Kontrolle der Preisstabilität im Euroraum fällt in den Verantwortungsbereich der EZB, ebenso die Verwaltung der Währungsreserven sowie die Versorgung von Kreditinstituten mit Geld aus Zentralbankbeständen. Der Sitz der am 1. Juli 1998 gegründeten Europäischen…

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Die EZB ist der so genannte "Währungshüter" über die europäische Währung, den Euro. Sie hat seit der Gründung 1998 als Hauptaufgabe die Sicherung der Preisstabilität des Euro. Ihr Sitz ist in Frankfurt/Main. Sie ist als Notenbank mit verschiedenen Finanzinstrumenten ausgestattet wie Offenmarktpolitik (Käufe und Verkäufe von Anleihen), Zins Politik (Diskont- und Lombardzinsen), Kreditpolitik, Mindestreservepolitik (für…

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Das Europäische Wirtschaftssystem regelte die Wechselkurse zwischen den Währungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Es sollte für eine hohe Stabilität dieser Kurse sorgen. Die Kurse durften nur in engen Bereichen schwanken und mussten ggf. durch die beteiligten nationalen Notenbanken bedarfsweise gestützt werden. Damit sollte auch die relative Unabhängigkeit von anderen Währungen, zum Beispiel dem US-Dollar,…

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Der Euribor ist die Bezeichnung für den Zinssatz für kurz- und mittelfristige Termingelder im sog. Interbanken-Geschäft. Er wird täglich veröffentlicht und von zahlreichen großen europäischen Banken für die gegenseitige Vergabe von Termingeldern in Euro verwendet. Die Laufzeit dieser Termingelder liegt meist zwischen einer Woche bis zu einem Jahr. Indirekt hat der Euribor auch Einfluss auf…

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Der Economic Value Added (EVA) ist eine Maßzahl dafür, wie viel zusätzlichen Vermögenswert ein Unternehmen durch den Einsatz von Kapital erzielt. Er kennzeichnet denjenigen Teil des gesamten erwirtschafteten Gewinns, der die Kosten des eingesetzten Kapitals übersteigt. Je höher der EVA ausfällt, desto größer ist der während eines Geschäftsjahres erzielte Wertzuwachs. Ein negativer Economic Value Added…

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Definition: Der Evening Star (übersetzt: Abendstern) folgt auf einen starken Aufwärtstrend und ist als eindeutiges Umkehrsignal zu interpretieren. Zur Abbildung genügen beim Evening Star drei Handelstage: Tag 1: Long White Body Tag 2: Real Body (= weiße/schwarze Kerze, die ohne Berührung oberhalb der ersten Kerze liegt) Tag 3: Long Black Body (= große, schwarze Kerze…

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Als ewige Anleihe bezeichnet man eine Schuldverschreibung, für deren Rückzahlung vorab kein bestimmter Zeitpunkt vereinbart worden ist. In Deutschland werden solche Anleihen nicht ausgegeben, in einigen anderen Ländern – beispielsweise in den USA – kann man sie allerdings erwerben. Auch wenn kein fester Termin für die Rückzahlung des gesamten Schuldbetrags existiert, findet in Form von…

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Ex-Pit-Transactions ist eine Bezeichnung für Transaktionen unter Terminhändlern, die ausserhalb des eigentlichen Parketthandels stattfinden. Dazu gehören Konto- oder Positionsübertragungen zwischen zwei Brokern, Zahlungen und andere Transaktionen im Zusammenhang mit Börsengeschäften. Diese Geschäfte werden so genannt, weil sie ausserhalb der sog. Börsenstände (Pits), dem Arbeitsplatz der Terminhändler, stattfinden.

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Wertpapier, das am nächsten Handelstag mit Dividendenabschlag handelt – siehe auch ex Bezugsrecht oder ex Dividende

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Es handelt sich bei der Bezeichnung ‚exB (ex Bezugsrecht)’ um einen Kurszusatz, der für amtlich mitgeteilte Kurse im Kursblatt verwendet wird. Kurszusätze zum festgestellten Kurs geben an, inwieweit die (limitierten) Wertpapierkauf- und -verkaufsaufträge ausgeführt wurden. Ex Bezugsrecht bedeutet “ohne Bezugsrecht”. Die Aktie wird mit Abschlag, nämlich ohne Anspruch auf den Bezug junger Aktien, gehandelt. Der…

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Es handelt sich bei der Bezeichnung ‚exBA (ex Berichtigungsaktien)‘ um einen Kurszusatz, der für amtlich mitgeteilte Kurse im Kursblatt verwendet wird. Kurszusätze zum festgestellten Kurs geben an, inwieweit die (limitierten) Wertpapierkauf- und -verkaufsaufträge ausgeführt werden. Ex Berichtigungsaktien bedeutet “ohne Berichtigungsaktien (Zusatzaktien)” und besagt, dass ein Berichtigungsabschlag vorgenommen wurde. Es ist die erste Kursnotiz nach der…

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Exchange Traded Commodity, kurz ETC, sind Wertpapier für den Handel von Rohstoffen. Das englische Wort von Rohstoffe ist „ Commodities”, was namensgebend für diese Wertpapiere ist. ETC sind eine Sonderform von Zertifikaten und stellen eine unbefristete und besicherte Schuldverschreibung des Emittenten dar. ETC auf Edelmetalle werden seit 2006 in Deutschland gehandelt, inzwischen an der Börse…

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Exchange Traded Funds (ETF) sind spezielle Investmentfonds. Sie werden meist passiv gemanagt und sind in ihrer Zusammensetzung und Vermögensstruktur an einen bestimmten Aktienindex gekoppelt, an dessen Veränderungen die Fonds ständig angepasst werden. Exchange Traded Fonds kann man an der Börse jederzeit – wie einzelne Aktien – ohne Ausgabeaufschlag kaufen und verkaufen.

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Das Kürzel exD (ex Dividende) ist ein Kurszusatz, der an die Kursnotierung einer Aktie angefügt wird. Er informiert darüber, dass die Dividende für das betreffende Wertpapier bereits an die Aktionäre ausgeschüttet wurde und nicht mehr im Kurs enthalten ist. Der Abschlag der Dividende von der Kursnotierung erfolgt in der Regel am zweiten Tag nach der…

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Als Basispreis wird der Preis oder Kurs bezeichnet, der bei Abschluss eines Optionsgeschäftes (Optionsscheine, Optionen, Zertifikate) vereinbart wird. Meist ist es der Tageskurs oder aus Standardisierungsgründen ein runder Kurs in der Nähe des Tageskurses zum Abschlusstermin des Optionsvertrages. Der Basispreis legt fest, zu welchem Preis später die Option (Kauf oder Call, Verkauf oder Put) ausgeübt…

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Ein Erschöpfungs-Gap bezeichnet eine Lücke (engl. Gap) im Kursverlauf, die meist am Ende sehr starker und dynamischer Kursbewegungen auftritt. Diese Gaps werden oft schnell wieder geschlossen, d. h., der Kurs fällt relativ schnell wieder unterhalb den Bereich des Gaps zurück. Charttechniker sehen darin deutliche Anzeichen, dass sich ein starker Aufwärtstrend seinem Ende nähert oder sich…

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Der Begriff Exit ist im Geschäft mit Unternehmensbeteiligungen gebräuchlich. Er wird verwendet, wenn ein Investor seine Anteile an einem Unternehmen abstößt. Der Exit kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass der Investor seine Beteiligungen an einen anderen Finanzinvestor, einen strategischen Partner oder zurück an den Alteigentümer verkauft. Auch ein Börsengang – bei dem die Unternehmensanteile an…

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Die Exit Tax ermöglicht es einem Unternehmen, seinen Bestand an Immobilien zu besonders günstigen Konditionen an einen Real Estate Investment Trust (REIT) zu veräußern. Ein REIT ist eine Kapitalgesellschaft, die auf die Verwaltung von Immobilien spezialisiert ist. Beim Verkauf der Immobilien an den REIT muss für den dabei erzielten Gewinn nur ein reduzierter Steuersatz entrichtet…

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Exotische Papiere nennt man eine Gruppe von relativ neuen Anlageformen mit einem hohen spekulativen Element. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um so genannte Hebelprodukte – also Finanzinstrumente, die Kursschwankungen anderer Wertpapiere überproportional stark nachzeichnen. Dazu zählen etwa Optionsscheine. Beispiele für exotische Papiere sind Knock-ins, Hamster-, Turbo- und Korridor-Optionsscheine.

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Export Advisor (EA) sind Programme, die sich z.B. innerhalb einer Handelsplattform (z.B. MetaTrader 4 / MT4) einbinden lassen. Sie sind oft auch im Traderslang als “Robots” bekannt. Diese Programme öffnen, handeln und schließen Positionen innerhalb einer vorprogrammierten Handelsstrategie, die z.B. auf die gängigsten Indikatoren aus dem Bereich der “Technischen Analyse” setzt. Hauptsächlich werden die EAs…

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Diese Produktvariante ist eine Kombination aus zwei klassischen Zertifikate-Klassen. Zunächst einmal entsprechen die Auszahlungsbedingungen dem eines normalen Express-Papiers. Notiert der Basiswert auf oder über einer Referenzschwelle, kommt es zu einer vorzeitigen Auszahlung (siehe oben). Kommt es zu keiner vorzeitigen Fälligkeit, verhält sich das Zertifikat am letzten Beobachtungstag wie ein Bonuspapier, das mit einer Sicherheitsschwelle und…

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Zertifikat mit beschränkter Laufzeit von maximal fünf Jahren, das sich in aller Regel auf einen Index als Referenzwert bezieht. Notiert der Index an einem von mehreren Beobachtungsterminen über dem Ausgangsniveau, so endet die Laufzeit vorzeitig, und der Anleger kann eine in dem Emissionsbedingungen festgelegte Auszahlung vereinnahmen. Für den Anleger geht es also darum, eine in…

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Expresszertifikate sind eine spezielle Form von Anlagezertifikaten. Der Emittent eines Expresszertifikats zahlt dem Anleger den gesamten Anlagebetrag inkl. eines Kupons vorzeitig zurück, wenn der Basiswert des Expresszertifikats zu einem bestimmten Termin einen bestimmten Zielkurs erreicht oder überschritten hat. Wurde das Kursziel dagegen nicht erreicht, wird der Kupon, evtl. aber auch der Zielkurs, erhöht und das…

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Die Abkürzung EZB steht für die Europäische Zentralbank, die über die Stabilität des Euro als gemeinsame europäische Währung wacht. Auch die Kontrolle der Preisstabilität im Euroraum fällt in den Verantwortungsbereich der EZB, ebenso die Verwaltung der Währungsreserven sowie die Versorgung von Kreditinstituten mit Geld aus Zentralbankbeständen. Der Sitz der am 1. Juli 1998 gegründeten Europäischen…

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