Der Fair Value ist ein theoretischer Wert. Er stellt den theoretisch richtigen, gerechten Preis einer Option bzw. eines Optionsscheins dar, der nach der Optionspreistheorie ermittelt wird. Der Fair Value wird unter Einbeziehung aller preisbeeinflussenden Faktoren ermittelt. Das bekannteste Modell zur Errechnung des Fair Value ist wohl das “Black & Scholes-Modell”.

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Der Faire Preis ist ein Begriff aus dem Optionshandel. Er bezeichnet den angemessenen Betrag für den Preis einer Option. Errechnet wird der Faire Preis mithilfe eines speziellen mathematischen Modells, in dem neben dem Kurs des Basiswerts und dem Basispreis unter anderem die Restlaufzeit der Option, Zinssätze sowie gegebenenfalls zu erwartende Dividenden berücksichtigt werden.

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Die Fälligkeit gibt den Termin an, zu dem ein Gläubiger seine Forderungen gegenüber einem Schuldner geltend machen kann. Dieser ist dann dazu verpflichtet, seine Verpflichtungen zu erfüllen und z. B. geliehenes Geld zurückzuzahlen. Bei Termingeschäften wie dem Handel mit Optionen oder Futures bezeichnet die Fälligkeit den Zeitpunkt, an dem die zuvor vereinbarte Lieferung von Waren,…

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Ein Airbag-Zertifikat ist ein Zertifikat, das bis zu einem bestimmten Kursniveau vor Kursverlusten schützt, aber dennoch eine in der Regel hohe Partizipationsrate an Kurssteigerungen des zugrunde liegenden Basiswerts gewährleistet. Die Partizipationsrate kann gegebenenfalls jedoch auch unter 100% liegen, um den Schutzmechanismus zu finanzieren. Aus demselben Grund werden auch meistens eventuell anfallende Dividendenerträge einbehalten.

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Fast Market bezeichnet eine besondere Situation beim Börsenhandel. Hierbei kann vorübergehend die Ausführung von Aufträgen zu den aktuell genannten bzw. von den Marktteilnehmern gewünschten Kursen nicht vollständig garantiert werden. Häufig ist diese Situation durch sehr hohe Umsätze, beispielsweise auch aufgrund außergewöhnlicher Ereignisse bedingt. Es obliegt der jeweiligen Börse festzulegen, ob ein Fast Market vorliegt und…

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Eine Fazilität ist ein Zinssatz, den die Europäische Zentralbank (EZB) für kurzfristig an Banken vergebene Kredite berechnet. Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Fazilitäten, die den früheren Leitzinsen der Deutschen Bundesbank – dem Diskontsatz und dem Lombardsatz – entsprechen. Der ehemalige Diskontsatz heißt nun Einlagefazilität, aus dem Lombardsatz wurde im europäischen Währungssystem die Spitzenrefinanzierungsfazilität. Zur Einlagefazilität…

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Fed ist das Kürzel für das Federal Reserve System, oder auch nur Federal Reserve, und bezeichnet das System der Zentralbanken in den USA. Die Fed ist in den USA der oberste Wächter über den Kapitalmarkt. Sie überwacht und steuert z. B. die in Umlauf befindliche Geldmenge, legt die Leitzinsen und den Diskontsatz der USA fest…

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Fed Dots Definition: Die Fed (= Federal Reserve System) ist das Zentralbank-System der Vereinigten Staaten. Die Absichten der amerikanischen Federal Reserve lassen sich dabei von den sogenannten „Fed Dots“ ablesen. Bei den „Dots“ handelt es sich um die Punkte, mit denen die Mitglieder der FOMC (= Offenmarktausschuss der Fed) angeben, an welcher Stelle sie die…

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Die amerikanische Notenbank FED gibt Markteinschätzungen zu inflationären Tendenzen, deflationären Tendenzen usw. heraus und über die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. Dabei gibt es die Merkmale Infaltion, Schwäche und Ausgewogenheit – hiervon kann üblicherweise auch die zukünftige Zinspolitik der FED gedeutet werden

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Die Federal Funds Rate ist der von dem amerikanischen Zentralbanksystem, dem Federal Reserve System (Fed), festgelegte Leitzins der amerikanischen Geldpolitk. Er ist der Tageszinssatz, zu dem die Banken sich gegenseitig Kredite gewähren können.

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Fed ist das Kürzel für das Federal Reserve System, oder auch nur Federal Reserve, und bezeichnet das System der Zentralbanken in den USA. Die Fed ist in den USA der oberste Wächter über den Kapitalmarkt. Sie überwacht und steuert z. B. die in Umlauf befindliche Geldmenge, legt die Leitzinsen und den Diskontsatz der USA fest…

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Fed ist das Kürzel für das Federal Reserve System, oder auch nur Federal Reserve, und bezeichnet das System der Zentralbanken in den USA. Die Fed ist in den USA der oberste Wächter über den Kapitalmarkt. Sie überwacht und steuert z. B. die in Umlauf befindliche Geldmenge, legt die Leitzinsen und den Diskontsatz der USA fest…

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Eine feindliche Übernahme liegt vor, wenn einem Unternehmen gegen seinen Willen, d.h., gegen den Willen des Vorstandes, des Aufsichtsrates oder der Belegschaft, die Kapitalmehrheit abgekauft wird. Dies geschieht meist durch Aufkauf der Aktienmehrheit des zu übernehmenden Unternehmens, so dass die Stimmenmehrheit an den Käufer übergeht. Dieser Kauf kann direkt an der Börse erfolgen. Obwohl inländische…

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Die Feinunze ist die Gewichtsklassifizierung für Edelmetalle. Heutzutage werden Gold, Silber, Platin und Palladium in US-Dollar pro Feinunze an den Börsen gehandelt. Eine Feinunze wiegt genau 31,103 Gramm und wird im englischen mit der Bezeichnung “Troy Ounze” bezeichnet. Man sollte immer genau auf die Bezeichnung achten, damit man die Feinunze nicht mit der “leichteren” Unze…

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Der Begriff “fest” wird für eine allgemeine Tendenz im Börsenhandel verwendet. Dort spricht man von festen Aktienkursen, wenn ein Handelstag durch stark steigende Kurse bei der Mehrzahl der Wertpapiere gekennzeichnet ist, die zudem mit hohen Handelsumsätzen einhergehen. Als stark steigend gelten Aktienkurse mit einer Steigung von durchschnittlich einem Prozent oder mehr innerhalb eines Tages.

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Festgeld ist eine Termineinlage. Der Anleger stellt einem Kreditinstitut für eine feste Zeit (meist 30, 60 oder 90 Tage, auch ein halbes oder ein Jahr) einen gewissen Geldbetrag zur Verfügung. Abhängig von der Höhe der Einlage und der Laufzeit wird ein marktüblicher Zinssatz vereinbart. Die Zinsen werden zum Ablaufzeitpunkt fällig. Die Einlage wird dann ebenfalls…

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Festpreise sind standardisierte Rechenpreise für kalkulatorische Bewertungen von Kostengütern. Marktpreisschwankungen werden ebenso ausgeschlossen, wie Wertschwankungen durch außerbetriebliche dynamische Kosten. Durch Festpreise werden Kostenrechnungen zu Mengenrechnungen.

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Das Festpreisverfahren ist ein Verfahren, bei dem der Preis und die Ausgabemenge eines Wertpapiers bei der Erstausgabe durch das Unternehmen und seine Bank(en) vor Beginn der Verkaufsfrist festgelegt werden. Anleger können während der Zeichnungsfrist ihre Kaufwünsche zu diesem Preis abgeben. Berücksichtigt wird bei der Preisfindung die Bewertung vergleichbarer Unternehmen durch die Börse sowie die allgemeine…

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Festverzinsliche Wertpapiere sind Schuldverschreibungen (auch Anleihen, Pfandbriefe oder Obligationen), die dem Gläubiger das Recht auf Rückzahlung bei festem Zinssatz verbriefen. Zum Zeitpunkt der Emission ist der Zinssatz bereits fest vereinbart. Die Zinsauszahlung geschieht kontinuierlich wie bei einer Rentenzahlung, weshalb diese Anleihen auch Rentenwerte genannt werden. Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren sind die öffentliche Hand (Kommunalobligationen), Kreditinstitute…

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Bei Obligationen handelt es sich um Anleihen oder Schuldverschreibungen, die eine gewisse Zeit lang einen festen Zins zahlen (festverzinsliches Wertpapier, auch Rentenpapier genannt). Die Rückzahlung des zur Verfügung gestellten Kapitals wird zu einem langfristigen, aber festen Zeitpunkt vereinbart. Es handelt sich also um Gläubigerpapiere. Obligationen werden von der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Kommunen), aber auch…

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Wenn beim Aufnehmen einer Hypothek die Bank für einen bestimmten Zeitraum einen fixen Zinssatz zusichert, spricht man von einer Festzinshypothek. Im Gegensatz dazu kann sich bei einer Gleitzinshypothek der Zinssatz jederzeit ändern.

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Fibonacci Levels, auch Fibonacci Linien genannt, sind Unterstützungs- und Widerstands-Linien. Sie werden im Rahmen der Technischen Analyse wie normale Unterstützungslinien bzw. Widerstandslinien benutzt. Siehe auch: Fibonacci Fan Fibonacci Retracement

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Die Abkürzung FIBOR steht für die Frankfurt Interbank Offered Rate, einem zu Zeiten der Deutschen Mark allgemein akzeptierten Referenzzinssatz für die Anlage von Festgeld oder Termingeldern durch Banken bei anderen Kreditinstituten. Die Dauer der Anlagen betrug drei bis sechs Monate. Mit Einführung des Euro ging der FIBOR in den europaweit gültigen EURIBOR (European Interbank Offered…

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Ein Filialbroker ist ein Online Broker mit Filiale. So kann dieser seinen Tradern nicht nur ein Onlinedepot anbieten, sondern auch vor Vor-Ort-Service. Dabei gibt es zwei Typen von Filialbrokern. Zum einen klassische Bankfilialen, die ihrem Service Online Brokerage hinzugefügt haben und zum anderen Onlinebroker, die ohne Vor-Ort-Service gestart siEin Filialbroker ist ein Online Broker mit…

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Filialbanken stehen im Gegensatz zu Direktbanken. Der Begriff rührt daher, dass Filialbanken in der Regel über ihre Filiale erreichbar sind. Zu den Filialbanken gehören beispielsweise die Sparkassen und Raiffeisenbanken. Während Zahlungsverkehr heutzutage problemlos auf elektronischen Wege abzuwickeln ist und man dazu als Kunde keine Bankfiliale mehr vor Ort braucht, dienen Bankfilialen heute überwiegend der persönlichen…

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Fill ist ein Zusatz zu einem Kauf- oder Verkaufsauftrag für Wertpapiere. Ein limitierter Auftrag oder eine Order, die aus einer Kombination mehrerer Teilaufträge besteht, soll in diesem Fall nur als Ganzes ausgeführt werden. Meist wird Fill zusammen mit dem gegenteiligen Begriff Kill verwendet: Eine Fill-oder-Kill-Order darf nur entweder vollständig oder – falls das nicht möglich…

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Es handelt sich bei einer FoK-Order um ein Termingeschäft, das nur über den Börsenplatz Xetra erteilt werden kann. Die limitierte Order ist dadurch gekennzeichnet, dass sie entweder sofort ausgeführt wird, oder aber gar nicht, wenn die sofortige vollständige Ausführung nicht möglich ist (nach dem Prinzip “Ganz oder gar nicht”). Nachträglich kann diese FoK-Order nicht geändert…

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Das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) ist die Sicherungseinrichtung für Kunden von regulierten Finanzinstituten in Großbritannien. Die FSCS wird folglich Entschädigungszahlungen ihrer Mitglieder vornehmen, die finanziell nicht mehr dazu in der Lage sind. Die FSCS ist dabei als eine unabhängige Einrichtung anzusehen, die durch den Financial Services and Markets Act 2000 (Gesetz) gegründet wurde. Die…

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Bei dem Financial Times Stock Exchange Index handelt es sich um einen Aktienindex, der die 100 wichtigsten Aktien der Londoner Börse (LSE) enthält. Der Firmensitz dieser Unternehmen muss in England liegen. Anhand dieses Index lässt sich der Stand der englischen Wirtschaft sehr gut darstellen bzw. nachvollziehen.

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Durch eine Finanzanalyse soll ein grundlegendes Urteil über die Qualität einer Kapitalanlage erreicht werden. Sie erfolgt auf der Basis der Fundamentalanalyse und der Chartanalyse. Ebenso fließen marktpsychologische Aspekte der Aktien- und Rentenanlagen ein. Die Finanzanalyse bildet die Grundlage für die Entscheidung über eine Anlagestrategie.

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Finanzanlagen sind monetäre Vermögensgegenstände, die ein Unternehmen besitzt. Gemeinsam mit den Sachanlagen und den immateriellen Vermögensgegenständen bilden sie das Anlagevermögen eines Unternehmens. Unternehmen versprechen sich von Finanzanlagen eine Vermögensmehrung durch Zinsen, Dividenden oder Mieten. Zu den Finanzanlagen zählen z.B. Beteiligungen, Wertpapiere und Ausleihungen.

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Als Finanzergebnis bezeichnet man den Gewinn oder Verlust, der sich aus Finanzgeschäften aller Art ergibt: zum Beispiel aus Anlagezinsen, Unternehmensbeteiligungen oder dem Handel mit Wertpapieren.

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Finanzierung bedeutet im Finanzwesen die Bereitstellung und Rückzahlung von Geld, das für eine Investition benötigt wird. Dazu zählen alle damit verbunden Tätigkeiten, etwa die Beschaffung der finanziellen Mittel, den Austausch der dafür erforderlichen Informationen sowie die Abwicklung und Überprüfung der getätigten Transaktionen.

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Anleger, die bei einem Broker mit einem Margin-Konto den Handel mit Devisen oder CFDs betreiben, bekommen vom Broker bei Halten einer Long-Position über Nacht oder eben über das Wochenende Finanzierungskosten für die fremdfinanzierte, nicht mit Eigenkapital unterlegte Tranche ihrer Position berechnet. Die Broker berechnen die Finanzierungskosten unterschiedlich. Meist wird zur Berechnung der EONIA-Tagesgeldsatz (Euro Overnight…

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Von einem Finanzierungsplan spricht man insbesondere im Zusammenhang mit der Finanzierung einer Immobilie. Der dazu aufgestellte Finanzierungsplan umfasst eine genaue Zusammenstellung sämtlicher Kosten für den Kauf der Immobilie, gegebenenfalls Kosten für die Erstellung von Bauten sowie das zur Finanzierung vorhandene oder benötigte Eigen- und Fremdkapital.

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Finanzierungsschätze sind eine besondere Art von Wertpapieren, die die Bundesrepublik Deutschland herausgibt. Sie werden nicht an der Börse gehandelt, sondern über Banken vertrieben – und zwar als Diskontpapiere. Das heißt: Der Nennwert der Papiere wird mit dem Verkaufszinssatz abgezinst. Die Laufzeit beträgt ein oder zwei Jahre, der Anlagebetrag muss mindestens 500 Euro umfassen. Der Bund…

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Das Wort Finanzinnovationen hat das Bundesfinanzministerium 1994 eingeführt. Es bezeichnet alle Arten von Wertpapieren, mit denen der Anleger steuerpflichtige Zinsen in steuerfreie Kursgewinne verwandeln kann. Als Voraussetzungen dafür wurden definiert: entweder ein variabler Zinssatz, ein Abschlag (Disagio), der bei der Erstemission die gesetzlich vorgegebene Bandbreite überschreitet, oder die Typisierung als Garantiezertifikat. Die meisten Wertpapiere, die…

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Am Kassamarkt gilt üblicherweise eine Frist von zwei Börsen- bzw. Arbeitstagen, innerhalb derer gekaufte Wertpapier geliefert werden müssen. Eine vereinbarte Transaktion, die erst nach dieser Frist erfüllt wird, heißt Finanztermingeschäft. Beispiele für Finanztermingeschäfte sind Futures und Optionen. Zwischen Vereinbarung und Erfüllung des Handels gilt dieser als schwebendes Geschäft.

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Die Abkürzung CFO steht für den englischen Ausdruck Chief Financial Officer. Er bezeichnet im deutschen den Kaufmännischen Geschäftsführer bzw. Finanzvorstand. In den vergangenen Jahren fand der Begriff CFO – wie auch die Abkürzung CEO – zunehmend Verbreitung im deutschen Sprachraum. Beiden Bezeichnungen kommt aber in Deutschland keinerlei rechtliche Bedeutung zu.

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Der Staat lenkt durch seine Wirtschafts- und Finanzpolitik mit Steuern, Abgaben, Staatsausgaben usw. und beeinflusst auf diese Weise die Dynamik der Wirtschaft des Landes.

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Fixed Income Securities ist der englische Ausdruck für festverzinsliche Wertpapiere. Dabei handelt es sich um Anleihen, durch deren Kauf man das Anrecht auf regelmäßige Ausschüttung eines Betrags hat, der sich aus einem festen Zinssatz errechnet. Solche Wertpapiere werden von Banken, Wirtschaftsunternehmen und staatlichen Stellen herausgegeben. Bei der Laufzeit, Zahlungsweise und Höhe des Zinssatzes gibt es…

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Wertpapiere, die von Banken zu einem verbindlichen Preis angeboten werden (meist im Anleihe- und Rentenbereich)

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Die Flagge ist eine technische Analyse Formation und beschreibt den Trend eines Wertpapierkurses. Die Begrenzungslinien der Fluktuationen im Chart sehen dabei wie eine Flagge aus.

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Mit Float oder Free Float wird der Streubesitz an Aktien eines Unternehmens bezeichnet. Darunter fallen alle Wertpapiere, die frei an den Börsen gehandelt werden. Nicht dazu zählen Aktien, die von Anlegern dauerhaft gehalten werden – als feste Beteiligung an dem Unternehmen. Besitzt ein Anleger über 5 Prozent des Aktienkapitals eines Unternehmens, spricht man von Festbesitz.

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Floater sind Wertpapiere mit einem variablen Zinssatz, der zu verabredeten Zeiträumen an bestimmte Referenzzinsätze angepasst wird.

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Bei Floating Rate Notes handelt es sich um variabel verzinsliche Wertpapiere. Im Gegensatz zu den festverzinslichen Wertpapieren, deren Zinssatz für die gesamte Laufzeit im Vorhinein festgelegt wird, orientiert sich die meist jährliche Zinszahlung an einem bestimmten Referenzwert. Bei auf Euro lautenden Wertpapieren kann dies z. B. der Euribor sein, ein Interbankenzins für kurzfristige Ausleihungen europäischer…

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Der Begriff Floor kann in der Finanzwelt mehrere Bedeutungen haben. Sehr gebräuchlich ist Floor als Bezeichnung des Handelsraums einer Börse, in dem die Börsenmakler Ihre Tätigkeit ausführen (im deutschen als Parkett bezeichnet). Aber auch eine garantierte Zinsuntergrenze bei variabel verzinslichen Anleihen kann mit Floor bezeichnet werden. Ebenso wird bei bestimmten Arten von Optionsscheinen und Zertifikaten…

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Als Floor Broker wird ein Händler an der Börse bezeichnet, welcher für seine Kunden im Börsensaal Geschäfte abschließt. Der Floor Broker ist bei einem Unternehmen angestellt und erhält seine Aufträge über dieses. Dabei versucht er bei der Transaktion für seine Kunden den bestmöglichen Preis zu erzielen.

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Als Floor Trader wird ein Mitglied einer Börse bezeichnet, das an dieser im Börsensaal im eigenen Auftrag handelt. Dabei versucht er, geringe Kursschwankungen zum Erzielen von Gewinnen zu nutzen. Floor Traders zählen zu den Späkulanten am Aktienmarkt.

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Definition FOMC: FOMC steht für Federal Open Market Commitee. Hierbei handelt es sich um den Offenmarktausschuss der US-amerikanischen Notenbank "Federal Reserve Bank", kurz Fed. Insgesamt besteht das Komitee aus zwölf stimmberechtigten Mitgliedern. Davon entstammen sieben Mitglieder vom Ausschuss der Zentralbank, dem Fed’s Board of Governors. Die übrigen fünf Mitglieder rekrutieren sich aus den zwölf Präsidenten…

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Fonds, meist ist der Investmentfonds gemeint, stellen nach deutschen Recht Sondervermögen einer Investmentgesellschaft dar, weil es getrennt vom Vermögen der Gesellschaft halten werden muss, um den Anleger Sicherheit zu gewähren. Es handelt sich um eine Bündelung von Einzahlungen der Anleger, die den Fondsmanagern zur professionellen Investition und Verwaltung anvertraut werden. Fonds sollen das Verlustrisiko durch…

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Fonds Broker sind besonders auf den Handel mit verschiedenen Fonds, wie Aktienfonds, Indexfonds, Investmentfonds, usw. spezialisiert. Das Angebot der Fonds Broker zeichnet sich dadurch aus, daß eine große Anzahl von Fonds ohne oder mit einem reduzierten Ausgabeaufschlag (Agio) erworben werden kann. Des weiteren zeichnen sich Fonds Broker beispielsweise durch monatlich wechselnde Fonds-Angebote aus. Außerdem bieten…

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Die französische Einlagensicherung (“Fonds de Garantie des Depôts”) managed drei Typen von Garantieformen – die “deposit guarantee”, die man als Bargeldgarantie übersetzen kann, die “securities guarantee”, die als Wertpapiergarantie zu bezeichen wäre und den “guarantee mechanism”, eine allgemien Garantie. Gemäß der französischen Einlagensicherung sind für in Frankreich zugelassene Banken die Einlagen jedes Kunden bis zu…

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Bei Anlagefonds kann hinsichtlich der Gewinnverwendung zwischen zwei Grundtypen unterschieden werden. Ausschüttende Fonds zahlen zu bestimmten Stichtagen einen Teil oder die insgesamt aufgelaufenen Gewinne an die Anteilseigner aus, was im Gegenzug das Fondsvermögen schmälert, thesaurierende Fonds (von lat. thesaurus für Schatz bzw. Schatzkammer) belassen die Gewinne im Fondsvermögen und legen sie neu an. Zu beachten…

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Unter einer Fondsanleihe wird eine Anleihe verstanden, die von öffentlichen Fonds ausgegeben wird. Beispielsweise werden Fondsanleihen vom Bund, von den Ländern oder von Gemeinden begeben. Beispiele für öffentliche Fonds sind Umwelt- und Wasserwirtschaftsfonds. Der Verkauf erfolgt an jedermann und wird meist über Banken und Sparkassen realisiert. Die Haftung für die Anleihe wird durch die öffentlich-rechtliche…

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Investmentanteile (auch Fondsanteile, Anteilscheine, Investment-Zertifikate genannt) sind Wertpapiere, in welchen das Eigentumsrecht an einem Vermögen eines Investmentfonds verbrieft (beurkundet) ist. Sie sind auf eine quotenmäßige Beteiligung am Fondsvermögen ausgestellt. Der Wert eines Anteils wird ermittelt, indem der Nettowert des Fondsvermögens durch die umlaufenden Anteile dividiert wird.   Dieser Wert wird im Allgemeinen börsentäglich ermittelt und…

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Fondsarten unterscheiden sich im Regelfall durch den jeweiligen Anlageschwerpunkt eines Fonds. Zu den bekanntesten gehören beispielsweise Aktien- Renten- und Immobilienfonds. Auch Mischfonds, Dachfonds und Geldmarktfonds sind weit verbreitet. Können Fonds börsentäglich gehandelt werden, entweder über die KAG oder an der Börse, handelt es sich um Offene Fonds (Investmentfonds). Desweiteren gibt es sog. geschlossene Fonds, an…

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Eine Fondsgesellschaft oder Investmentgesellschaft ist ein Unternehmen, das Anteilsscheine an Fonds verkauft. Das durch deren Handel eingenommene Geld investiert die Gesellschaft in ein Portfolio aus unterschiedlichen Anlagen, zum Beispiel in den Kauf von Aktien verschiedener Unternehmen. Die Inhaber der Anteilsscheine werden dann am erzielten Gewinn – oder an den Verlusten – aus diesen Investments beteiligt.

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Ein Investmentkonto (auch Fondskonto oder Depot genannt) ist ein spezielles Konto, das nur zur Verwahrung und Verwaltung von Fondsanteilen verwendet wird. Die Investmentgesellschaft führt dieses Konto. Darin werden alle Verkäufe in ganzen Anteilen oder in Anteilbruchteilen gutgeschrieben. Anleger können jedoch auch ihre Fondsanteile selbst verwahren oder die Verwahrung bei der Hausbank gegen Gebühr beauftragen.

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Ein Fonds ist eine Kapitalsammelstelle, die das Geld meist zahlreicher Anleger sammelt und gemäß bestimmter Richtlinien und Statuten verwaltet. Diese bestimmen vor allem, in welche Anlageformen der Fonds investieren darf, z. B. Aktien, Anleihen, Immobilien. Auf die konkrete Anlagepolitik haben die Anleger keinen Einfluss, sie obliegt allein dem Fondsmanagement. Ziel des Fondmanagement ist es, unter…

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Ein Fondsmanager ist der Vermögensverwalter einer Kapitalsammelstelle. Seine Aufgabe ist die Verwaltung der durch die Anleger eingezahlten Beiträge unter Beachtung der für den Fonds geltenden Richtlinien. Neben einer passiven Rolle, z. B. bei so genannten Indexfonds, die den Fondsmanager zur Nachbildung eines Index verpflichten, kann ihm auch eine aktive Rolle bei der Auswahl der Investitionen…

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Als Fondspicker bezeichnet man Anleger, die zur Anlage ihres Geldes aus dem riesigen Angebot an unterschiedlichen Investmentfonds bestimmte Fonds heraussuchen. Ziel dabei ist es, solche Fonds aufzuspüren, die eine besonders hohe Rendite erwarten lassen. Durch eine Investition in eine Kombination mehrerer solcher Fonds erhoffen sich Fondspicker eine überdurchschnittlich gute Wertentwicklung des angelegten Kapitals. Insgesamt stehen…

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Fondspicking nennt man die Auswahl einiger bestimmter Investmentfonds mit besonders hoher Renditeerwartung. In Deutschland stehen insgesamt mehrere Tausend aktiv oder passiv gemanagte Fonds zur Auswahl, die durch eine stark unterschiedliche Wertentwicklung gekennzeichnet sind. Durch das Heraussuchen einzelner Fonds mit einer überdurchschnittlich guten Performance soll der Wertzuwachs des in Fonds angelegten Geldes maximiert werden.

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Das Fondsrating ist eine Bewertung von Fonds. Dabei wird zum einen auf die quantitative Güte des bewerteten Fonds geachtet, also etwa auf dessen Wertentwicklung und Volatilität in den letzten Jahren, als auch auf seine qualitativen Eigenschaften. In diesem Zusammenhang spielen Kriterien wie die Überzeugungskraft der gewählten Anlagestrategie sowie das fachliche Können und die Zuverlässigkeit des…

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Das Fondsvermögen entspricht dem Tageswert sämtlicher Vermögenswerte des Fonds. Wertpapiere werden zum aktuellen Tageskurs eingerechnet und Immobilien steuern mit ihrem Ertragswert zum Fondsvermögen bei. Ebenso werden Bankguthaben, Vermögensgegenstände, Barreserven und sonstige Vermögenswerte (z.B. Optionsrechte) bei der Ermittlung des Fondsvermögens berücksichtigt.

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Forex steht für Foreign exchange market und bezeichnet den größten Markt der Welt, den Devisenmarkt. Pro Jahr werden hier über 5 Billionen US-Dollar getradet. Es werden alle Währungen der Welt gehandelt: Euro, US-Dollar, Pfund, Yen, Türkische Lira, Schwedische Krone, Norwegische Krone, Kanadischer Dollar, Australischer Dollar… Der Handel mit Devisen ist für private Anleger aus zwei…

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Forex Broker ermöglichen den Devisenhändlern eine Teilnahme am internationalen Devisenhandel (Foreign Exchange = Forex). Ein Forex Broker stellt sozusagen die Schnittstelle zwischen Privatanlegern und den Teilnehmern am internationalen Währungshandel (Interbankenmarkt) dar. Die Aufgbae des Forex Brokers ist es, Käufer und Verkäufer von Währungspaaren zusammen zu bringen. Der Broker selbst verdient dabei entweder am Spread (Differenz…

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Forex-Scalping bezeichnet eine Handelsstrategie für Devisen, bei der minimalste Kursbewegungen ausgenutzt werden, um einen Gewinn zu erzielen. Handelspositionen werden dabei in einem sehr kleinen Zeitfenster eröffnet und nach kurzer Zeit wieder geschlossen. Da der Gewinn in der Regel aus nur einigen wenigen PIPS besteht, ist die Positionsgröße und somit der Kapitaleinsatz im Vergleich zu anderen…

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Es gibt zahlreiche verschiedene Formationen, diese werden in der technischen Analyse verwendet um den Trend eines Kurses vorherzusagen. Siehe auch Technische Analyse Formationen.

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Der Preis börsengehandelter Wertpapiere wird als Kurs bezeichnet. Er ist das Resultat aus Nachfrage und Angebot nach dem jeweiligen Wertpapier zum höchsten erzielbaren Gesamtvolumen. Daher sind die Börsenkurse auch mehr oder weniger variabel. Auskunft über den aktuell gültigen Kurs gibt die Notierung, die, da der Kurs variiert, fortlaufend, d. h. zwischen Eröffnung und Ende einer…

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Jeder Anlagefonds kann nur innerhalb der jeweiligen Börsen- bzw. Handelszeiten erworben werden. Trotzdem kann es sein, dass sich das Fondsvermögen nach Ende der Handelszeit erhöht, da z. B. Wertpapiere, die im Fondsvermögen enthalten sind und an einem Börseplatz in einer anderen Zeitzone gehandelt werden, stark gestiegen sind. Daher kann eine Fondsgesellschaft festlegen, dass für zwischenzeitig…

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Bei einem Forward-Kontrakt handelt es sich um ein individuelles Termingeschäft, das ähnlich einem Future funktioniert. Außerbörslich einigen sich zwei Parteien darauf, zu einem bestimmten in der Zukunft liegenden Termin eine Ware (zum Beispiel Aktien) zu kaufen bzw. zu verkaufen. Sie sind in der Vereinbarung der Bedingungen frei und nicht an zum Beispiel standardisierte Bedingungen wie…

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Im Gegensatz zum klassischen Darlehen, bei dem der Kreditnehmer den Darlehensbetrag nach Bonitätsprüfung und Vertragsabschluss ausbezahlt bekommt, besteht bei einem Forwarddarlehen für den Kreditnehmer die Möglichkeit, sich die Darlehenssumme bis zu 60 Monate später auszahlen zu lassen. So kann er sich frühzeitig für feststehende Finanzierungsprojekte, insbesondere Anschlussfinanzierungen, einen günstigen Zinssatz sichern. Abhängig vom Zeitraum zwischen…

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Die Abkürzung FIBOR steht für die Frankfurt Interbank Offered Rate, einem zu Zeiten der Deutschen Mark allgemein akzeptierten Referenzzinssatz für die Anlage von Festgeld oder Termingeldern durch Banken bei anderen Kreditinstituten. Die Dauer der Anlagen betrug drei bis sechs Monate. Mit Einführung des Euro ging der FIBOR in den europaweit gültigen EURIBOR (European Interbank Offered…

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Die Frankfurter Börse mit Sitz in Frankfurt am Main ist die bedeutenste Wertpapierbörse in Deutschland. Sie wird betrieben von der Deutsche Börse AG, die selbst auch an der Börse gelistet ist.

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Die Frankfurter Wertpapierbörse ist eine öffentlich-rechtliche Einrichtung, deren Aufgabe es ist, sicherzustellen, dass der Börsenhandel mit Wertpapieren funktioniert. Die Frankfurter Wertpapierbörse ist die größte Wertpapierbörse Deutschlands, wobei insgesamt 7 Wertpapierbörsen in Deutschland existieren. Träger der Wertpapierbörse sind die Deutsche Börse zusammen mit der Scoach Europa AG.

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Mit Float oder Free Float wird der Streubesitz an Aktien eines Unternehmens bezeichnet. Darunter fallen alle Wertpapiere, die frei an den Börsen gehandelt werden. Nicht dazu zählen Aktien, die von Anlegern dauerhaft gehalten werden – als feste Beteiligung an dem Unternehmen. Besitzt ein Anleger über 5 Prozent des Aktienkapitals eines Unternehmens, spricht man von Festbesitz.…

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Freefloat ist der Teil des Aktienkapitals, der sich im sog. Streubesitz befindet und frei an der Börse gehandelt werden kann. Der Freefloat steht im Gegensatz zum Festbesitz, bei dem – die meist institutionellen – Investoren ihren Aktienanteil dauerhaft halten. Je höher der Freefloat-Anteil ist, umso mehr Aktien können gehandelt werden.

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Ein Freibetrag ist ein Geldbetrag, der von der Besteuerung freigestellt ist. Wer einen Freibetrag gewährt bekommt, muss nur den Betrag versteuern, der über dieses Limit hinausgeht. Freibeträge werden unter anderem eingeräumt, um bei bestimmten, etwa mit hohen Sonderausgaben verbundenen Lebensumständen die steuerliche Belastung zu verringern. Beispiele für Freibeträge sind der Ausbildungs-, Kinder- und Betreuungsfreibetrag.

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Freie Makler sind Börsenhändler, die Geschäfte mit Wertpapieren zwischen Banken vermitteln. Sie sind dazu berechtigt, Aktien auf eigene Rechnung zu kaufen und wieder zu verkaufen. Allerdings dürfen Freie Makler ihre Geschäfte ausschließlich am Geregelten Markt und im Freiverkehr tätigen, nicht aber im Amtlichen Markt. Dort erfüllen diese Aufgabe so genannte Skontroführer. Um an einer Börse…

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Hat der Emittent von Wertpapieren freie Mittel zur Verfügung, so kann er (eigene) Anleihen an der Börse zurückkaufen, also tilgen. Dies wird er auch tun, wenn die Anleihen unter pari notiert sind, der aktuelle Kurs also unter dem Rückzahlungskurs liegt und sich der Rückkauf damit lohnt. Zudem verbessert der Emittent damit seine Vertrauensstellung bei den…

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Der freihändige Verkauf bezeichnet ein vereinfachtes Emissionsverfahren, bei dem der Emittent die Wertpapiere direkt über den Börsenhandel verkauft. Es gibt im Gegensatz zu regulären IPOs keine Zeichnungsfrist. Dieses Vorgehen ist besonders bei Eigenemissionen der Emittenten, sowie zum Abverkauf von “Restbeständen” eines IPOs seitens der Konsortialbanken häufig anzutreffen. Der Verkaufspreis richtet sich nach Angebot und Nachfrage…

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Ein Freimakler ist ein an der Börse zugelassener, freier Handelsmakler (auch: Freiverkehrsmakler), der vor allem für das Geschäft im geregelten Freiverkehr zuständig ist. Er handelt ausschließlich für Kreditinstitute. Neben dieser Vermittlertätigkeit kann er, falls der Börsenvorstand dem nicht entgegensteht, auch selbst Geschäfte auf eigene Rechnung abschließen. Anders als ein amtlicher Makler, ist ein Freimakler nicht…

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Der Freistellungsauftrag (für Kapitalerträge) ist ein Auftrag eines Kunden an seine Bank. Dadurch wird der Abzug von Kapitalertragsteuer vermieden. Der Freistellungsauftrag kann aber pro Person nur bis zur maximalen Höhe von 801 Euro erteilt werden. Eheleute können mit 1.602 Euro einen gemeinsamen Freistellungsauftrag stellen. Bei Verteilung von Guthaben auf mehrere Institute muss der Freistellungsauftrag gesplittet…

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Der Freiverkehr ist ein Marktsegment der Deutschen Börse, das nicht dem amtlichen Handel unterliegt. Er entstand 1987 durch den Zusammenschluss der Marktbereiche Geregelter Freiverkehr und Ungeregelter Freiverkehr. Um im Freiverkehr gehandelt werden zu dürfen, müssen Aktien weit weniger strenge Voraussetzungen erfüllen als für eine Notierung im Geregelten oder Amtlichen Markt. Gehandelt werden im Freiverkehr vor…

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Der Freiverkehr ist neben dem Amtlichen und dem Geregelten Markt ein drittes Segment der Deutschen Börse. Die Aufnahmekriterien in den Handel sind für den Freiverkehr deutlich geringer als für die beiden anderen Börsensegmente. Dennoch gelten bestimmte Zulassungsregeln. Ob der Antrag einer Aktiengesellschaft auf Zulassung ihrer Wertpapiere zum Handel im Freiverkehr genehmigt oder abgelehnt wird, entscheidet…

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Ein Freimakler ist ein an der Börse zugelassener, freier Handelsmakler (auch: Freiverkehrsmakler), der vor allem für das Geschäft im geregelten Freiverkehr zuständig ist. Er handelt ausschließlich für Kreditinstitute. Neben dieser Vermittlertätigkeit kann er, falls der Börsenvorstand dem nicht entgegensteht, auch selbst Geschäfte auf eigene Rechnung abschließen. Anders als ein amtlicher Makler, ist ein Freimakler nicht…

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Das Fremdkapital umfasst die Summe der Schulden eines Unternehmens, hinter denen Forderungen von Gläubigern stehen. Es wird auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Im Gegensatz zum Eigenkapital steht das Fremdkapital nicht unbefristet, sondern nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung – etwa für die Finanzierung von Anlage- oder Umlaufvermögenswerten.

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Als Fremdwährungsanleihe bezeichnet man eine Schuldverschreibung, die auf eine fremde Währung ausgestellt ist. So werden in Deutschland herausgegebene Fremdwährungsanleihen nicht in Euro verzinst, sondern beispielsweise in Dollar oder britischen Pfund. Auch die Rückzahlung des in die Anleihe investierten Geldes nach Ende der Laufzeit erfolgt in der fremden Währung. Damit unterliegen Investitionen in Fremdwährungsanleihen dem Risiko…

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Unter dem Begriff Fremdwährungsbonds werden alle festverzinslichen Wertpapiere zusammengefasst, die auf eine fremde Währung ausgestellt sind. In Deutschland und im Euroraum lauten solche Zinspapiere also nicht auf Euro, sondern zum Beispiel auf Dollar, britischen Pfund oder Rubel. Sowohl die Ausschüttung der Zinsen auf Fremdwährungsbonds als auch die Rückzahlung des angelegten Geldes nach Ende der Laufzeit…

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Erklärung Fremdwährungskonto: Ein Fremdwährungskonto wird in einer anderen Währung, als der eigenen Landeswährung geführt. Für deutsche Anleger wären dies z.B. Schweizer Franken, Norwegische Kronen, Britsches Pfund oder US Dollar. Fremdwährungskonten sind für Anleger interessant, wenn sie zum Beispiel Aktien in der jeweiligen Fremdwährung handeln möchten oder ihr eigenes Vermögen außerhalb des Euro gegen Währungsschwankungen absichern…

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Das Wort freundlich wird benutzt, um einen allgemeinen Trend im Handel an der Börse zu charakterisieren. In der Regel nennt man solche Handelstage freundlich, an denen ein lebhafter Wertpapierhandel stattfindet und die Mehrzahl der Aktienkurse moderat steigt. Die Kursgewinne liegen an freundlichen Börsentagen im Schnitt etwa zwischen 0,25 und 1 Prozent.

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Frictionless Login oder Frictionless Authentication System: Damit ist ein möglichst einfacher und unterbrechungsfreier Login-Prozeß gemeint. Mit Unterbrechungen sind sind nicht nur zeitliche Verzögerungen…

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Für das Friends & Family-Programm reserviert ein Unternehmen welches einen Börsengang plant, im Vorfeld eine bestimmte Menge von Aktien. Dieses Kontingent steht einem bevorzugten Interessentenkreis zur Verfügung. Dies können Mitarbeiter, deren Familien/Verwandte oder auch Geschäftspartner sein. Somit hat dieser Kreis eine Art “Vorkaufsrecht” und muss diese Aktien nicht über das offizielle Losverfahren beim Börsengang erstehen.

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Der Frühzeichner-Rabatt ist ein beliebtes Mittel bei Neuemissionen oder Kapitalerhöhungen, dem Anleger einen Nachlass auf ein Wertpapier zu bieten, sollte er die Aktie bereits vor dem öffentlichen Verkauf zeichnen. Je mehr Käufer diesen Anreiz in Anspruch nehmen, umso genauer kann der zu erwartende Ausgabekurs sowie der Kapitalfluss in das Unternehmen vorhergesagt werden. I.d.R. werden Frühzeichner-Rabatte…

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Bei dem Financial Times Stock Exchange Index handelt es sich um einen Aktienindex, der die 100 wichtigsten Aktien der Londoner Börse (LSE) enthält. Der Firmensitz dieser Unternehmen muss in England liegen. Anhand dieses Index lässt sich der Stand der englischen Wirtschaft sehr gut darstellen bzw. nachvollziehen.

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Fund ist die im englischen Sprachraum gebräuchliche Bezeichnung für einen Investmentfonds. Ein Investmentfonds wiederum ist eine Anlageform, bei der von Privatleuten oder Unternehmen investiertes Geld in verschiedene Wertpapiere angelegt wird. Je nach Ausrichtung und Schwerpunkt des Fonds können das beispielsweise Aktien von Unternehmen aus einer bestimmten Branche, einem ausgewählten Land oder ausschließlich mit einer hohen…

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Fund of Funds ist die im angelsächsischen Raum gebräuchliche Bezeichnung für Dachfonds. Darunter fallen spezielle Investmentfonds, die nicht auf ein Portfolio von einzelnen Aktienwerten setzen, sondern das Geld der Anleger ganz oder teilweise in diverse andere Fonds investieren. Dabei dürfen höchstens 20 Prozent des gesamten Vermögens eines Dachfonds in ein und demselben Einzelfonds angelegt sein.…

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Die Fundamentalanalyse ist ein Verfahren zur Aktienbewertung und zur Prognose zukünftiger Kursentwicklungen. Als Grundlage der Fundamentalanalyse dienen dabei die betriebswirtschaftlichen Unternehmensdaten (die sog. Fundamentaldaten) wie Umsatz, Gewinn, Liquidität, Finanzierungskraft und die Auftragslage.   Aus diesen Daten bildet der Aktienanalyst in der Fundamentalanalyse Kennziffern, wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), den Cashflow, die Produktivität und den Verschuldungsgrad und…

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Zusätzlich zum Emittenten haftet auch noch ein Deckungsfonds für das Ausfallrisiko – sie weisen meist Mündelsicherheit auf.

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Der Fünf-Minuten-Chart ist ein Begriff aus der technischen Analyse des Kursverlaufs an der Börse. Hier wird der Kurs alle 5 Minuten berechnet und im Chart (Diagramm) abgebildet. Man spricht dabei vom Entstehen einer Abfolge von ‚Kerzen‘, die alle 5 Minuten durch eine neue ‚Kerze‘ erweitert wird. Durch diese sehr häufige aktualisierte Chartdarstellung werden Bewegungen des…

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Fungibilität bedeutet Austauschbarkeit, Vertretbarkeit von Sachen und Rechten durch Standardisierung (im Sinne von Typisierung). Sie ist die Voraussetzung für die freie Handelbarkeit der Sachen und Rechte und damit Voraussetzung für deren Marktgängigkeit (zum Beispiel die Handelbarkeit von Gütern oder Aktien an der Börse).

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Eine Fusion ist allgemein die Verschmelzung mehrerer Teile zu einem größeren Objekt. In der Wirtschaft versteht man unter einer Fusion speziell die Vereinigung zweier oder mehrerer unabhängiger Unternehmen zu einer einzigen neuen Gesellschaft, die die Geschäftstätigkeiten der darin aufgegangenen fusionierten Unternehmen übernimmt. Der Fusion kann entweder ein gleichberechtigter Zusammenschluss oder der Kauf eines Unternehmens durch…

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Zur Verringerung der Margin-Belastung (Margin = Hinterlegung einer unbedingten Sicherheitsleistung bei Futures) wird durch die Clearingstelle eine Future-Spread-Margin (auch Netto-Margin genannt) vermittelt, die geringer als die Brutto-Margin ist. Dazu werden beispielsweise zwei Future-Kontrakte durch Kombination von (gegenläufigen) Short- und Long-Positionen zeitlich so gestaltet, dass sich die Risiken teilweise aufheben. Der Anleger hat dann nicht zwei…

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Futures sind Börsengeschäfte auf Termin, häufig mit sehr spekulativem Charakter. Hierbei wird ein bestimmter Basiswert (auch Underlaying genannt, z. B. eine Aktie, ein Rohstoff, eine Devise oder ein Index) zu einem bestimmten Kurs und zu einem bestimmten zukünftigen Fälligkeitstag ge- oder verkauft. Die Vertragspartner eines Future-Kontrakts sind zur Ausführung des Geschäfts verpflichtet, daher sind Futures…

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Futures Broker ermöglichen Anlegern einen direkten Zugang zu den Warenterminbörsen in aller Welt. Über einen Futures Broker können Trader so die unterschiedlichsten Kontrakte auf nahezu alle erdenklichen Rohstoffe, aber auch Anleihen und Indizes, handeln. Je nach angebundener Futures-Börsen sind beim Futures Broker auch unterschiedlich viele Futureskontrakte handelbar, da sich die Teilnehmer an den Terminmärkten auf…

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Ein Futures Commission Merchant (FCM) ist ein Terminbörsenmakler, der den Handel mit Termingeschäften betreibt. Dazu zählen beispielsweise Futures auf Aktien, Waren oder Devisen. Aufträge zum Kauf oder Verkauf solcher Papiere werden vom FCM entgegengenommen und am Terminmarkt ausgeführt. Dafür muss der Auftraggeber eine Gebühr an den Futures Commission Merchant entrichten.

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Futures-Fonds sind Investmentfonds, die das von den Anlegern eingebrachte Kapital nicht in herkömmliche Wertpapiere investieren, sondern in Termingeschäfte. Das können beispielsweise Futures oder Optionen sein, die auf Aktien, Devisen, Waren oder Rohstoffen basieren. Die Geldanlage in Futures-Fonds besitzt ein wesentlich höheres Risiko als Investitionen in konventionelle Fonds. Sie bieten jedoch andererseits auch die Chance auf…

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FWB steht für Frankfurter Wertpapierbörse und wird hauptsächlich von der Deutschen Börse AG betrieben. Eine kurze Erläuterung finden Sie im Eintrag Frankfurter Wertpapierbörse.

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Definition FX Handel: FX Handel ist eine andere Bezeichnung für Devisenhandel, Forexhandel oder Währungshandel, wobei FX die Kurzform von Forex, was wiederum die Kurzform von Foreign Exchange, ist.

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