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Handel mit CFDs nimmt im ersten Quartal deutlich zu

CFD Verband: Der Handel mit Contracts for Difference, kurz CFDs, hat in Deutschland in den ersten drei Monaten des Jahres in erheblichem Maße zugenommen. Laut der jüngsten Studie des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin zur Entwicklung des CFD-Markts in Deutschland wurde im ersten Quartal 2018 hierzulande insgesamt ein Volumen von 616,8 Mrd. Euro mit Differenzkontrakten gehandelt. Das entspricht einer Steigerung von 29,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal (476,4 Mrd. Euro).

„Die enorme Nachfrage nach CFDs unterstreicht den hohen Stellenwert, den diese Finanzinstrumente für die Anlagestrategie einer wachsenden Zahl von Börsianern haben“, kommentiert Rafael Neustadt, Geschäftsführer des CFD Verbands e.V., der die Studie in Auftrag gegeben hat, die jüngsten Zahlen.

Ein ebenfalls deutliches Wachstum zeigt sich bei der Anzahl der Transaktionen. Sie beläuft sich im ersten Quartal 2018 auf 24,3 Mio. Stück, dies bedeutet ein Plus von 63 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des vergangenen Jahres. Durchschnittlich handelten die CFD-Käufer pro Transaktion ein Volumen von 25.333 Euro. Bei den Konten setzte sich der kontinuierliche Wachstumstrend der vergangenen Quartale fort, ihre Anzahl erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 11,5 Prozent auf 196.757.

Aktienindizes waren im ersten Quartal 2018 der beliebteste Basiswert beim Einsatz von CFDs: 89 Prozent des gehandelten Volumens und 80 Prozent der Transaktionen entfielen darauf; damit war ihre Beliebtheit noch einmal höher als im Vorjahresquartal (82,3 bzw. 71,4 Prozent).

Eine zumindest leichte Veränderung gab es bei den Vorlieben der Anleger innerhalb der Kategorie Aktienindizes: Zwar führte wie in der Vergangenheit der deutsche DAX das Ranking der beliebtesten Börsenbarometer an, doch der Anteil der DAX-Transaktionen ging zugunsten des Handels mit CFDs auf den Dow Jones zurück, von 78,8 auf 58,5 Prozent. Der Anteil des US-Indexes stieg entsprechend von 17,7 auf 36,7 Prozent.

 

 

Für Rafael Neustadt ist die jüngste Studie auch ein Beweis für die Zufriedenheit der Anleger mit dem Produkt Differenzkontrakt: „Die Beliebtheit des Instruments CFD ist ungebrochen, und das trotz der geplanten Restriktionen der Behörden bisher und in den kommenden Monaten“, erklärt Rafael Neustadt. Die europäische Wertpapieraufsicht ESMA etwa hatte im März die Einführung einer Hebelobergrenze für CFDs angekündigt.

„CFDs sind auch deshalb seit Jahrzehnten ein Erfolgsmodell, weil sie erfahrenen, mündigen und selbstverantwortlichen Anlegern, die CFD-Trader erwiesenermaßen in der Regel sind, ein hohes Maß an Flexibilität ermöglichen. Und Letztere benötigen Anleger für die Umsetzung ihrer Strategien, auch und gerade im Sinne eines umfangreichen Risikomanagements“, so der Verbands-Geschäftsführer weiter.

Als Grundlage für die Berechnung der Entwicklung des CFD-Gesamtmarktes dienen dem Research Center for Financial Services regelmäßig Daten der an der Statistik beteiligten Unternehmen ayondo, brokerport, CMC Markets, comdirect, Consorsbank, FXFlat Wertpapierhandelsbank, flatex, onvista bank, SBroker und ViTrade.

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