Aktie im Fokus: Vonovia – nach Zahlen mit Kaufsignal!

direktbroker-FX.deDer Immobilienkonzern Vonovia hat Zahlen zum Gesamtjahr vorgelegt und positiv überrascht. Investoren honorierten dies bereits zu Beginn des Handels sogleich mit einem merklich Kursaufschlag, der intraday sogar weiter ausgebaut wurde. Entscheidender ist auch technischer Sicht aber der am Donnerstag vollzogene Turnaround an den letzten Verlaufstiefs.

Dividende steigt
Technisch ist der Vonovia-Aktie am Donnerstag ein Meisterstück gelungen. Nachdem Anfang dieses Jahres wie bei vielen anderen börsennotierten Titeln eine klare Aufwärtsbewegung einsetzte, fiel das Papier des Immobilienkonzerns bereits Anfang letzten Monats in eine kurzfristige Korrektur und setzte mustergültig an das 61,8 % Fibonacci-Retracement um 42,28 Euro zurück.

Dort bastelten Marktteilnehmer bereits seit einigen Tagen an einem Boden, der mit dem heutigen Kursaufschlag direkt an die federführende Abwärtstrendlinie abgeschlossen werden konnte.

Damit könnte nun ein direkter Anstiegsversuch zurück an die Jahreshochs bevorstehen, der für einen Long-Einstieg ganz interessant erscheint.

 

 

Long-Chance:

Ein Ausbruch über den Widerstandsbereich von 43,75 Euro auf Tagesbasis – wie es sich derzeit andeutet – steigert die Wahrscheinlichkeit auf eine fortgesetzte Erholungsbewegung zurück an die Jahreshochs bei 44,89 Euro. Über ein kurzfristiges Long-Investment kann auf dieser kurzen Wegstrecke eine ordentliche Rendite herausspringen.

Mittelfristige Signale werden hingegen erst oberhalb von 45 Euro erwartet und könnten weiteres Potenzial bis an 48,80 Euro freisetzen. Als Verlustbegrenzung sollte das Niveau von zunächst 43,20 Euro gemessen am Basiswert nicht überschritten werden. Verbleibt Vonovia hingegen kurzfristig innerhalb des bestehenden Abwärtstrendkanals und unter der Marke von 43,50 Euro, wären kurzfristige Abgaben auf das Niveau von 43,10 Euro durchaus realistisch.

Spätestens am 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 42,94 Euro sollte jedoch wieder vermehrtes Kaufinteresse einsetzen.

Eine weitere Eintrübung des bisherigen Kursverlaufs würde sich hingegen unter den Märztiefs von 42,41 Euro ergeben.

In diesem Fall müssten Abgaben zurück auf 41,24 Euro in Kauf genommen werden.

Einstieg per Market-Buy-Order : 44,22 Euro
Kursziel : 44,98 / 48,80 Euro
Stop :
Risikogröße pro CFD : 0,78 Euro
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

 

 

Wochenchart:
07032019WO

 

Tageschart:

07032019TAG

Vonovia SE; Täglich/Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs der Aktie zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 44,22 Euro; 14:00 Uhr – Quelle: bluchart Professional Trader.

 

Disclaimer

Die hierin enthaltenen Informationen, Analysen, Marktkommentare, Handelssignale und Transaktionen sind keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie berücksichtigen nicht die spezielle Situation des Empfängers im Hinblick auf dessen Anlageziele und Risikoneigung. Ferner stellen sie keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar und genügen auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Die direktbroker.de AG übernimmt keinerlei Gewährleistung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Jede Information oder in die Zukunft gerichtete Aussage kann ohne weitere Benachrichtigung geändert oder aktualisiert werden. Insbesondere übernimmt direktbroker.de AG keine Gewährleistung für die zukünftige Wertentwicklung von Finanzinstrumenten oder für etwaige Verluste aus Finanzanlagen, die gegebenenfalls auf Empfehlungen, Prognosen oder anderen Informationen eines Mitarbeiters von direktbroker.de AG oder Dritten basieren. Jede Meinungsäußerung stellt ausschließlich die persönliche Auffassung des Autors dar, die sich gegebenenfalls von der direktbroker.de AG unterscheidet. CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko, durch Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 79% der Einzelhandelskonten verlieren beim Handel mit CFDs mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Bitte lesen Sie die Leverates Risiko-Haftungserklärung.

DAX mit deutlichen Wochenplus und Chance auf weitere Erholung

Nach dem kleinen Dämpfer in der Vorwoche präsentierten sich die Aktienbarometer in der abgelaufenen Woche mehrheitlich freundlich.Unterstützung bekamen die Märkte von guten Wirtschaftsdaten aus den…

Aktienanalyse Adidas: Sporttitel rennt wieder los

Die jüngsten Quartalszahlen und Ausblick zu Adidas zeichnen für das Unternehmen zweifelsohne ein positives Bild, das Wertpapier konnte in den letzten Monaten deutlich profitieren. Insgesamt stieg d…

Aktienanalyse: AbbVie – Umsatzanstieg trotz Underperformance?

AbbVie (ABBV.US / ISIN US00287Y1091) wurde 2013 als Ableger von Abbott Laboratories gegründet und ist eines der sechs größten US-amerikanischen Pharmaunternehmen. Das Unternehmen hebt sich von der …

Aktuelle Baufinanzierungskonditionen der comdirect

Aktuell gelten bei der comdirect folgende Konditionen für eine Baufinanzierung Der minimale Sollzins variiert zwischen 0,55% für eine Sollzinsbindung von 5 Jahren und 1,69% bei einer Sollzinsbindun…

Deutsche Aktien leicht im Minus

Erst einmal Gewinne mitnehmen Am Freitagvormittag haben sich die Anleger in Frankfurt erst einmal bedeckt gehalten. Nach dem Kurslauf vom Vortag warteten viele Broker auf neue Konjunkturdaten am Na…

Betrug: Keine Anwerbung von „BaFin-Testern“

Die BaFin weist darauf hin, dass sie keine Personen zur Eröffnung von Konten bei Kreditinstituten zu Testzwecken anwirbt.Der BaFin sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen unbekannte Täter unt…

Aktienanalyse: Wirecard – geht es wieder Richtung Rekordhoch?

Langsam aber sicher scheint sich die Aktie von Wirecard weiter nach oben zu orientieren. Gestern betrug das Plus 0,97 Prozent auf 140,05 Euro. Damit könnte ein nachhaltiger Ausbruch nach oben in de…

DE30: Europäische Autoverkäufe rückläufig, BMW unter Druck

Unsicherheit ist das Schlimmste für die Märkte und das zeigt sich derzeit an den Finanzmärkten. Insbesondere die verhärteten Fronten zwischen den USA und China sind ein entscheidender Faktor. Jeden…

Optimieren Sie Ihr Portfolio – 3 Tipps für mehr Effizienz

Die Zinsen im Euroraum bleiben niedrig. Und das noch eine ganze Weile, geht man von der aktuell vorherrschenden Ansicht aus, dass die Europäische Zentralbank den Zinssatz bis mindestens 2020 nicht …