EUR/USD: Zinsphantasie als Kurstreiber

direktbroker-FX.deDirekt nach dem EZB-Zinsentscheid am Donnerstag schoss die europäische Gemeinschaftswährung (EUR) gegenüber dem US-Dollar (USD) auf ein Niveau von 1,1300 USD aufwärts. Heute brach das Paar über die Kaufmarke aus und dürfte somit den Grundsteig für einen Boden gelegt haben.

Genau diese Hürde wurde bereits im Vorfeld mehrfach getestet, hieran scheiterten Bullen vergleichsweise häufig. Kann dieser Widerstand jedoch auf Wochenbasis aus dem Weg geräumt, dürfte sich auch der um 1,1111 USD befindliche Doppelboden regelkonform entfalten und weiteres Aufwärtspotenzial freigeben.

Long-Chance:
Damit Investoren erfolgreich an einem weiteren Kursaufschwung beim Währungspaar EUR/USD in den ersten Zielbereich um den EMA 200 bei 1,1353 USD partizipieren können, sollte ein Tagesschlusskurs oberhalb der Make or Break-Marke bei 1,1300 USD abgewartet werden.

 

 

Ob der im April und Mai aufgebaute Doppelboden dann aber auch erfolgreich abgeschlossen werden kann, wird sich erst noch im weiteren Verlauf zeigen.

Über dem EMA 200 bestünde sogar eine realistische Chance auf einen Kursanstieg bis 1,1503 USD. Scheitern Euro-Käufer erneut um 1,1264 USD, dürfte sich der Handel in der gestrigen Handelsspanne bis in den Bereich von 1,1200 USD in die Länge ziehen.

Ein Intermarket-Vergleich stützt jedoch die Annahme auf eines festeren Euro.

Wochenchart:

 

EUR/USD; Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Währungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 1,13467 USD; 16:55 Uhr
EUR/USD; Täglich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Währungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 1,13467 USD; 16:55 Uhr

 

 

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