DSGV warnt vor den wirtschaftlichen Folgen eines ungeregelten Brexit

DSGV: Ein Brexit ohne ein gültiges Austrittsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union zum 29. März 2019 würde zu erheblichen Rechtsunsicherheiten und damit zu substanziellen Belastungen der gesamten europäischen Wirtschaft und insbesondere der Wirtschaft im Vereinigten Königreich führen.

„Alle Beteiligten sollten nochmals innehalten und über letzte Auswege aus der drohenden Sackgasse nachdenken“, sagte Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

Schleweis bezeichnete die britischen Grundüberlegungen nach einer Neujustierung der Kompetenzen im Verhältnis zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten als verständlich.

 

 

„Den Wunsch nach mehr Subsidiarität teilen viele in Europa. Die Konsequenz eines Austritts aus der EU ist aber falsch, und der jetzt vorgezeichnete Weg einer chaotischen Trennung ist nicht vertretbar.“ Schleweis plädierte deshalb dafür, notfalls über ein Moratorium Großbritannien die Zeit zur Neujustierung ihrer Position zu geben und die Tür zur EU offenzuhalten.

Gleichzeitig rief der DSGV-Präsident die deutschen Unternehmen auf, sich in ihrer Geschäftsplanung auch auf die Möglichkeit eines ungeregelten Brexit einzustellen. Diesbezüglich seien bei den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe umfangreiche Vorbereitungen bereits abgeschlossen.

So hätten beispielsweise die Landesbanken bereits die Rechtsformen ihrer Töchter in London angepasst. Dennoch verblieben Risiken für Unternehmen der Realwirtschaft und aus dem Finanzsektor. Es könne deshalb auch Stand heute nicht ausgeschlossen werden, dass es kurzfristig zu Beeinträchtigungen in den Lieferketten und Dienstleistungsbeziehungen komme, so Schleweis.

 

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