Mit dem Smartphone Geld senden

DSGV: Die Rechnung im Restaurant unter Freunden teilen? Dem Patenkind einen Geldbetrag zum Geburtstag übergeben? Seit Ende 2016 bieten Volksbanken und Raiffeisenbanken unter der Bezeichnung „Geld senden & anfordern“ sowie Sparkassen mit „Kwitt“ in ihren Banking-Apps ihren Kunden das einfache bargeldlose Senden von Geld über das Smartphone an.

Seit Februar 2018 sind die beiden Bezahllösungen untereinander interoperabel, so dass Kunden beider Institutsgruppen über diese Lösungen bereits gegenseitig Geld senden und anfordern können. Ab Anfang Juni 2018 werden beide Institutsgruppen diese jeweiligen Angebote nun auch unter dem gemeinsamen Markennamen Kwitt anbieten.

Weitere Ausbauschritte der Smartphone-Bezahllösung sind bereits geplant. So ist Kwitt grundsätzlich offen für Kooperationen mit weiteren Handybezahlverfahren; sowohl aus der Kreditwirtschaft wie auch von bankunabhängigen Anbietern. Ziel ist, dass auch deren Kunden die Kwitt-Zahlanwendung aktiv mitnutzen können.

„Durch die Interoperabilität erhöhen wir für unsere Kunden die Reichweite dieser Bezahlinnovation bei bewährt hoher Sicherheit. Unsere Erfahrungen mit diesem Angebot seit 2016 bestätigen: Das Überweisen von Handy zu Handy bietet den Kunden einen schnellen, praktischen und beliebten Weg des Zahlens. Mit dem einheitlichen Markennamen Kwitt erleichtern wir den Kunden den Überblick über die Bezahlmöglichkeiten im Markt, indem wir ein offenes System zur Verfügung stellen“, sagt Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

„Wichtig ist für uns, dass unsere Kunden über Kwitt mit möglichst vielen ihrer Kontakte, unabhängig von deren Bankverbindung, Geld über das Smartphone austauschen können. Daher sind wir gern zur Zusammenarbeit auch mit weiteren Anbietern im Markt bereit“, so Dr. Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

 


Einfache Anwendung ähnlich einer sms-Nachricht

Wer Onlinebanking-Kunde bei einer teilnehmenden Volksbank, Raiffeisenbank oder Sparkasse ist und seine BankingApp installiert hat, kann den praktischen Bezahlservice über sein Smartphone nutzen. Es muss lediglich der Kwitt-Dienst in der App aktiviert werden.

Der Verlauf beim Kwitt-Verfahren ist mit einem sms-Versand vergleichbar und denkbar einfach: Statt der direkten IBAN-Eingabe wird der Empfänger in der Kontaktliste des Smartphones angeklickt, der Betrag erfasst und der Senden-Button aktiviert – fertig. Optional kann die Zahlung um eine Chatnachricht oder ein Foto ganz im Stil eines Messengerdienstes ergänzt werden. Bei Beträgen unter 30 Euro erfolgen Zahlungen in der Regel ohne TAN-Eingabe. Bankkunden können zudem ihre Kontakte via App zur Teilnahme am Kwitt-Verfahren einladen.

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