DAX versucht sich zu fangen – Kurzfristige Erholung nicht ausgeschlossen

FXCM: DAX versucht sich zu fangen – Kurzfristige Erholung nicht ausgeschlossen

?Noch kurz vor Handelseröffnung in Frankfurt sprach beim Blick auf die Kursticker vieles für einen schwarzen Montag nach dem zumindest schon dunkelroten Freitag der Vorwoche. Aber auf einem DAX-Niveau unter 9.700 Punkten fanden sich jede Menge Käufer, die ihre Chance sahen, deutsche Aktien billig einsammeln zu können. Kurzfristig sollten diese Anleger Recht behalten, im Tagesverlauf ging es zunächst weiter nach oben zurück in Richtung der wichtigen Marke von 8.900 Punkten. Dann allerdings eröffnete die Wall Street erneut schwächer und der Index tauchte wieder ab. Offen bleibt die Frage der Nachhaltigkeit dieser Erholung auch wegen des Feiertags in Japan und des heute ebenfalls feiertagsbedingt nur sehr dünnen Handels in den USA. Nach einer Abwärtsbewegung von mehr als 1.200 Punkten am Stück im DAX ist allerdings hier eine kurzfristige Gegenbewegung sehr wahrscheinlich. Die mittelfristige Tendenz bleibt nach Bruch der Unterstützung von 8.900 Punkten weiter als fallend einzuschätzen.?
 

Die Stimmung unter den Investoren ist nach dem Kurssturz der vergangenen drei Wochen so in den Bereich Pessimismus gedreht, dass genau hier aber auch eine gute Chance besteht, dass sich der Markt schnell wieder über die Marke von 9.000 Punkten erholt. Als Unterstützung einer solchen Bewegung könnten die US-Indizes herhalten, die wesentlich besser dastehen. Und auch wenn deutsche Aktien zum Jahresschluss durch die konjunkturelle Eintrübung in Deutschland und durch den schwachen Euro nur zweite Wahl sein dürften, so könnte die Nachfrage nach US-Aktien auch den DAX kurzzeitig mit nach oben ziehen. Viele Fondsmanager in den USA sind immer noch unterinvestiert und finden nun günstige Einstiegsniveaus vor.
 

Für den DAX bleibt die Börsenampel jedoch weiter klar auf rot. Und sollte es dieses Jahr in den USA anders kommen und sich die Unsicherheit auch bis zum Jahresschluss fortsetzen, bspw. durch eine enttäuschende US-Quartalsberichtsaison, dann dürften deutsche Aktien bei den Investoren ganz oben auf der Verkaufsliste stehen. Für den DAX hieße dies, dass zum Jahresschluss ein Test der 8.000er Marke sehr wahrscheinlich würde.

 

 

Von Jens Klatt

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