MENUMENU

Deswegen wird der Aussie Dollar fallen!

  • Der Aussie-Dollar zog an, nachdem das FOMC den Pfad für die Projektionen einer Zinsanhebung ebnete
  • Fed-Rhetorik, US-BIP und VPI könnten die Spekulationen auf eine Erhöhung im Dezember stärken
  • Risikoneigung und gegenteilige Rendite Spreads könnten den Aussie wieder fallen lassen


FXCM: Der Australische Dollar startete in der vergangenen Woche eine eindrucksvolle Erholung und der Löwenanteil davon erfolgte nach der Bekanntmachung der FOMC Geldpolitik. Ein Abflachung des projizierten Pfades der Zinsanhebung verstärkte die Risikoneigung und sandte die sentimentabhängige Währung aufwärts, trotz der unverkennbar restriktiven Rhetorik der Fed-Vorsitzenden Yellen, die so gut wie versprach, dass eine Erhöhung im Dezember (wie erwartet) erfolgen wird.

 

Notenbanker im Fokus
Eine weitere ruhige Woche an der lokalen Front wird die Spekulationen über die Fed-Policy im Auge behalten, wenn ausführliche Informationen der Zentralbank-Offziziellen veröffentlicht werden. Bemerkungen von Yellen werden an der Spitze stehen, wenn sie vor dem Ausschuss der Bankenaufsicht aussagt. Eine Reihe anderer Reden von den Präsidenten der regionalen Zweigstellen, von zwei Gouverneuren und dem Vizepräsidenten Fischer stehen ebenfalls auf der Agenda.

Der US-Wirtschaftskalender bietet ebenfalls viele Daten, um die Policy-Spekulationen anzufachen. An erster Stelle soll die endgültige Revision der BIP-Daten für das zweite Quartal eine erhöhte annualisierte Wachstumsrate von 1,3% vorweisen, während das von der Fed bevorzugte Kern PCE Inflationsmaß eine Wachstumsrate zeigen wird, die im August auf ein sechsmonatiges Hoch von 1,7 Prozent angestiegen war.

 


Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Bärisch


Insgesamt sind das schlechte Nachrichten für den risiko- und ertragsabhängigen Australischen Dollar. Das Versprechen eines mäßigen Straffungszyklus in 2017-28 scheint die Art der Fed zu sein, aus den in 2016 gemachten Fehlern zu lernen. Die Entscheidungsträger hatten weniger versprochen und mehr geliefert anstelle des Gegenteils. Sollte sich die Wirtschaft, wie von den Offiziellen erwartet, entwickeln, könnte in der Praxis ein steilerer Rückgang erfolgen.

In der Zwischenzeit kalkulieren skeptische Investoren die Möglichkeit einer Straffung im Dezember mit nur 55,4 Prozent. Das ergibt viel Platz für eine stärkere Überzeugung um eine bedeutsame Auswirkung auf die Anlagekurse zu haben, sollte die Fed-Rhetorik weiterhin restriktiv bleiben und die Wirtschaftsdaten sich dementsprechend verhalten.

Das Pattern der Stimmabgaben bei dem FOMC-Meeting in der vergangen Woche scheint ersteres zu bestätigen. Und was Letzteres betrifft, so ist Yellens Kommentar, dass die Dinge zwischen jetzt und dem Jahresende nur unverändert zu bleiben brauchen, um eine Zinsanhebung zu rechtfertigen, eine relativ niedrige Barriere. Insgesamt deutet dies darauf hin, dass der Aussie sich wieder abwärts bewegen wird, weil die Aussichten auf sich nähernde Stimulusreduzierungen die Risikoneigung belasten und die gegenteilige Bewegung bei den Renditen-Spreads auslösen könnte.

Autor: Ilya Spivak

 

 

AUD/USD: Keine Gefahr für den Aufwärtstrend

 

maxblue: Geldprämie für Übertrag von Depotvolumen

Auch in 2019 bietet maxblue für Neu- und Bestandskunden eine Depotwechselprämie an. Übertragen Kunden mindestens 5.000 Euro Ihres Depotvolumens von einer anderen Bank oder Fondsgesellschaft auf Ihr…

Wirtschaftskalender: Brexit-Zukunft auf dem Prüfstand

Bei nur wenigen für heute geplanten Berichten könnte man meinen, dass der Tag langweilig wird. Allerdings ist eine Veranstaltung mit großem Potenzial zur Markterschließung geplant die Brexit-Abstim…

Goldpreis konsolidiert Kursanstieg

Gold war in den letzten Wochen sehr gefragt und stieg mit 1.300,40 Dollar je Feinunze auf den höchsten Stand seit Mitte Juni 2018. Auslöser für die dynamische Rallye war die Furcht der Anleger vor …

Brexit: Schweiz-Plus-Lösung für das Vereinigte Königreich?

Das ifo Institut hat die EU aufgefordert, dem Vereinigten Königreich eine Lösung nach Vorbild des Schweizer Modells anzubieten. „Angesichts der verfahrenen Lage müssen neue Ansätze her“, sagt Forsc…

Aktie im Fokus: Beiersdorf – Widerstände bei 89,40 – 92,04 – 94,18 – 96,32 Euro

Die Aktie des DAX-Konzerns Beiersdorf notierte am 01. März 2018 auf einem Verlaufstief von 85,12 Euro. Das Wertpapier kletterte seitdem bis auf ein Hoch vom 07. August 2018 von 103,25 Euro. Derzeit…

Marktkommentar: Citigroup eröffnet US-Berichtssaison

Die meisten Aktienmärkte hatten zu Beginn der neuen Handelswoche mit Rückgängen zu kämpfen, und das zurecht. An der Datenfront enttäuschten die Handelsdaten aus China und das Update zur Industriepr…

Aktie im Fokus: Continental – Analysten sehen Kursziele bis zu 165 Euro

Die Aktie des DAX-Konzerns Continental notierte am 09. Januar 2018 mit 257,50 Euro auf einem Hoch. Seitdem fiel das Wertpapier bis auf ein Verlaufstief des 02. Januar 2019 auf 118,30 Euro. Derzeit …

DAX knabbert an der 11.000er Marke – Wer gewinnt den Kampf?

Der deutsche Leitindex bewegt sich seit mehreren Tagen in einer Seitwärtszone, die zwischen 10.780 und etwa 10.980 Punkten verläuft. Aufgrund der positiven Entwicklung des US-Marktes notiert der DA…

Märkte erholen sich, nachdem Peking Unterstützung zusagt

Am Dienstag konnten die Aktien wieder zulegen und sich von dem Ausverkauf am Montag erholen, der durch chinesische Daten ausgelöst worden war. Hier hatten schwache Daten aus China in der vorangegan…