Bonus-Zertifikate bieten aktuell attraktive Konditionen

Weltweit kam es in den zurückliegenden Monaten auf den Aktienmärkten zu großen Kursschwankungen. Das führte unter anderem zu einem deutlichen Anstieg der erwarteten Schwankungsbreite, auch implizite Volatilität genannt. Davon kann der Anleger profitieren: Eine gestiegene „Vola“ begünstigt den Preis verschiedener Zertifikatearten. Bonus-Zertifikate bieten aktuell besonders attraktive Konditionen.

Deshalb hat Goldman Sachs kürzlich insgesamt 241 neue Bonus-Zertifikate auf den DAX® und den europäischen Leitindex DJ EURO STOXX 50® mit niedrigen Barrieren emittiert. Insbesondere in stürmischen Börsenphasen bieten diese Zertifikate dem Anleger einen attraktiven Teilschutz. Die Laufzeiten enden jeweils unterschiedlich in der Zeitspanne vom 20. März 2009 bis 18. Juni 2010. Zudem sind kürzlich 81 neue Bonus-Zertifikate auf Allianz, BASF, Bayer, Deutsche Bank, E.ON, RWE und Siemens emittiert worden, die ebenfalls niedrige Barrieren aufweisen. Diese Zertifikate haben eine Laufzeit von gut einem Jahr (18. Dezember 2009).

Ein klassisches Bonus-Zertifikat ist durch zwei Kursschwellen gekennzeichnet: das Absicherungsniveau (Barriere) und das Bonusniveau. Sollte der Kurs des Basiswerts (zum Beispiel einer Aktie) bis zur Fälligkeit nicht unter das Absicherungsniveau fallen, ist der Anleger vor Verlusten geschützt. Er bekommt dann am Laufzeitende eine Rückzahlung, die durch das Bonusniveau bestimmt wird und die in der Regel über dem Kaufkurs liegt, so dass der Anleger die Aussicht auf eine attraktive Rendite hat. Sollte der Basiswert am Laufzeitende sogar über dem Bonusniveau notieren, nimmt der Investor auch an dieser für ihn noch günstigeren Wertentwicklung teil. Kommt es allerdings zu einer Unterschreitung des Absicherungsniveaus bis zur Fälligkeit, wird der Inhaber des Zertifikats so gestellt, als wäre er direkt im Basiswert investiert. Er erhält dann eine Rückzahlung, die sich am Schlusskurs des Basiswerts bei Fälligkeit orientiert, was, bei einer negativen Entwicklung des Basiswerts, zu Verlusten, bis hin zum Totalverlust, führen kann.

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