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Lanxess hebt Prognose für Geschäftsjahr 2018 an

Lanxess: Der Spezialchemie-Konzern LANXESS knüpft mit dem besten Quartalsergebnis seiner Geschichte an das erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 an und hebt seine Ergebnisprognose für 2018 an.

Der globale Umsatz wuchs im Auftaktquartal um knapp sieben Prozent auf 2,565 Milliarden Euro nach 2,401 Milliarden Euro im Vorjahr. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich deutlich um 14 Prozent auf 375 Millionen Euro nach 328 Millionen Euro im Vergleichsquartal. Maßgeblich für diese positive Entwicklung waren insbesondere die Beiträge der 2017 akquirierten Chemtura-Geschäfte.

Auch das im Februar 2018 von Solvay erworbene Geschäft mit Phosphorchemikalien leistete einen ersten Beitrag. Negative Wechselkurseffekte dämpften die positive EBITDA-Entwicklung. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg um fast einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr auf 14,6 Prozent. Das Konzernergebnis verbesserte sich deutlich um 23 Prozent auf96 Millionen Euro nach 78 Millionen Euro im Jahr zuvor.

„LANXESS ist weiter voll auf Kurs. Wir sind dynamisch in das neue Geschäftsjahr gestartet und haben unsere Profitabilität erneut verbessert. Das zeigt: unsere Anstrengungen bei der Weiterentwicklung des Konzerns zahlen sich zunehmend aus“, sagte LANXESS-Vorstandsvorsitzender Matthias Zachert.

Seine Prognose für das Gesamtjahr 2018 hat der Konzern angehoben und erwartet nun einen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen um fünf bis zehn Prozent für die „New LANXESS“-Segmente (Advanced Intermediates, Specialty Additives, Performance Chemicals und Engineering Materials). Im Vorjahr lag das vergleichbare EBITDA vor Sondereinflüssen bei rund 925 Millionen Euro.

Auf der Bilanzpressekonferenz im März hatte Zachert nur eine leichte Steigerung für das Gesamtjahr in Aussicht gestellt. Das Ergebnis von ARLANXEO, einem Gemeinschaftsunternehmen von LANXESS und Saudi Aramco für synthetischen Kautschuk, ist in der Jahresprognose für 2018 nicht berücksichtigt. ARLANXEO wird ab dem zweiten Quartal separat ausgewiesen.

 

 

Insgesamt gute Geschäftsentwicklung in den Segmenten
Der Umsatz des Segments Advanced Intermediates lag im ersten Quartal 2018 mit 563 Millionen Euro um 8,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 518 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg überwiegend aufgrund angepasster Verkaufspreise um 12,1 Prozent auf 102 Millionen Euro nach 91 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag bei 18,1 Prozent nach 17,6 Prozent im Vorjahr.

Im Segment Specialty Additives übertraf der Umsatz den Wert des Vergleichsquartals von 239 Millionen Euro mit 496 Millionen Euro um mehr als das Doppelte. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 81 Millionen Euro um 84,1 Prozent über dem Vorjahreswert von 44 Millionen Euro. Die starke Ergebnisentwicklung resultiert überwiegend aus der Eingliederung der zugekauften Chemtura-Geschäfte. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 16,3 Prozent unter dem Wert des Vorjahres von 18,4 Prozent.

Im Segment Performance Chemicals sank der Umsatz im ersten Quartal 2018 um 8,7 Prozent auf 336 Millionen Euro nach 368 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 52 Millionen Euro um 11,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 59 Millionen Euro. Insbesondere nachteilige Wechselkurseinflüsse und die Veräußerung des Chlordioxid-Geschäfts verringerten den Umsatz und das Ergebnis. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag bei 15,5 Prozent nach 16,0 Prozent im Vergleichszeitraum.

Der Umsatz im Segment Engineering Materials wuchs deutlich um 24,8 Prozent auf 393 Millionen Euro nach 315 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg noch stärker – um mehr als 50 Prozent auf 73 Millionen Euro nach 48 Millionen Euro.

Die Ergebnisverbesserung resultierte aus gestiegenen Verkaufspreisen, dem Beitrag des im Vorjahr übernommenen Urethane-Geschäfts sowie einer höheren Auslastung. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 18,6 Prozent deutlich über dem Wert des Vergleichsquartals von 15,2 Prozent.

Im Segment ARLANXEO ging der Umsatz im Vergleich zum sehr starken Vorjahresquartal um 20,1 Prozent auf 757 Millionen Euro nach 948 Millionen Euro zurück. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verringerte sich vor allem aufgrund nachteiliger Wechselkurseffekte um 22,9 Prozent auf 111 Millionen Euro nach 144 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag bei 14,7 Prozent nach 15,2 Prozent ein Jahr zuvor.

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