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Aktien brechen stark ein, da die USA den Einsatz im Handelskrieg erhöht

London Capital Group:  Über Nacht wurde die zermürbende Stille des Weißen Hauses hinsichtlich des Handelskriegs, die dazu geführt hatte, dass die weltweiten Aktien in den jüngsten Sitzungen zulegten, gebrochen. Die USA erhöhten den Einsatz im Handelskrieg mit China, was die Aktienmärkte einbrechen ließ, da die Risikoscheu vorherrscht.

Die Trump-Regierung kündigte über Nacht nach Schließung der Märkte in den USA auf weitere chinesische Importe im Wert von 200 Mrd. USD Zölle an. Die asiatischen Märkte brachen deutlich ein und China erfuhr wie zu erwarten war den stärksten Rückgang, das zu einem Zeitpunkt ganze 2% eingebüßt hatte; die US-amerikanischen und europäischen Futures deuten an, dass die Anleger die Aktien bei Eröffnung ausverkaufen werden.

An den Devisenmärkten stieg der Dollar gegenüber den meisten Pendants an, ausgenommen war der sichere Hafen Yen, für den die Nachfrage zunahm.

 

Bis jetzt hatte die Trump-Regierung die zu verzollenden Produkte sorgfältig ausgewählt, um zu vermeiden, dass der US-Verbraucher direkt beeinträchtigt wird. Mit diesem jetzt allgemeinen ungezielten Ansatz wird es jedoch fast unmöglich, dass die US-amerikanischen Haushalte nicht beeinträchtigt werden, da die Steuererhöhungen bei den täglichen Produkten spürbar sein werden. Vielleicht wird das die rettende Gnade des Handelskriegs sein?

In vier Monaten stehen die Zwischenwahlen an, weshalb der politische Druck auf Trump zunehmen könnte, sollte die allgemeine Öffentlichkeit anfängt, die Auswirkungen der höheren Preise fühlen.

 

In der Zwischenzeit zeigt diese zweite Maßnahme von Trump, dass er mit dem Thema Handelskrieg nicht spaßt. Die Marktreaktion war bisher recht dürftig. Diese Maßnahme von Herrn Trump könnte das ändern, in welchem Fall die Händler damit anfangen dürften, wählerischer zu sein, in welche Märkte sie sich einkaufen und hierbei auf der Grundlage auswählen, welche Märkte die möglichen Gewinner und Verlierer dieses Handelskriegs sein werden.

Die jüngste Gefälligkeit dürfte verschwinden.

 

 

 

Bedeutet Dr. Kupfer einen Wendepunkt?
Die Rohstoffe leiden unter den erhöhten Handelsspannungen. Öl ist über Nacht über 1% gefallen, was bedeutet, dass wichtige Ölunternehmen bei Eröffnung in Europa einbrechen dürften.

Auch Kupfer brach aufgrund von Nachfragebedenken im Zusammenhang mit erhöhten Handelsspannungen über 3% ein und erreichte seinen niedrigsten Wert in fast einem Jahr; kann man Dr. Kupfer glauben, dann haben wir in der globalen Wirtschaft einen Wendepunkt erreicht.

 

Wird ein restriktiverer Herr Draghi den Euro steigen lassen?
Wenn wir den Handelskrieg mal beiseitelassen, so wird EZB-Präsident Mario Draghi von den Händlern genau beobachtet werden. Die Daten der Eurozone sind endlich wieder positiv, nachdem sie langsam in das Jahr gestartet waren. Darüber hinaus deutete Draghi bei der EZB-Sitzung im Juni an, dass die EZB die Zinsen bereits im Sommer 2019 anheben könnte.

Die Händler werden nun darauf warten, dass Draghi seine Pläne genauer ausführt, ein zurückhaltender Herr Draghi wird heute nicht erwartet.

Auch wenn Draghi dem Euro Auftrieb verleihen könnte, so könnte dieser dennoch im Vergleich zum Reiz des Dollars als sicherer Hafen unbedeutend sein.

 

 

Die hierin zur Verfügung gestellten Informationen und Kommentare stellen in keiner Weise ein Angebot oder eine Aufforderung zur Tätigung von Investitionen dar und sind nicht als Anlageberatung zu verstehen. Die bereitgestellten Informationen werden zum Zeitpunkt der Generierung der Daten als richtig erachtet. Verluste können Einlagen überschreiten.

 

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