Jahreswechsel: Welche steuerlichen Termine und Fristen Sie im Auge behalten sollten

netbank: Auch für das Jahr 2019 gibt der Fiskus dem Steuerzahler einige wichtige Termine vor. Diese sollten Sie nicht verpassen – denn unter Umständen riskieren Sie einen Säumniszuschlag, wenn Sie Ihre Steuererklärung verspätet abgeben.

Nachfolgend erfahren Sie, welche Termine und Fristen im neuen Jahr zu beachten sind.

 

 

Neue Fristen für die Abgabe der Steuererklärung
Ab 2019 gelten neue Fristen für diejenigen, die zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind. Dies ist der Fall, wenn für das Jahr 2018 eine der folgenden Voraussetzungen zutrifft:

  • Der Steuerpflichtige war bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig beschäftigt.
  • Auf der Lohnsteuerkarte war ein Freibetrag eingetragen.
  • Es waren Einkünfte aus Vermietung, selbstständiger Tätigkeit oder Rente vorhanden und die Einkünfte überstiegen den Grundfreibetrag (für 2018: 8.820 Euro für Ledige oder 17.640 Euro für Verheiratete).
  • Der Steuerpflichtige bezog Lohnersatzleistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Dazu zählen unter anderem Elterngeld und Arbeitslosengeld.
  • Bei doppelverdienenden Ehepartnern gab es bestimmte Kombinationen aus den Lohnsteuerklassen IV und V.

 

 

Wenn Sie im Jahr 2018 eines dieser Merkmale erfüllt haben, müssen Sie eine Einkommensteuererklärung abgeben. Hierfür gelten neue Fristen: Statt wie bisher bis Ende Mai muss die Steuerklärung 2018 bis zum 31. Juli 2019 vorliegen.

Im Gegenzug ist dafür die Fristverlängerung gestrichen worden – wer den Termin nicht einhält, muss folglich mit einem Säumniszuschlag rechnen.

Längere Fristen gelten, wenn Sie für die Erstellung Ihrer Steuererklärung die Hilfe eines Steuerberaters oder Lohnsteuerhilfevereins in Anspruch nehmen. Dann können Sie sich mit der Abgabe der Steuererklärung für das Jahr 2018 bis zum 2. März 2020 Zeit lassen.

 

 

Welche Termine Sie bei der freiwilligen Steuererklärung beachten sollten
Deutlich mehr Zeit können Sie sich lassen, wenn Sie Ihre Steuererklärung auf freiwilliger Basis abgeben können. Hier drohen auch keine Strafzahlungen, wenn Sie untätig bleiben – allerdings können dann Ansprüche auf Steuerrückzahlung verjähren.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie das „Verfallsdatum“ nicht verpassen: Die freiwillige Steuerklärung für das Jahr 2015 können Sie noch bis zum 31. Dezember 2019 beim Finanzamt einreichen. Danach wird die Steuererklärung nicht mehr anerkannt, selbst wenn Sie etwa aufgrund hoher Werbungskosten einen Anspruch auf Steuerrückerstattung hätten.

 

S Broker Aktion: Allianz Thematica ohne Ausgabeaufschlag

Noch bis zum 31. Dezember 2019 können Anleger beim Sparkassen Broker den AGIF – Allianz Thematica – A – EUR (LU1479563717) ohne Ausgabeaufschlag im Einzelkauf erwerben oder als Sparplan anlegen. Da…

Admiral Markets bietet islamisches Konto an

Admiral Markets macht einen Schritt in Richtung potenzieller Kunden weltweit, indem ab sofort ein islamisches Handelskonto angeboten wird, das für Trader mit muslimischem Glauben konzipiert ist.Das…

comdirect Aktion: hausInvest von Commerz Real ohne Ausgabeaufschlag kaufen

Anleger können bei der comdirect noch bis zum 29. Februar 2020 den hausInvest Fonds von Commerz Real ohne Ausgabeaufschlag kaufen. Dank breiter Risikostreuung bewährt sich hausInvest bereits seit 1…

S Broker: Free-Trade-Aktion mit HVB UniCredit

Noch bis zum 30. Dezember 2019 können Top Trader beim Sparkassen Broker alle Produkte der HVB UniCredit im Direkthandel ab einem Ordervolumen von 1.500 Euro ohne Orderprovision kaufen und verkaufen…

Mehrheit erwartet von moderner Tarifpolitik mehr als nur Gehaltszuwachs

Moderne Tarifpolitik muss auch Leistungen wie zusätzliche Pflegeabsicherungen einschließen und darf sich nicht nur auf Vereinbarungen zum Gehalt beschränken. Diese Auffassung vertritt die absolute …

Immobilie als Altersvorsorge

Die eigenen vier Wände sind für die Mehrheit der Deutschen die ideale Form der Altersvorsorge, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Allein auf Betongold sollte man seine private Absicherung allerding…

GBP/USD zieht mit schwachen US-Konjunkturdaten an

Das britische Pfund im Verhältnis zum US-Dollar schnellte am Mittwoch mit 1,3120 Dollar auf den höchsten Stand seit sieben Monaten.Angetrieben von schwächeren US-Konjunkturdaten – der ADP-Beschäfti…

DAX ist angezählt – Countdown zu neuen Strafzöllen läuft

Der Deutsche Aktienindex ist angezählt. Der Rutsch zu Wochenbeginn unter die Marke von 13.000 Punkten hat sein Spuren hinterlassen. Anleger halten sich mit Neuengagements zurück, potenzielle Leerve…

Keine klare Richtung am Finanzmarkt – Warnung am Ölmarkt

Überall Unsicherheit Im Zollstreit zwischen China und den USA treffen widersprüchliche Signale ein. Die Wall Street und Asien ziehen an, Frankfurt zögert. Auch bei Erdöl rätseln die Anleger.Nur das…