5 goldene Regeln für Ratenkredite

Postbank: Des Sparers Leid ist des Kreditnehmers Freud: Niedrige Zinsen sorgen für spärliche Erträge auf Spar-, Tages- und Festgeldkonten. Kreditnehmern bescheren sie dagegen besonders günstige Konditionen. Diese Regeln machen fit für den Kredit.

1. Finanziellen Spielraum ausloten
Wie viel Kredit kann ich mir leisten? Bevor die Entscheidung für ein Darlehen und die Höhe des geliehenen Betrages fällt, muss das frei verfügbare Einkommen ermittelt werden. Dafür zieht man alle Fix- und Lebenshaltungskosten von den Einnahmen ab. Die Differenz ergibt den Spielraum für die monatliche Kreditrate.

„Zusätzlich sollte jeder Haushalt schnell verfügbare finanzielle Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben haben“, empfiehlt Stefan Jank von der Postbank.

2. Wer schnell tilgt, kann sparen
Kreditnehmer sollten nicht nur die Höhe der geliehenen Summe mit Bedacht planen, sondern auch die Laufzeit des Darlehens. Als Faustregel gilt: Je schneller der Kredit getilgt wird, desto niedriger ist die Zinsbelastung. Eine kürzere Kreditlaufzeit bedeutet allerdings auch eine höhere Monatsrate.

 

 

 

3. Finger weg von schufafreien Krediten
Um sich abzusichern, prüft ein seriöser Kreditgeber vor Vertragsabschluss immer die Bonität des Kreditnehmers. In der Regel geschieht dies durch Abfrage bei der Schufa. Anbieter, die schufafreie Darlehen offerieren, nehmen oft sehr hohe Zinsen. Zudem können sich hinter solchen Angeboten Betrüger verstecken, die im Vorfeld Gebühren kassieren, obwohl gar kein Darlehensvertrag zustande kommt.

4. Bei Zahlungsschwierigkeiten den Dialog mit der Bank suchen
Selbst bei umsichtiger Kreditaufnahme können Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit zu Zahlungsproblemen führen. „Merkt ein Kreditnehmer, dass er die Raten für sein Darlehen nicht mehr zahlen kann, sollte er sofort seine Bank informieren“, so Stefan Jank. „Je früher Zahlungsprobleme offen angesprochen werden, desto größer sind die Erfolgsaussichten, dass Kunde und Bank gemeinsam eine Lösung finden.“

5. Optionaler Versicherungsschutz
Viele Kreditgeber bieten auch eine Restschuldversicherung an: „Der Abschluss einer solchen Versicherung ist freiwillig“, betont der Postbank Experte. „Sie kann den Kreditnehmer oder seine Hinterbliebenen aber absichern. Dann wird der Kredit im Todesfall zurückgezahlt oder die Raten werden bei Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit des Kreditnehmers zeitweilig übernommen. Ein finanzieller Engpass kann so überbrückt werden.“

Wichtig: Kreditnehmer sollten die Details des Vertrages im Vorfeld prüfen, um zu entscheiden, welche Absicherung sie benötigen.

 

Aktie im Fokus: Citigroup – Zahlen heben Aktie merklich an. Kaufsignal!

In den USA beginnt wieder die Berichtssaison und den Anfang machen wie gewohnt Bankenwerte. Die Citigroup hat den Anfang gemacht und wartet mit einem besseren Ergebnis auf, als zuvor von Analysten …

Aktie im Fokus: Adidas – Der Sportriese rennt wieder los!

Ein kurzer Blick auf den langfristigen Kursverlauf in der Adidas-Aktie legt einen intakten Aufwärtstrend offen, der Anfang August auf ein Rekordhoch von 296,50 Euro aufwärts geführt hatte.Nur wenig…

Aktie im Fokus: Wirecard – 22 % Kursabschlag nach FT-Vorwurf

Der Streit zwischen Wirecard und der „Financial Times“ (FT) geht in eine neue Runde. Die Zeitung soll jetzt Dokumente besitzen, die Zweifel an der Buchhaltungspraxis des Zahlungsabwicklers Wirecard…

Aktie im Fokus: ThyssenKrupp – Experten sehen 30 Prozent Kurspotential

Die Aktie des MDAX-Konzerns ThyssenKrupp notierte am 15. August 2019 auf einem letzten Verlaufstief von 9,25 Euro. Das Wertpapier stieg seitdem bis zum 13. September 2019 auf ein letztes Hoch von 1…

Giftstoffe im Bau: Vorsicht bei Modernisierungen

Verschiedene Baumaterialien, die heute als Giftstoffe bekannt sind, wurden jahrzehntelang bedenkenlos verbaut. Einige Stoffe gelten heute sogar als krebserregend. Bei der Modernisierung von Altbaut…

DAX: 12.500-Punkte-Marke im Visier

Die Zuversicht im US-chinesischen Handelskonflikt und ein Kurssprung bei der SAP-Aktie haben in der vergangenen Woche dem DAX auf Wochensicht ein Plus von 4,15 Prozent auf 12.511 Punkte beschert. D…

DAX ist “nah dran” am Jahreshoch – Börse feiert die “Nah-dran-Deals”

Die Börsen freuen sich über die „Nah-dran-Deals“. Handelsstreit, Brexit – beide Konflikte sind noch nicht gelöst, aber so nah dran an den Abkommen wie jetzt war man an beiden Fronten noch nie. Eine…

Wirtschaftskalender: Berichtssaison der Wall Street beginnt

1000 Uhr | Polen | VPI-Inflation (September) Die Ergebnisse der Parlamentswahlen hatten keinen großen Einfluss auf die PLN-Bewertung. Die Daten zum Preiswachstum könnten zu einer gewissen Volatilit…

Bulle und Bär streiten im EURCHF um die Vorherrschaft

Die FX-Paarung EURCHF bietet aktuell Potential für Bewegung in beide Richtungen.  Während sich das italienische Aktienbarometer an seinem Jahreshoch versucht, steht beim AUDJPY vor weiteren Kursans…