Inverse Zinskurve als Alarmsignal?

Principal Global InvestorsGenau wie die Bedenken hinsichtlich der Verschlechterung des Konjunkturindikators PMI Ende letzten Jahres übertrieben waren, sind es auch die Panikreaktionen auf die Inversion der Zinskurve. Die Wirtschaft schwächt sich zwar ab, aber es ist keine Rezession in Sicht.

Gleichzeitig war eine Erinnerung an die Märkte überfällig, dass die Konjunktur sich abschwächt. In der Tat verzeichneten die Risikomärkte trotz nachlassender Wirtschaftsaktivitäten im Hintergrund eine V-förmige Erholung. Das lässt Raum für Enttäuschungen.

Pessimistische Prognosen von Seiten der EZB und Fed haben an den Märkten eine gewisse Nabelschau ausgelöst. Es bestehen zudem Bedenken, wie die Fed sonst noch helfend eingreifen könnte.

Ein weiteres Entgegenkommen der Fed würde wahrscheinlich eine Reaktion auf eine sich verschlechternde Wirtschafts- und Inflationsprognosen sein und daher von den Risikomärkten nur negativ aufgenommen werden. Es gibt einen Grund, um das Wachstum besorgt zu sein. Aber von einer Rezession auszugehen, ist übertrieben.

Kommentar von Seema Shah, Global Investment Strategist bei Principal Global Investors

 

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