Aktie im Fokus: Deutsche Bank plötzlich gefragt

Société Générale: Das „No Deal“-Votum des britischen Parlaments spielte an den Aktienmärkten am Mittwoch kaum eine Rolle. Trotzdem stachen einige Werte aus dem – insgesamt überwiegend freundlichen, dazu gleich mehr – Gesamtmarkt heraus. Die Deutsche Bank zum Beispiel, deren Aktie mit einem Plus von 8,39% (größter Tagesgewinn seit dem 24. April 2017!) den DAX mit deutlichem Vorsprung anführte.

Für den plötzlichen Kurssprung konnten zwei mögliche Gründe ausgemacht werden; zum einen sorgte der Bericht des Handelsblatts über das Bestreben der Bundesregierung, die immer mal wieder ins Spiel gebrachte Fusion zwischen Deutsche Bank und Commerzbank voranzutreiben, für neue Kursphantasien.

Und zum anderen pushten die unerwartet guten Zahlen der US-amerikanischen Großbank Goldman Sachs den Kurs des deutschen Geldhauses, der damit aus charttechnischer Sicht die wichtige 8-Euro-Marke auf Anhieb überwand.

 

 

Kann die Aktie den Break in den kommenden Sitzungen mit weiteren Gewinnen bestätigen und das markante Dezember-Zwischenhoch bei 8,22 Euro überbieten, wäre plötzlich wieder Platz bis an die 8,50er-Hürde sowie die Eindämmungslinie bei 8,76 Euro (Juni-Tief). Von dort aus könnte es im Anschluss sogar bis an, eventuell sogar über den Bremsbereich bei 9 Euro gehen!

Auf der Unterseite sind die Haltestellen hingegen weit weniger zahlreich und deshalb auch schnell aufgezählt: Einen kleinen Rücksetzer infolge erster Gewinnmitnahmen sollte die 7,50er-Marke sicher auffangen, bevor ein neuerliches Abtauchen der Notierungen an die Unterstützung bei 7 Euro einkalkuliert werden müsste. Darunter würde es allerdings wieder brandgefährlich, denn bei 6,68 Euro wartet das Allzeittief vom 27. Dezember!

 

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