Aktie im Fokus: Tesla – versinkt der Elektrobauer im Chaos?

Société Générale: Nachdem „Mastermind“ Elon Musk mit einem skurrilen Auftritt für hochgradige Irritationen bei den Anlegern sorgte und nahezu zeitgleich die Meldung über die nächsten freiwilligen Abgänge im Management (neben dem gerade erst vor einem Monat ins Amt berufenen Chief Accounting Officer Dave Morton wirft offenbar auch die Personalchefin Gabrielle Toledano die Flinte ins Korn) über die News-Ticker lief, kam es zum neuerlichen Crash in der Aktie. Ein zwischenzeitliches Minus von über 10% ließ die Papiere im Tief auf 252,26 USD-Dollar abstürzen.

Lediglich 4 USD trennten die Kurse am Freitag vom amtierenden Jahrestief, das Anfang April markiert wurde. Und gleichzeitig mit dem 2017er-März-Tief eine wichtige Unterstützungslinie bildet. Fällt die Aktie jetzt unter diesen Halt zurück, droht eine Steigerung der Abwärtsdynamik bis an die runde 200-Dollar-Marke, bevor eine Etage tiefer die ausgeprägte Haltezone bei 180 USD auf die Probe gestellt werden dürfte.

Die nächste Unterstützung wäre dann bereits am markanten 2016er-Tief bei 140 USD zu finden, was einem Abwärtspotenzial von rund 47% entsprechen würde! Gehen die Wetten der Short-Seller also auf?

Das bleibt abzuwarten, denn schon am Freitag zeigte sich, dass die Käufer die Aktie noch nicht vollständig abgeschrieben haben – vom Tagestief kurz nach dem Handelsstart konnten die Papiere immerhin Boden gutmachen und sich zurück über die 260-Dollar-Marke retten.

Sofern die Kurse jetzt auch das Mai-Tief bei 275 USD zurückerobern, würde sich zunächst Platz bis 286 (Juni-Tief) eröffnen. Entscheidend für einen größeren Erholungsimpuls wäre allerdings der Sprung über den horizontalen Widerstand bei 293 USD und die runde 300er-Marke.

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