Société Générale: Mit Optionsscheinen Niedrigzinsumfeld begegnen

So günstig konnten sich Europas Banken seit der Euro-Einführung 1999 noch nie mit frischem Geld versorgen: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 5. Juli 2012 die Leitzinsen auf ein Rekordtief gesenkt. Künftig können sich die Institute bei der Notenbank für nur noch 0,75 Prozent Geld leihen. Die Kosten für ihre Refinanzierung werden also sinken, auch Privatanleger können mit ausgewählten Zertifikaten und Optionsscheinen solide Renditen erwirtschaften. Dabei ist die Bandbreite an sogenannten Fixed Income-Derivaten groß: So gibt es Zertifikate und Optionsscheine auf Euro-Schatz-, Euro-Bobl-, Euro-Bund- und Euro-Buxl®-Futures, Euro-BTP- und CONF-Futures) oder auch auf US-Treasurey Notes, französische Euro-OAT Futures oder englische Staatsanleihen Gilts.

Der Euro-Buxl-Future zum Beispiel ist ein Terminkontrakt auf fiktive langfristige Schuldverschreibungen mit Laufzeiten zwischen 24 und 35 Jahren bei einem Nominalzins von 6 Prozent. Dabei muss das Emissionsvolumen mindestens 10 Mrd. Euro betragen. Emittent ist die Bundesrepublik Deutschland und als Kontraktgröße sind 100.000,- Euro festgesetzt. Inhaber von Euro-BUXL-Future-Kontrakten haben das Recht, eine Bundesanleihe mit entsprechender Ausstattung zu kaufen oder verkaufen. Laufzeiten von Euro-Buxl-Futures enden in den Monaten März, Juni, September sowie Dezember. Gehandelt werden immer die Optionen der bevorstehenden drei Liefermonate. Preisangaben erfolgen in Prozent und werden auf zwei Nachkommastellen berechnet. Die kleinste Preisveränderung von 0,02 Prozent entspricht einem Wert von 20 Euro. Mittels Euro-Buxl-Futures können bestehende oder geplante Investitionen mit langfristigem Anlagehorizont abgesichert werden. Neben den sehr langfristigen Euro-Buxl-Futures werden an der EUREX auch Zins-Futures mit kürzeren Laufzeiten gehandelt. Dabei spiegelt der Euro-Bund-Future fiktive Bundesanleihen mit Restlaufzeiten von 8,5 bis 10 Jahre wider, während der Euro-Bobl-Future mittelfristige Bundesobligationen (Laufzeit zwischen 4,5 und 5,5 Jahre) abbildet. Die kürzeste Zeitspanne (1,75 bis 2,25 Jahre) besitzt der Euro-Schatz-Future.

Mit Open End-Turbo-Optionsscheinen können Anleger überproportional an Kursveränderungen eines Basiswertes partizipieren. Turbo-Optionsscheine werden als Long und als Short angeboten, so kann nicht nur von steigenden, sondern auch von fallenden Kursen profitiert werden. Bei dem Einsatz von Open End-Turbos kann es aufgrund des Hebeleffektes nicht nur zu deutlichen Gewinnen, sondern auch zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

Die Société Générale bietet eine der umfangreichsten Produktangebote zu den verschiedensten Basiswerten im Markt an, darunter Open End-Turbo-Optionsscheine auf folgende Basiswerte im Bereich Fixed Income-Derivate: Euro-Schatz-Future (Laufzeit: 1,75 bis 2,25 Jahre), Euro-Bobl-Future (Laufzeit 4,5 bis 5,5 Jahre), Euro-Bund-Future (Laufzeit 8,5 bis 10 Jahre) sowie Euro-Buxl-Future (Laufzeit 24 bis 30 Jahre). Des Weiteren auf die amerikanischen T-Notes Future (Laufzeit 6,5 bis 10 Jahre) und T-Bond Future (Laufzeit 15 bis 25 Jahre) sowie den englischen Long-Gilt Future (Laufzeit 8,75 bis 13 Jahre).

Aktie im Fokus: Deutsche Börse – Chartbild in bärischer Konstellation

Aktien der Deutschen Börse präsentieren sich langfristig in einer gesunden Verfassung, besondere Aufmerksamkeit fällt der Aufwärtsbewegung seit Ende 2016 zu. Innerhalb des Zeitraums bis Mitte Oktob…

OPEC drosselt Fördermenge – Ölpreis explodiert!

Am Freitag ist in Wien die Entscheidung gefallen. Das Ölkartell OPEC und weitere Förderstaaten haben sich auf eine schärfere Produktionskürzung als erwartet geeinigt. Die 24 Länder wollen von Janua…

Aktie im Fokus: Philips – Analysten sehen 20 Prozent Kurspotential

Die Aktie des EuroStoxx50-Konzerns Philips notierte am 26. September 2019 auf einem letzten Hoch von 44,60 Euro. Danach fiel das Wertpapier bis zum 10. Oktober 2019 auf ein Verlaufstief von 37,47 E…

DAX tritt auf der Stelle – Anleger ohne Vertrauen in die Rally

Der Deutsche Aktienindex ist aus technischer Sicht angezählt. Ein erneuter Schlusskurs unter 13.041 Punkten sollte jetzt unbedingt vermieden werden, um nicht das schon einmal gesendete Signal für e…

Wirtschaftskalender: CAD-Händler erwarten Immobilienmarktdaten

1030 Uhr | Eurozone | Sentix Konjunkturindex (Dezember) Im November zeigte der Index eine deutliche Erholung, die durch den steigenden Optimismus über ein Handelsabkommen zwischen den USA und China…

Aktie im Fokus: Wirecard – Neue Vorwürfe, alter Hut

Der Dax Konzern Wirecard sieht sich erneut Vorwürfen der Bilanzfälschung ausgesetzt. Der Wirecard Aktienkurs reagiert heute jedoch kaum verändert. Ein Kursgemetzel wie bei den vorherigen Fällen ble…

Jahresausblick 2020: Märkte scheinen noch Luft nach oben zu haben

Die Rahmenbedingungen für die globalen Aktienmärkte im Jahr 2020 scheinen ganz passabel eine weiterhin lockere Geldpolitik in den USA und in der Eurozone, schwindende politische Unsicherheiten, lei…

DAX Analyse: Seitwärts weiter – mit eventuellen News Spikes

Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 13.200 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 49 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche…

DAX – Kommt die Weihnachtsrally jetzt in Schwung?

Tickmill: DAX und DOW gaben zum Wochenabschluss mit deutlichen Zuwächsen Grund zur Freude. Bleiben die Käufer am Ball, sieht es gut aus, für die Weihnachtsrally 2019! Der DAX hat nach einem sehr sc…