MENUMENU

Aktien bleiben eine gute Wahl

T. Rowe Price: Sorgen über steigende Zinsen, Handelskonflikte, erhöhte Bewertungen und das sich verlangsamende Wachstum haben zu Kurskorrekturen an den globalen Aktienmärkten geführt. Noch ist nicht klar, wie lange der Ausverkauf noch andauern wird. Investoren fragen sich, was die Volatilität treibt und ob die jüngste Tendenz ein Vorzeichen für die künftige Entwicklung ist.

 

„Ein Teil des Rückenwinds, der die US-Aktienmärkte angetrieben hat – 2018 gab es neue Höchststände – könnten sich im kommenden Jahr zum Gegenwind wandeln“, sagt Jeff Rottinghaus, Portfoliomanager für US Large Caps bei T. Rowe Price. „Auch wenn das Umfeld investorenfreundlich bleibt, könnte es deutlich schwieriger werden.“

Die US-Wirtschaft und die Unternehmensgewinne seien 2018 stark gewachsen. Zugleich sei es teilweise zu übertriebenen Bewertungen gekommen. Ein langsameres Wachstum erscheine wahrscheinlich, da die Zinsen steigen und die Auswirkungen der jüngsten Steuersenkungen verblassen. Trotz des Abschwungs und der gestiegenen Volatilität bleiben die Voraussetzungen an den internationalen Aktienmärkten aber immer noch günstig.

Die Zinsen und Inflation seien in Japan und in vielen entwickelten europäischen Ländern nach wie vor niedrig und die Märkte dort immer noch attraktiv bewertet – zudem sich das Wachstum der Unternehmensgewinne fortsetzen dürfte. Obwohl sich Schwellenländer in diesem Jahr unterdurchschnittlich entwickelt haben, seien sie aus fundamentaler Sicht attraktiver als die USA und die meisten anderen Industrieländer.

 

Marktpsychologie ist wichtig
Im Zuge der starken US-Wirtschaft, der guten Joblage und der steigenden Löhne wird erwartet, dass die US-Notenbank (Fed) an ihrer geplanten schrittweisen Leitzinserhöhung festhält. Steigende Zinsen wiederum könnten die Kreditkosten erhöhen und Verbraucher und Unternehmen von Käufen und Investitionen abschrecken und letztlich die Wirtschaftsdynamik in den USA verlangsamen. Alan Levenson, Chefökonom für den U.S. Raum, geht davon aus, dass die Fed in nächster Zeit stärker an der Zinsschraube drehen wird.

„In den vergangenen zehn Jahren war die Erwartungshaltung so, dass die Fed der US-Wirtschaft bei Bedarf zur Hilfe eilt. Das derzeitige Risiko besteht jedoch genau darin, dass sie nicht im Stande sein wird, die Märkte jederzeit zu stabilisieren”, sagt Quentin Fitzsimmons, Portfoliomanager und Mitglied des Fixed Income Global Investmentteams und fügt hinzu: „Ich denke, dass jetzt die Marktpsychologie eine wichtige Rolle spielt. In diesem Sinne werden die Märkte sehr empfindlich auf kurzfristige fundamentale Entwicklungen reagieren.“

Außer Frage steht, dass die anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und China für erhebliche Unruhe auf den Märkten sorgt. Zwar gibt es laut Larry Puglia, U.S. Large-Cap Core Growth Portfoliomanager, Hoffnung, dass die Vereinbarungen mit der Europäische Union sowie Mexiko und Kanada zu faireren Handelsbedingungen führen. Zugleich gibt er zu bedenken, dass „es derzeit verfrüht wäre, Investitionsentscheidungen zu treffen, die davon ausgehen, dass der Handelskonflikt erfolgreich gelöst wird“.

 

Aktien nach wie vor als beste Wahl
Obwohl Abschwünge immer beunruhigend und temporäre Turbulenzen zu erwarten seien, blieben die Aussichten für die internationalen Aktienmärkte generell günstig. „Während das Wirtschafts- und Kapitalmarktumfeld so günstig ist wie seit einiger Zeit nicht mehr, sollten Investoren nicht erwarten, dass sich die Rendite des Marktes auf unbestimmte Zeit fortsetzt“, sagt Don Peters, Diversified Mid‑Cap Growth and Tax‑Efficient Equity Portfoliomanager.

„Angesichts der starken Performance der letzten Jahre wäre es nicht verwunderlich, wenn die Aktienmarktrenditen in den kommenden Jahren sinken würden. Allerdings sind Aktien nach wie vor die beste Wahl für Anleger, die ein langfristiges Kapitalwachstum anstreben.”

DAX mit leichten Verlusten

Am Freitag machte der DAX im späten Handel noch einen Ausflug über 11.700 Punkte. Zum Auftakt in die neue Woche konnte der Index das Niveau noch halten. Am späten Vormittag verließ die Bullen jedoc…

comdirect ist Partner der Beachvolleyball-WM

comdirect ist Innovations- und Presenting-Partner der Beachvolleyball-Weltmeisterschaften, die vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2019 im Stadion „Am Rothenbaum“ in Hamburg stattfinden. Damit baut comdir…

DAX kann Gewinne nicht halten – Weiterhin lockere Geldpolitik sorgt für Zuversicht

Soviel steht nach dem ersten Handelstag der neuen Woche fest, die Zuversicht ist den Anlegern über das Wochenende erhalten geblieben. Trotz Brexit-Wirren und eines womöglich doch erst später im Jah…

Kryptowährungen: SEC-Beraterin hofft auf “Krypto-Frühling”

Größere Kryptowährungen erlebten am Freitag und Samstag einige Anstiege, während der Handel am Sonntag wiederum einige Preisrückgänge mit sich brachte. Darüber hinaus erlitten sie auch in den erste…

Die Woche der Währungshüter

Das wird die Handelswoche der Notenbanken Gleich drei Zinsentscheidungen bringen uns wahrscheinlich eine Menge Bewegung am Finanzmarkt. Denn die Federal Reserve, die Schweizer Nationalbank und die …

DE30: Offizielle Gespräche über deutsche Mega-Bankenfusion

Die optimistische Stimmung an den globalen Aktienmärkten vom Ende der Vorwoche hielt auch am Montag weiter an. Die australischen und japanischen Aktienindizes stiegen leicht an, während die Aktien …

GBP/USD: Innenstäbe als Taktgeber

Das britische Pfund ist nach der jüngsten Abstimmung im britischen Parlament auf den höchsten Stand seit Mitte Juni 2018 gestiegen. Im Anschluss ist der GBP/USD in eine leichte Konsolidierung einge…

Marktkommentar: Asien mit optimistischem Wochenstart

An der Wall Street waren am Freitag an breiter Front Zuwächse zu beobachten, da alle drei großen US-Aktienindizes ihre bisherigen Wochengewinne ausbauen konnten. Der marktbreite S&P 500 und technol…

ETFs an der Börse Stuttgart ohne Spread handeln

An der Börse Stuttgart können Anleger ab sofort bis zum 29. März 40 ausgewählte ETFs auf die Indizes DAX, EURO STOXX 50 und MSCI World ohne Spread handeln. Die Kauf- und Verkaufspreise für die Papi…