Dax – zieht wieder an. Öl fällt immer weiter

XTB: Marktlage:

Freitag hatte der DAX kräftig nachgegeben. Er brach um 2,4 Prozent ein und endete im Kassamarkt bei 10.340 Punkten. Aktuell steht der DAX 0,7 Prozent im Plus bei 10.416 Punkten. Das war bisher ein ordentlicher Start in den Tag. Mit dem Sturz unter die wichtige psychologische Marke von 10.500 Punkten besteht jedoch aus charttechnischer Sicht noch Luft nach unten bis zur Unterstützungszone bei 9.900 Punkten bzw. 10.100 Punkten. Wenn diese Zonen gebrochen werden, besteht noch weiteres Abwärtspotenzial auf die Tiefststände vom Sommer dieses Jahres bei 9.300 Punkten. Als Widerstände fungiert die Marke von 10.500 Punkte, sowie die 20-Tage-Linie und 200-Tage-Linie, bei 10.948 Punkten und 11.072 Punkten.

 

An den Märkten herrscht nun Verunsicherung und alle Anleger warten auf die Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch, ob die Zinsenerhöhung gegenwärtig vollzogen wird. Des Weiteren hat vor dem Wochenende ein Abverkauf der Rohstoffe zu einem globalen Kursrutsch geführt.

 

Die Märkte stützen konnten gute Nachrichten aus China. Dort kamen seit langem mal wieder positive Wirtschaftsnachrichten. Vor allem Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze überraschten positiv. Der Industrielle Ausstoß war im November um 6,2 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Es wurde nur mit einem Anstieg um 5,7 Prozent gerechnet. Auch im Einzelhandel setzte sich der positive Trend fort. Die wirtschaftlichen Maßnahmen der Regierung aus China scheinen Früchte zu tragen.

 

Öl
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 37,61 US-Dollar. Das ist ein Minus von 0,8 Prozent zum Freitag. Der Preis für ein  Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 3,1 Prozent auf 35,62 Dollar.

 

Die Ölpreise sind somit auf die tiefsten Preise seit 2009 gefallen. Der Verfall der Preise beschleunigte sich, nachdem die Opec ihre Förderpolitik in der vergangen Woche vorerst nicht verändert hatte. Das Ölkartell konnte sich nicht auf eine Kürzung oder Deckelung der Produktion einigen.

 

Der Verfall des Preises geht auch nicht spurlos an der Energiebranche vorüber. Chevron, einer der größten Ölkonzerne weltweit, kündigte ein zurückfahren der Investitionen für 2016 um 24 Prozent an. Konkurrent Royal Dutch Shell stellt sein Engagement in Neuseeland auf den Prüfstand, obwohl das Unternehmen seit 100 Jahren in Neuseeland tätig ist.

 

AUTOR: Jörg Fahnenstich

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