IG: Dax gibt nach – Schwache EU-Herbstprognose als Belastungsfaktor

IG: Durchwachsene Wirtschaftsdaten für Europa drücken den Dax am Dienstag wieder unter die Marke von 9.000 Punkten. Im Anschluss an die trübe Herbstprognose seitens der EU-Kommission belasten am Nachmittag Gewinnmitnahmen das Kursgeschehen an den europäischen Aktienmärkten. Damit befindet sich auch der deutsche Leitindex im Konsolidierungsmodus. Im Vorfeld des in der zweiten Wochenhälfte anstehenden EZB-Zinsentscheides sowie des offiziellen US-Arbeitsmarktberichts nehmen Anleger Geld vom Tisch und halten sich mit neuen Engagements zurück. Angesichts der jüngsten Hausse und den resultierenden Rekordniveaus ist diese Entscheidung nachvollziehbar. Selbiges spielt sich aktuell auf der anderen Seite des Atlantiks ab, wo die US-Börsen ebenfalls hinter roten Vorzeichen notieren.

 

Nun stellt sich die Frage, ob dies bereits den Beginn einer nachhaltigeren Korrektur darstellt oder wie zuletzt auch dieser Rücksetzer wieder postwendend zurückgekauft wird. Wohin die Reise geht dürften vor diesem Hintergrund vor allem die zum Wochenausklang anstehenden und bereits erwähnten Impulsgeber gehörig mitbeeinflussen. Der bereits am Nachmittag publizierte ISM-Dienstleistungsindex für Oktober kann dagegen schon heute mit besser als erwartet ausgefallenen Zahlen aufwarten. So klettert das Barometer für das nicht verarbeitende US-Gewerbe überraschend stark von 54,4 auf 55,4 Zähler, während zuvor noch ein Rückgang auf 54,0 Punkte erwartet wurde.
 

  • Der Dax präsentiert sich zur Stunde wieder knapp oberhalb der psychologisch signifikanten Marke von 9.000 Zählern (minus 0,4 Prozent).
  • Gold verbilligt sich ebenfalls um 0,4 Prozent auf 1.309 US-Dollar pro Unze.
  • Der Euro gibt derweil 0,3 Prozent auf 1,3470 US-Dollar nach.

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