Marktkommentar: Trump sorgt für neues Eskalationspotential

XTBLaut einer mit der Handelskonflikt-Thematik zwischen den USA und China vertrauten Person könnte Donald Trump seinen Einsatz erhöhen. Die Rede ist von einer Anhebung der Strafzölle  auf 25% auf chinesische Waren im Wert von 200 Mrd. USD. Die US-Regierung hatte am 10. Juli  ursprünglich 10% geplant. Mit den neuen Drohungen sendet der US-Präsident eine klare Botschaft und sorgt für weiteres Eskalationspotential.

Vor kurzem sprach Trump sogar davon, Waren aus China im Wert von 500 Mrd. USD mit zusätzlichen Zöllen zu belegen. Dies würde dem gesamten chinesischen Exportvolumen in die USA von 2017 entsprechen.

Es wirkt so, als würde Trump ohne Rücksicht auf Verluste und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versuchen einen “Krieg” zu gewinnen, den man nicht gewinnen kann. In einer globalisierten Welt gehören Handelsbilanzüberschüsse und -defizite dazu. Es sei angemerkt, dass die USA hohe Überschüsse vor allem über den Dienstleistungsbereich sowie Kapitalerträge aus dem Ausland generiert.

Sicherlich spielen in den Augen der anderen nicht alle mit fairen Mitteln, doch Handelsbeschränkungen und eine weltweit zunehmende Abschottungspolitik dürfte das Ganze nur verschlimmern. Eine gemeinsame Lösung beruht letztendlich auf der Gesprächs- und Kompromissbereitschaft beider Seiten. Beim EU/USA-Konflikt hat man nach dem Washington-Treffen zwischen Trump und Juncker ein erstes Zeichen einer Entspannung gesehen.

Man erklärte sich gesprächsbereit und einigte sich darauf, die Strafzölle auf Autos vorerst aufzuheben. Eine ähnliche Entwicklung wäre auch bei den zwei größten Volkswirtschaften der Welt wünschenswert.

 

 


 

 

Der DE30 steckt seit einigen Handelstagen zwischen der 200-Tage-Linie und dem nächsten Widerstand bei 12.850 Punkten fest (aktuell bei 12.820 Punkten). Ausbrüche nach oben als auch nach unten sind bisher missglückt. Das rechtzeitige Ausgleichen der gestrigen Intraday-Verluste sowie die leicht bullische Tendenz im heutigen frühen Handel könnten Käufern jedoch Hoffnung machen. Ein nachhaltiger Durchbruch des erwähnten Widerstands würde den Weg in Richtung 13.200 Punkte ebnen.

Aus technischer Sicht sind nämlich keine nennenswerten Hürden zu finden. Kritisch wird es wiederum bei einem Schlusskurs unterhalb der 200-Tage-Linie.

 

Der EUR hat erneut Schwierigkeiten sich gegenüber dem USD zu erholen. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Dienstag kurzzeitig deutlich aufgewertet hatte, schloss sie den Handelstag sogar mit einem Verlust ab. Zum Zeitpunkt des Schreibens unterschreitet das Paar sogar wieder die 20-Tage-Linie. In diesem Kontext erscheint auch eine Range-Trading-Strategie nicht schlecht. Allerdings dürfte es nur eine der Frage der Zeit sein, bis wir aus der derzeitigen Konsolidierung (1,1550-1,1800) ausbrechen.

Es fehlt nur ein Befreiungsschlag.

Solange die langfristige Aufwärtstrendlinie vom Anfang 2017 aber intakt ist, könnten wir einen neuen Erholungsversuch sehen.

 

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