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DAX: Europäische Aktien steigen am letzten Handelstag der Woche

XTBDie gestrige Wall Street-Sitzung war von Optimismus geprägt, da der S&P 500 in die Nähe seines Allzeithochs stieg und andere wichtigen Indizes ebenfalls nach oben tendierten. Im asiatischen Handel war die Stimmung ebenfalls positiv, wobei der australische S&P/ASX 200 (AUS200) 0,60% und der japanische Nikkei (JAP225) 1,19% zulegen konnten. Auf der anderen Seite wurden chinesische Indizes gemischt gehandelt.

Die wichtigsten europäischen Aktienindizes eröffneten am Freitag höher und profitierten von den Gewinnen, die während der gestrigen US- und der heutigen asiatischen Sitzung verbucht wurden. Insgesamt 18 von 19 Sektorindizes des STOXX Europe 600 wurden am letzten Handelstag der Woche höher gehandelt, wobei Bergbau- und Technologieunternehmen an der Spitze lagen. Versorger waren wiederum heute Morgen die schlechtesten Performer.


Der DE30 bewegte sich gestern über den 33er EMA (grüne Linie) und notiert in der Nähe des Swing-Levels von Ende Juni (orangener Kreis). Der Anstieg im frühen Handel wurde jedoch bei 12.130 Punkten gestoppt. Sollte der genannte Durchschnittswert für Käufer als Unterstützung dienen, wäre eine erneute Aufwärtsbewegung in Richtung 12.150 Punkte möglich. Quelle: xStation 5

Da der Brexit heute eines der wichtigsten Themen in der europäischen Politik ist, sollten wir einige Bemerkungen von Mark Carney, Gouverneurs der Bank of England,, zum Ausblick der britischen Wirtschaft nach dem Brexit hervorheben.

Laut einem Bericht der britischen Times sagte der Zentralbankchef während eines Treffens mit Ministern, dass bei einem “No Deal-Brexit” (bis nächstes Jahr) der britische Wohnungsmarkt einen schweren Schlag erleiden könnte. Carney behauptet nämlich, dass in einem solchen Szenario die Immobilienpreise über drei Jahre hinweg um bis zu 35% sinken könnten.

 

 

Laut Bloomberg soll Carney außerdem beim gleichen Treffen gesagt haben, dass ein “No Deal-Brexit” zu Zinserhöhungen führen könnte. Dies ist sehr interessant, da der harte Brexit zu einer Verlangsamung der britischen Wirtschaft führen dürfte. In diesem Fall müsste das Land eher durch niedrigere Zinsen geldpolitische Anreize schaffen.

Wir möchten Sie daran erinnern, dass die Bank of England nach dem Brexit-Referendum eine präventive Zinssenkung auf 0,25% vorgenommen hatte, um eine mögliche Verlangsamung der Wirtschaft auszugleichen. Nach einem Jahr erhöhte die BoE die Zinsen wieder auf die vorherigen 0,50%.

Unternehmensnachrichten
Bayer (BAYN.DE) ist heute unter den stärksten DE30-Werten zu finden. Die gute Entwicklung der Aktie ist dem Bericht der Baader Bank zu verdanken. Die Analysten bestätigten hierbei die “Kaufempfehlung” für das Unternehmen. Der Wechsel des Managements in der Pharma-Sparte Ende August sei positiv.

Baader behauptet, dass der neue Abteilungsleiter Stefan Oelrich in der Lage sei, Stresssituationen zu bewältigen. Darüber hinaus begrüßt die Bank die Überzeugung der Gesellschaft, ihre Strategie weiter zu verfolgen, einschließlich Akquisitionen.

Baader behauptete zudem, dass die Bewertung von Bayer sowohl unter ihrem langfristigen Durchschnitt als auch unter dem seiner Mitbewerber liegt. In diesem Kontext ist es für das Management entscheidend, sich nicht auf Konflikte mit strategischen und aktivistischen Investoren einzulassen.

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