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Geopolitik, DE30 und das Währungssetup für die Handelswoche

XTB: Die Sorgen um einen Handelskonflikt zwischen den USA und China scheinen zunehmend in den Hintergrund zu geraten. Das ist vor allem an der Risikobereitschaft der Anleger zu beobachten. Nach einem zunächst schlechten Start in die letzten Handelswoche konnten sich die Indizes der Wall Street wieder fangen und auch der DE30 setzte seinen Erholungskurs weiter fort. Zu Beginn der neuen Handelswoche startet der deutsche Aktienmarkt mit einem bullischen Gap und verbucht zum Zeitpunkt des Schreiben einen Gewinn von 0,41% (+51 Pips).

Doch die mit einem Handelskrieg in Verbindung stehenden Risiken sollten keineswegs verharmlost oder ignoriert werden. Denn an der Situation hat sich bislang nicht viel geändert und es ist noch unklar, ob es tatsächlich zu einer vernünftigen Lösung kommt. Anleger sollten daher nicht zu euphorisch sein und den Updates besondere Aufmerksamkeit schenken.

Ein weiteres Thema, das Unsicherheiten mit sich bringen sollte, sind die geopolitische Spannungen im Zusammenhang mit dem Syrien-Konflikt. Auslöser war ein Chemieangriff am 7. April,  der angeblich von der syrischen Regierung unter Präsident al-Assad ausging. Die USA, Großbritannien und Frankreich reagierten daraufhin in der Nacht auf Samstag mit einem Militärschlag.

Präsident Trump sprach von einem Erfolg und verkündete über Twitter “Mission Accomplished”. Die deutsche Bundeswehr beteiligte sich nicht an dem Militäreinsatz, doch Angela Merkel sah diesen als “erforderlich und angemessen”. Außerdem versicherte sie den Bündnispartnern die Unterstützung der Bundesregierung. Des Weiteren kündigte Washington, D.C. Wirtschaftssanktionen gegen Russland an, Details sollen heute im Laufe des Tages folgen. Ziel sei es gegen Unternehmen vorzugehen, die Chemiewaffen herstellen sowie jegliche russische Unterstützung von al-Assad zu unterbinden.

Trump Tweet

EUR im frühen Handel:

  • EURUSD: +0,05% (+6 Pips)
  • EURJPY: -0,12% (-16 Pips)
  • EURGBP: -0,08% (-7 Pips)
  • EURCHF: +0,08% (+9 Pips)

 

Chart

Nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) sich im Januar 2015 dazu entschloss, den Kurs von 1,20 Franken pro Euro nicht mehr zu halten, gab es einen extremen Einbruch bis zu einem Tiefpunkt bei 0,9738. Der EURCHF konnte sich aber schrittweise wieder stabilisieren und scheint sich nun wieder der 1,20-Marke zu nähern. Nach dem Ausbruch des wichtigen Widerstandes bei 1,1831 könnte es zumindest aus technischer Sicht weiter Aufwärtspotential geben. Quelle: xStation 5

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