Dreiecke - Fallendes Dreieck

Im Bereich der Chart-Technik ist das "Fallende Dreieck" von Bedeutung. Diese Chartformation ist generell von größerer Wichtigkeit als z.B. ein symmetrisches Dreieck. Durch das "Fallende Dreieck" lassen sich mögliche weitere Kursentwicklungen besser prognostizieren.

 

Durch die Fallrichtung (abwärts ausgerichtet) hat das fallende Dreieck auch den Namen "Baisse-Dreieck". Als Einleitung eines Abwärtstrend tritt das fallende Dreieck - nomen est omen - sehr häufig am Ende eines Aufwärtstrends auf.

 

Grundsätzlich indiziert ein fallendes Dreieck ebenso fallende Notierungen. Die Chartformation selbst ("Fallendes Dreieck") entsteht, wenn es in einer Abwärtstbewegung immer wieder zu Zwischenerholungen kommt. Die Hochpunkte einer kurzen Aufwärtsbewegung liegen dann jeweils immer ein wenig niedriger als das vorangegangene Hoch.

 

Als Handelssignal ist die Chartformation "Fallendes Dreieck" als bearishes Signal zu interpretieren. Ein Kursausbruch wird meist durch erhöhte Handelsvolumina erzeugt. Dieser wird durch leichte Kurserholungen (pullbacks) mit geringerem Volumen gemildert, die jedoch nicht mehr an die Ausbruchlinie (untere Basislinie des Dreiecks) hinanführen. Im Idealfall ist diese Linie eine Widerstandslinie und führt zu einem erneuten Abprallen nach unten und zur weiteren Bildung eines "Fallenden Dreiecks". Dadurch kann charttechnisch sowie bildlich ein treppenartiger Kursabfall registriert werden.

 

Doch Vorsicht: In starken bullishen und volatilen Märkten mit erhöhten Volumina in den Majors kann es auf diese Weise zu einer Bärenfalle kommen - der Kurs explodiert dann förmlich an der Schenkelspitze des Dreiecks und es kommt zu einem Kursausbruch nach oben.

 

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