09.10.2017

Rebound bei spanischen Aktien, GBP am stärksten unter den G10-Währungen

XTB: 
  • Verblassende Chancen auf Unabhängigkeit Kataloniens lassen spanischen Aktien weiter ansteigen
  • Heute morgen ist der GBP am stärksten unter den G10-Währungen, nachdem Premierministerin May ihre Position wieder stärken konnte, außerdem gab es eine Überarbeitung der Lohnkosten für das 2. Quartal
  • Rückgang bei der türkischen Lira nach politischen Spannungen zwischen den USA und der Türkei

Es war ein eher ruhiger Start in die Handelswoche. Im Hinblick auf die Aktienmärkte haben wir einen bedeutenden Rebound beim Spanischen IBEX (SPA35 auf der xStation5) gesehen, nach dem es am Wochenende Massendemonstrationen gegen die Unabhängigkeit Kataloniens gegeben hat.

Es erscheint zumindest so als wäre eine Trennung von der Regierung in Madrid immer unwahrscheinlicher. Außerdem ist das britische Pfund einer der stärksten G10-Währungen. Der GBP stieg gegenüber dem USD um knapp 0,6% (GBP/USD Währungsrechner ).

Währenddessen hat die türkische Lira nach politischen Spannungen zwischen den USA und der Türkei einen starken Schlag abbekommen (EUR/TRY Wechselkurs ).

In letzter Zeit gab es keinen Zweifel, dass die Geopolitik einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzmärkte hatte. Trotz des ausgezeichneten Arbeitsmarktberichts am Freitag (zur Lohnentwicklung), wurde die gute Stimmungen zumindest zu einem gewissen Grad aufgrund des geplanten Raketentests in Nordkorea gedämpft.

Diese waren nämlich für das Wochenende geplant, wurde aber laut eines Berichts kurzfristig abgebrochen. Im Ergebnis öffneten die europäischen Märkte leicht positiv, während der DE30 kurz davor steht das Allzeithoch zu durchbrechen. Hinzu kommt, dass der SPA35 nach den zahlreichen Protesten in den Straßen Barcelonas um knapp 0,8% zulegte.

Nach diplomatischen Spannungen zwischen den USA und der Türkei, schwächelt die türkische Lira gegenüber dem US Dollar und weist den stärksten Rückgang seit Anfang des Jahres auf.

Grund hierfür war, dass beide Länder sich dafür entschieden haben ihre Visaanträge für Aufenthaltsgenehmigungen vorerst auszusetzen. Betroffen sind hier vor allem die Menschen die in das andere Land einreisen möchten.

Ausgelöst wurde das Ganze durch die Verhaftung eines türkischen Bürgers der für das amerikanische Konsulat in Istanbul gearbeitet hat. Ihm wird unterstellt, beim Putschversuch gegen Präsident Erdogan im Juli 2016 involviert gewesen zu sein.

Die Stellungnahme der amerikanische Botschaft mit Sitz in der türkischen Hauptstadt weist ebenso darauf hin, dass die letzten Ereignisse Hauptauslöser für die Visa-Beschränkungen seien.

Nach der "Golden Week” gab es nicht gerade ein triumphales Comeback an den chinesischen Finanzmärkten. Von Dienstag bis Freitag der letzten Woche gab es im Inland Chinas keine Handelsaktivitäten und auch keine neuen Daten.

Die Kennzahlen zum verarbeitenden Gewerbe vor den Feiertagen waren sehr durchmischt. Am enttäuschendsten war allerdings der Dienstleistungs-Einkaufsmanager-Index der am Montag morgen veröffentlicht wurde. Im Vergleich zum Vormonat fiel der Wert von 52,7 auf 50,6, der niedrigste Stand Dezember 2015.

Der Montag ist im Hinblick auf die makroökonomischen Veröffentlichungen relativ ruhig. Wesentlich interessantere Ereignisse werden im Laufe der Woche folgen.

Die Märkte warten insbesondere auf die kommende FOMC-Sitzung und die Inflationsdaten aus den USA. Außerdem stehen auf der IIF-Konferenz am Donnerstag zahlreiche Reden von Zentralbankmitgliedern auf der Agenda.

Weitere Analysen der Märkte:

EUR/USD: Korrektur verliert an Schwung

Edelmetalle steigen nach schwachem Wochenstart in China

DAX: 13.000 vor der Nase



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