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Mean Reversion

Mean Reversion bedeutet übersetzt Mittelwertrückkehr. Der sogenannte Mean-Reversion-Effekt beschäftigt sich mit der Neigung von Variablen, wie dem Börsenkurs.

Es ist in der Kapitalmarkttheorie eine erweiterte Theorie, die besagt, dass die Märkte übertreiben und sich wissentlich wieder zum Durchschnittswert orientieren. Der Mean-Reversion-Effekt bestimmt in Zukunft, dass Ertragsraten und Zinssätze zum Mittelwert zurückkehren.

Der Mittelwert gilt hier als die wichtigste Basis. Dieser sollte im Zeitraum von fünf bis dreißig Tagen berechnet werden. Es handelt sich bei dem ermittelten Wert lediglich um einen Schwankungsbereich, der den Trend der Aktie festlegen soll.

Der Mean-Reversion-Effekt

Um nun über einen Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zu entscheiden, sollte sich der Anleger Indikatoren zur Hilfe nehmen. Die populärsten Indikatoren sind die Bestimmung des Relativen Stärke Index (RSI) und die Stochastik.

Die Formel für den RSI lautet: 100-100/(1 + RS).
Hier werden die durchschnittlichen Aufwärtsänderungen mit den durchschnittlichen Abwärtsänderungen, über einen sieben Tage Zeitraum zueinander ins Verhältnis gesetzt.

Dieser Wert muss nun regelmäßig bestimmt werden, um eine Kurve zu erhalten, bei welcher der Überkauf- und Überverkaufbereich festgelegt werden kann.

Fällt der Index unter 30, kann mit einem Kursanstieg gerechnet werden. Wenn der RSI über 70 steigt, muss der Anleger mit einem Kursverfall rechnen.

Ähnlich veranlagt ist die Stochastik
Hier werden die Werte in einem Bereich zwischen 0 und 100 angegeben. Der Schlusskurs mit Hinblick auf die täglichen Schwankungen bildet die Basis. Die Grenzen für den Überkauf- und Überverkaufbereich liegen bei den Werten 20 und 80.