Orderarten

Wer über seine Bank oder einen Online Broker einen Wertpapierauftrag aufgibt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser keineswegs in jedem Fall 1:1 umgesetzt werden kann.

Vielmehr hängen Art und Umfang der Ausführung des Auftrages davon ab, ob potenzielle Handelspartner für das gewünschte Geschäft bereitstehen, in welchem Volumen komplementäre Aufträge vorliegen und wie sich der Markt kurzfristig entwickelt.

Im konkreten Einzelfall kann es deshalb vorkommen, dass eine Order zwar ausgeführt wird, jedoch mit einem anderen als dem vom Auftraggeber eigentlich gewünschten Ergebnis.

Teilausführungen vermeiden

So sind Teilausführungen möglich oder die Order kann zu einem Preis ausgeführt werden, den der Auftraggeber ursprünglich gar nicht wollte, weil sich der Kurs inzwischen anders entwickelt hat als erwartet.

Um die Ausführung einer Order nicht dem Zufall zu überlassen und unerwünschten Resultaten vorzubeugen, gibt es eine Reihe unterschiedlicher Orderarten beziehungsweise Orderzusätze, mit denen der Auftraggeber näherer Festlegungen dazu treffen kann, wie sein Auftrag ausgeführt werden soll.

Ein Grundwissen über die verschiedenen Orderarten und -zusätze ist vor allem dann notwendig, wenn - wie heute weit verbreitet - elektronische Handelsplattformen genutzt werden.