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MENUMENU

Die Portfoliozusammenstellung

Der Kapitalmarkt wird oftmals als Paradebeispiel für einen unsicheren Markt dargestellt. Insbesondere der Handel mit Aktien gilt als risikobehaftet und bedingt daher vorangestellte Überlegungen bezüglich der Investitionsopportunitäten.

Aktionäre nutzen verschiedene Mittel und Wege, um das mit der Investition behaftete Risiko zu minimieren. Die Aufstellung eines Portfolios stellt eines der beliebtesten Instrumente in diesem Zusammenhang dar.

Doch wie lässt sich so ein Portfolio am besten zusammenstellen und worauf ist dabei zu achten?

Kapitalmenge bestimmt Investitionsoptionen

Der Aufbau des Aktienportfolios ist stark subjektiv geprägt und erfordert eine intensive Einschätzung der eigenen Person.

Das individuelle Portfolio ist von mehreren Faktoren abhängig:

Allen voran übernimmt das Einkommen sowie das daraus resultierende Investitionskapital eine entscheidende Rolle ein.

Die Höhe des Investitionsvolumens bestimmt dabei zugleich die Investitionsoptionen.

Risikoneigung und Zukunftsplanung

Weiterhin wird die Zusammenstellung des Aktienpakets stark durch die persönliche Risikoneigung geprägt. Risikofreudige Anleger werden zugunsten einer höheren Rendite größere Wagnisse eingehen.

Zu Gunsten einer verbesserten Anlagesicherheit verzichten risikoaverse Investoren hingegen auf höhere Erträge. Die Risikoaffinität diesbezüglich wird maßgeblich von zwei Faktoren bestimmt.

Einerseits beeinflusst die aktuelle Lebensphase das Verhalten des Anlegers. Als Faustregel gilt: Je jünger die Person, desto mehr Risiken können im Regelfall eingegangen werden.

Grund dafür ist der Umstand, dass sich Märkte in Zyklen bewegen. Die Börsenwerte zeigen im Zeitverlauf sowohl steigende als auch fallende Tendenzen.

Als junger Berufstätiger ist es möglich, längerfristige Investitionen zu tätigen und Schwankungen dieser Art bestmöglich zu nutzen. Dabei zu beachten ist allerdings der individuelle Kapitalbedarf. Für langfristige Investitionen sollte daher gleichfalls langfristig verfügbares Kapital zum Einsatz kommen.

Kapital, das zu einem bestimmten Stichtag verfügbar sein muss, ist für eine risikoreiche Kapitalanlage aufgrund der Schwankungen weniger geeignet.

Welches Portfolio am besten geeignet ist, muss stets in Abhängigkeit von den persönlichen Präferenzen und der aktuellen sowie künftigen Lebenssituation entschieden werden.

Grundlegende Portfoliovarianten

Investoren, die bereit sind höhere Risiken einzugehen, gestalten im Regelfall sogenannte Wachstumsportfolios. Diese weisen eine potenziell hohe Wachstumswahrscheinlichkeit zu Lasten einer verringerten Investitionssicherheit auf.

Der Anteil risikobehafteter Aktien ist verhältnismäßig hoch. Chatakteristisch dafür sind Wertpapiere von Unternehmen, die eine geringe Marktkapitalisierung aufweisen oder einen zyklischen Verlauf vorweisen.

Im Gegensatz zum Wachstumsportfolio wird bei einem Einkommensportfolio ein tendenziell risikoaverses Aktienpaket geschnürt. Besonders interessant ist dieses für Anleger, die ein regelmäßiges Einkommen einem hohen risikobehafteten Wachstum vorziehen.

Das Einkommensportfolio besteht vorrangig aus Wertpapieren stabiler Unternehmen, die eine geringere Wahrscheinlichkeit eines Kursverlustes aufweisen.

Mit moderaten Wachstumsraten und vergleichsweise geringen Risiken stellt das konservative Portfolio eine Zwischenform der vorhergenannten Portfoliovarianten dar.

Was bei der Zusammenstellung des Portfolios zu beachten ist

Unabhängig vom gewählten Portfoliotyp ist darauf zu achten, dass die Aktienanlage diversifiziert erfolgt. Im Detail bedeutet dies, dass das angelegte Kapital auf mehrere Unternehmen verteilt werden sollte.

Im Idealfall sollten diese Unternehmen in verschiedenen Branchen tätig sein. Auf diese Weise wird das Risiko auf dem Markt verteilt.

Ebenso ist auf die Altersstruktur der Unternehmen zu achten. Junge Unternehmen haben im Regelfall ein tendenziell höheres Wachstum als bereits etablierte, weisen jedoch ein signifikant höheres Investitionsrisiko auf.

Unerfahrene Anleger, die eine sichere Geldanlage suchen, sollten vor allem in Unternehmen investieren, die sich langjährig auf dem Markt bewiesen haben., die bereit sind höhere Risiken einzugehen, gestalten im Regelfall sogenannte Wachstumsportfolios. Diese weisen eine potenziell hohe Wachstumswahrscheinlichkeit zu Lasten einer verringerten Investitionssicherheit auf.